Burka-Verbot in Ordnung?

In Belgien wurde nun das tragen von Burkas in der Öffentlichkeit verboten. Scheinbar denken auch andere europäische Länder über ein solches Verbot nach. Ich selbst finde ein solches Verbot nicht richtig. Meiner Meinung nach stellt dies einen Eingriff in die Religionsfreiheit oder eine Art Diskriminierung dar. Ok ich muss zugeben das ich es auch komisch finde wenn neben mir jemand steht von dem ich gar nichts sehen kann. Aber so ist das eben. Nein ich finde ein solches Verbot nicht gut 🙁

Am Abend kein Alkohol mehr in Baden-Württemberg

Die Bandener und Würrtemberger scheinen es nicht wahr haben zu wollen aber an Tankstellen darf demnächst am Abend kein Alkohol mehr verkauft werden. Wenn es nach der CDU geht soll ab ab 22 Uhr und nach der FDP ab 24 Uhr  bis 06 Uhr kein Alkohol mehr die Theke der Tankstelle oder des Einzelhandels verlassen. Ich verstehe aber nicht weshalb man sich darüber so aufregt. Bei uns in Backnang also Baden-Württemberg ist es schon lange normal das man ab 24 Uhr keinen Alkohol mehr an der Tankstelle kaufen kann und das hat auch immer funktioniert. Im Gegenzug werden ja die Sperrzeiten verkürzt, so das man nun unter der Woche antstatt um 02 erst um 03 Uhr die Gaststätte verlassen muss. Am Wochenende darf sogar bis 05 Uhr anstatt 03 Uhr geöffnet bleiben. Da kann man doch einfach in ein Lokal was trinken gehen wenn man den Alt genug ist und dann ist das doch in Ordnung. Ich finde nicht das man sich darüber so aufregen muss.

Stop des absoluten Rauchverbots in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz darf in kleinen Kneipen auch nach Inkrafttreten des Rauchverbotes weiter geraucht werden. Nach einem Urteil des Landesverfassungsgerichts in Mainz sind sogenannte “inhabergeführte Ein-Raum-Gaststätten ohne Beschäftigte“ vom Nichtraucherschutzgesetz ausgenommen. Die Schonfrist gilt zumindest, bis das Gericht die Frage grundsätzlich in einem Hauptverfahren geklärt hat. Die Gastwirte müssen aber am Eingang deutlich sichtbar auf eine Raucherlaubnis hinweisen. Grundsätzlich kann das  Gesetz zum Rauchverbot in Rheinland-Pfalz jedoch wie vorgesehen am Freitag in Kraft treten. via

Verfassungsgericht lehnt Eilantrag zum Rauchverbot ab

rauchverbot.jpgDas Bundesverfassungsgericht hat den Eilantrag eines Rauchers abgelehnt. Dieser sah durch das Rauchverbot seine Grundrechte eingeschränkt. Der sofortige Stopp des Rauchverbots ist aus Sicht des Bundesverfassungsgerichts nicht erforderlich, da dem beschwerdeführenden Raucher keine „schweren Nachteile“ drohen, wenn er zunächst eine abschließende Entscheidung des Gerichts im Hauptsacheverfahren abwarten muss. Bis dahin sei er nicht generell am Rauchen gehindert. Eine Abwägung zwischen Indidivualinteresse und Interesse der Allgemeinheit hat ergeben, dass der Gesundheitsschutz der Bevölkerung höher zu bewerten ist als der Nachteil von Rauchern. Der Kläger werde „nicht allgemein am Rauchen und auch nicht am Besuch von Gaststätten gehindert“. Vielmehr sei ihm lediglich „eine einzelne Verhaltensweise während des Gaststättenbesuchs untersagt“.
Diese Entscheidung sagt natürlich noch nichts über das tatsächliche Urteil aus, aber da man bei einem solchen Eilantrag summarisch auch die Erfolgsaussichten des Hauptsacheverfahrens prüft lässt sich doch bereits eine Tendenz für das Urteil erkennen. Wann dieses bzw. die Urteile über die Verfassungsbeschwerden der Wirte erfolgen wird ist noch nicht ersichtlich.

Im Julep’s gibt es keinen Raucherclub mehr

Erst kürzlich hatte ich geschrieben, dass man im Julep’s rauchen darf, aber dem ist nun nicht mehr so, denn Raucher müssen auch hier künftig nach draußen gehen. Gestern hat Julep’s-Geschäftsführer Jürgen Strasser den „Verein zur Pflege amerikanischer und mexikanischer Gastronomiekultur“ geschlossen. Jetzt kann wieder jeder Bürger das Lokal besuchen, ohne seinen Namen angeben zu müssen. Außerdem entschuldigte sich Strasser laut Kulturbüroleiter Weitzel für den Alleingang.
Mich würde mal interessieren wo dieser plötzliche Sinneswandel herkommt?!

Rauchen im Joe Penas und Julep’s in Augsburg

Aktuelle Info, siehe neuen Beitrag

Gestern Abend wollten wir mal wieder im Julep’s nen Cocktail trinken gehen und schon von Weitem hatten wir an der Türe weiße Zettel kleben sehen. Da dacht ich: Oh nein nicht schon wieder geschlossene Gesellschaft. Aber doch es war eine, aber eine geschlossene Gesellschaft besonderer Art. Denn es handelt sich beim Juleps und dem Joe Penas sowohl in München wie in Augsburg ab sofort um einen Verein dem man beitreten kann und so in der Gaststätte rauchen darf (wir hatten ja bereits in unseren Kommentaren gelesen das es so was gibt). Hierfür wurde ein Verein zur Pflege amerikanischer und mexikanischer Gastronomiekultur gegründet. Die Mitgliedschaft ist Bedingung für den Aufenthalt in der Gaststätte. Ein Abend in der mexikanischen Bar wird somit zur Vereinssitzung der Mitglieder. Im Juleps ist es dann zumindest so, dass man vor Ort gleich einen Antrag ausfüllen und sodann gleich in den Genuss der „Raucher willkommen heißenden Bar“ kommen kann.
Wir waren uns gestern noch net sicher ob wir diesem Verein beitreten wollen , aber irgendwann werden wir das sich noch machen.

Wir armen Raucher haben es schon schwer

Silke hat ja in letzter Zeit sehr ausführlich und erfolgreich über das neue Nichtraucherschutzgesetz berichtet (da, da, da, da und da). Ich hatte mich bislang eher zurückgehalten da ich auch rauche und für mich gehört die Zigarette zum Weißbier dazu, besonders in Lokalen. Allerdings muss ich mich jetzt dann doch mal einmischen.

Und zwar geht es um den Kommentar der Frankenlady. Ich will sie nicht kritisieren in keinster Weise, aber das was sie schreibt schießt dann doch den Vogel ab. Konkret geht es um zwei Äußerungen die einfach widerlegt werden müssen.

…Und der Vergleich mit Alkohol ist gar nicht so weit hergeholt! Ganz im Gegenteil: Alkohol ist viel gefährlicher als Zigaretten! Oder hat schon je irgendjemand folgende Schlagzeile in der Tagespresse gelesen?

“Autofahrer reißt junge Diskobesucher wg Rauchen einer Zigarette in den Todâ€?

Wohl eher nicht. Aber betrunkene Autofahrer waren schon oft für tödliche Verkehrsunfälle verantwortlich. Betrunkene können randalieren und andere körperlich gefährden!

Nun gut was soll man dazu sagen. Der Vergleich mit Alkohol hinkt vollkommen. Wie sagt man „der Tod kommt auf leisen Sohlen“ so ist es beim Krebs. Menschen sind jahrelang kerngesund und kaum geht man wegen vermeintlichen Magen Problemen zum Arzt und dieser stellt Krebs im Endstadium fest. Wenige Tage später liest man ihre Todesanzeige. Das ist in meiner Umgebung genau so passiert.

Da liegt das Problem mit dem rauchen, ein betrunkener randaliert und gefährdet Menschen unmittelbar und für alle sichtbar. Krebs tötet im Verborgenen. Wenn man den Vergleich Raucher zu Alkohol in Bezug auf tödliche Verkehrsunfälle doch anstellen will. Dann sollte man illegal mit illegal vergleichen. Kiffen und Auto fahren ist genauso verboten wie saufen und fahren. Bekiffte Fahrer sind für den Straßenverkehr mindestens genauso gefährlich wie betrunkene. So liest man bei Don’t drug an drive folgendes

  • Von insgesamt 327.984 Unfällen mit Personenschaden sind nachweislich 1.320 Unfälle auf den Einfluss berauschender Mittel zurückzuführen (Statistisches Bundesamt: Verkehrsunfälle Fachserie 8, Reihe 7, 2006).
  • 2006 wurden durch Drogenfahrten (Teilnahme am Straßenverkehr unter Einfluss illegaler Drogen) nachweislich rund 600 Personen getötet oder schwer verletzt (Statistisches Bundesamt Verkehrsunfälle Fachserie 8, Reihe 7, 2006).
  • Bei den 123.351 schwerwiegenden Unfällen mit Sachschaden war nachweislich in 764 Fällen der Einfluss berauschender Mittel die Ursache (Statistisches Bundesamt: Verkehrsunfälle Fachserie 8, Reihe 7, 2006).

Na Frankenlady schon was gemerkt, hättest du denn gedacht das das soviele sind? Kommen wir also zu deiner zweiten Behauptung.

…Sonst müsste ja JEDER Raucher spätestens mit 40 Jahren an Lungenkrebs etc sterben! Und? Tun sie das? NEIN.

Wieso nur Lungenkrebs, die meisten Raucher sterben nicht an Krebs sondern an Herz-Kreislauferkrankungen. Noch mehr Fakten gefällig? Bitte schön:

Das Rauchen löst aber viele verschiedene Krebserkrankungen aus. 25-30 Prozent aller Krebs-Todesfälle sind direkt auf das Rauchen zurückzuführen. Wer 1-9 Zigaretten täglich raucht, stirbt statistisch gesehen 4-mal häufiger an Lungenkrebs als ein Nichtraucher. Bei 10-19 Zigaretten ist das Risiko schon 7-mal so hoch.
Starkraucher, die mehr als 30 Zigaretten am Tag rauchen, sterben 20-mal so häufig an Lungenkrebs wie Nichtraucher. Allein die Zunahme an Lungenkrebs in den letzten Jahrzehnten (250% in den letzten 50 Jahren) macht die medizinischen Fortschritte in der Heilung von Krebserkrankungen zahlenmäßig wieder zunichte. Nimmt man den Lungenkrebs aus der Statistik heraus, zeigt sich eine deutliche Verbesserung der Krebs-Heilungsquoten.
An allen Stellen im Körper, die direkt mit dem eingeatmeten Rauch in Kontakt kommen, kann Krebs entstehen: Mundhöhle, Kehlkopf, Lunge und Speiseröhre. Hier gehen 90 Prozent aller Krebsfälle auf das Konto des Tabaks. Aber auch andere Organe entwickeln bei Rauchern öfter Krebs, was auf die Verteilung der krebserregenden Inhaltsstoffe mit dem Blutstrom zurückzuführen ist. Folgende Krebsarten treten bei Rauchern öfter auf: Bauchspeicheldrüsekrebs, Harnblasenkrebs, Nierenkrebs, Magenkrebs, Knochenmarkkrebs, bei Frauen auch Gebärmutterhalskrebs.
Bei allen Krebsarten steigt das Risiko mit der Zahl der täglich gerauchten Zigaretten, der Anzahl der Jahre, die geraucht wurde, und dem Typ der gerauchten Zigaretten bzw. Zigarren und Pfeifen. Das Risiko beginnt sofort zu sinken, nachdem der Raucher aufgehört hat. Nach 10 Jahren Nichtrauchen ist es nur noch wenig höher als bei Menschen, die nie geraucht haben. (Quelle: Krebsgesellschaft)

Die meisten Raucher haben sicher Angst vor Krebs doch in den USA sind 1998 ca. 40% der Todesfälle auf Herz-Kreislauferkrankungen zurückzuführen. Zum Vergleich: 23,1 Prozent starben an Krebs, 4,2 Prozent bei Unfällen (Quelle: American Heart Association).

Soviel dazu das Rauchen nicht schädlich sei und Alkohol viel gefährlicher sei. Das musste mal geschrieben werden. Ich möchte aber abschließend (versprochen) dann noch kurz was zu den Rauchverboten loswerden. Wir waren letztens in Henrys Coffee World in Augsburg. Sicher wäre die Kippe zum Kaffee schön, aber ich habe mir gesagt das ich mich nicht von meiner Sucht lenken lassen will und hab zwei Stunden aufs Rauchen verzichtet. Auch im Büro rauche ich nur in der Mittagspause eine (!) . Es sollte doch jeder Raucher mal beobachten wie er/sie sich von der Sucht lenken und beeinflussen lässt. Eigentlich erschreckend. Mancher Raucher würde mir sicher zustimmen das er ausflippt wenn er absolut keine rauchen kann (zb weil keine da sind). Eigentlich erschreckend das ganze, vielleicht überleg ich mir das auch mit dem aufhören, spätestens nach dem Studium.

Raucherbox auf der Maximilianstraße

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So könnte es bald auf der Maximilianstraße aussehen. 2 Friedberger Architekten hatten die Idee für diese Raucherbox (S-Box) um das Draußenrauchen in der Maximilianstraße angenehmer, geräuschärmer und sauberer zu machen. Ordnungsreferent Klaus Kirchner kann sich aber nicht vorstellen, „dass unsere kaiserliche Straße dafür geeignet ist“. Ich finde die Idee eigentlich gelungen. Nur wird ja wohl eine solche Raucherbox auf der MaxStraße nicht genügen, denn es gibt dort ja doch einige Bars und wenn man dann zu viele von den Boxen rumstehen hat sieht das dann doch net mehr so gut aus. Wie wäre es einfach wenn man für die Sauberkeit mehr Aschenbecher aufstellen würde? Naja wir werden sehen was die Zeit bringt. Vielleicht ja auch solch eine Raucherbox.