Benutzungsordnung für Toiletten in Sachsen-Anhalt

Diese Informationen stammen von 2004 und ich weiß daher nicht ob da noch was gültiges dran ist. Man könnt sagen das das recht alter Kram ist, was nostalgisches also. Deshalb passt das auch so gut zur Serie.

Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Sachsen-Anhalt, 4.Jahrgang, Magdeburg, den 01.April 1993, Nr. 15 (BoA)
§ 1 Definition Der Abort, umgangssprachlich auch Toilette genannt, besteht aus einem trichterförmigen Porzellanbecken zur Aufnahme der Exkremente mit einem klappbaren, auf dem Sitzrand angebrachten Sitzstück.
§ 2 Anwendungsbereich Diese Benutzungsordnung gilt für die Darmentleerung in allen Aborten in Behörden, Dienststellen und öffentlichen Gebäuden des Landes Sachsen-Anhalt
§ 3 Sitzgebot Die Toilette darf nur im Sitzen benutzt werden. Die stehende Benutzung ist nur an Urinalen erlaubt. Deren Benutzung ist in der Benutzungsordnung für Urinale (BoU) geregelt.
§ 4 Vorbereitungen Vor dem Hinsetzen auf das Sitzstück sind die Beinkleider bis zu den Knien herunter zuschieben.
§ 5 Sitzposition Der Benutzer setzt sich unter gleichzeitigem Anheben der Oberbekleidungsstücke so tief in die Hocke, bis das Gesäß in die Sitzaufnahme einrastet. Das Gewicht des Körpers ist gleichmäßig, gleichseitig verteilt, der Oberkörper leicht nach vorn geneigt. Die Ellenbogen ruhen auf dem Muskelfleisch der Oberschenkel, der Blick ist frei geradeaus gerichtet.
§ 6 Darmentleerung Unter ruhigem Ein- und Ausatmen drängt der Benutzer unter gleichmäßigem Anspannen der Bauchmuskulatur den Ausscheidungsreifen Inhalt des Mastdarms bei gleichzeitigem Entspannen des Afterschließmuskels in den dafür vorgesehenen Durchbruch des Porzellanbeckens. Die Äußerung von gutturalen Stimmlauten, umgangssprachlich auch Ächzen oder Stöhnen bezeichnet, ist auf das absolut notwendige Maß zu beschränken.
§ 7 Sichtkontrolle Nach beendeter Prozedur steht der Benutzer auf, macht eine Drehung um 180° nach links und nimmt eine Sichtkontrolle der Exkremente vor. Bei Auffälligkeiten ist eine Stuhlprobe sicherzustellen und an das nächstliegende Gesundheitsamt zu übersenden.
§ 8 Reinigung des Rektums Der dafür vorgesehenen Einrichtung sind Reinigungsfähnchen (14x10cm, ein lagig) in ausreichender Stückzahl, höchstens jedoch 5, zu entnehmen. Das Reinigungsfähnchen wird mit dem Daumen und Zeigefinger der rechten Hand erfasst und von hinten der Reinigungszone, das ist der Bereich zwischen den Gesäßbacken, zugeführt. Das Reinigungsfähnchen wird unmittelbar vor den äußeren Geschlechtsorganen fest an den Körper gedrückt und mit einer ziehenden Bewegung bis unmittelbar vor das Steißbein geführt. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis mindestens ein Blatt sauber erscheint, sofern dazu nicht die Verwendung von mehr als 5 Reinigungsfähnchen erforderlich ist. Im Bedarfsfall sind die Reinigungsfähnchen beidseitig !!! zu benutzen. Die benutzten Reinigungsfähnchen dürfen nicht mitgenommen werden, sondern sind ebenfalls in das Porzellanbecken zu entsorgen.
§ 9 Reinigung des Aborts Nach Benutzung des Aborts ist zwingend die Spülung zu betätigen. Eine Delegierung dieser Tätigkeit an andere ist ausdrücklich verboten. Nach dem Spülvorgang verbleibende Exkrementanhaftungen sind mit der dafür vorgesehenen Reinigungsbürste manuell zu entfernen.
§ 10 Verlassen des Aborts Vor dem Verlassen der Entleerungskabine sind die Beinkleider wieder in die Ausgangsposition zu bringen. Bei Auftreten unangenehmer Gerüche ist das Öffnen einer Lüftungsklappe angezeigt. Eine abschliessende Reinigung der Handinnenflächen wird anheimgestellt.
§ 11 Inkrafttreten Diese Benutzungsordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft

Heirat im Klopapierkleid

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Auf den ersten Blick wirkte das aufwendig verarbeitete Kleid wie ein ganz normales. Ist es aber nicht, denn es wurde für den «Toilettenpapier-Brautkleid-Wettbewerb 2007» aus Toilettenpapier angefertigt. Die Hochzeitszeremonie fand passenderweise in einer öffentlichen Toilette statt, und als die Frischvermählten nach der Trauung ins Freie traten, wurden sie von Familie und Freunden mit Toilettenpapierschnitzelchen beworfen.
Naja das würde nicht gerade meiner Traumhochzeit entsprechen. Da werd ich doch lieber traditionell mit Reis anstelle von Toilettenpapierschnitzelchen beworfen und mein Kleid sollte auch nicht gerade für den A**** sein wie das Klopapierkleid. Vorstellen würde ich mir eher so ein pompöses Kleid. Aber da spielt das Studentenbudget (noch) nicht mit

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Auf der Toilette wie im Meer (Aquarium) fühlen

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In Akhasi (Japan) gibt es diese besondere Toilette im Mumin Papa Café zu sehen. Man sitzt also auf dem „stillen Örtchen“ und wird von Wasser, Fischen und Schildkröten umgeben. Die Toilette ist aber nur für Damen bestimmt. Ich kann mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen da drauf zu gehen. Mir das ganze mal anschauen wäre ja noch ok aber alles andere… ne danke. Da würd ich mir beobachtet vorkommen von den Tierchen. Kostentechnisch beläuft sich die Toilette auf 270000 $. Irgendwie seltsam das gerade überall tolle „Toilettenideen“ auftauchen. Scheint als ob die Menschen in den letzten Jahren mehr Wert auf den „Nassbereich“ in ihren 4 Wänden legen.

Eine Swarovski-Toilette für nur 51.000 Euro

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Dieses „stille Örtchen“ ist ein richtiges Luxusörtchen denn es ist über und über mit Swarovski-Steinen besetzt. Daher ist der Verkaufspreis auch nicht gerade ein wirkliches Schnäppchen. Wer aber mal einfach so 51.000 Euro zur Verfügung hat kann sich diese nette Toilette kaufen. Ist zwar richtig sinnlos aber für so ne Designerwohnung wohl gerade das Richtige. Der Designer dieser schmucken Toilette möchte nächstes Jahr wohl auch eine mit Swarovski-Steinen besetzte Badewanne auf den Markt werfen. Wenn dies so sein sollte werde ihr hier sicher auch wieder ein Bildchen davon finden. deckel.jpg

Ende des Toilettenstreits

Jetzt hat der peinliche Toilettenstreit zwischen Polizei und der Stadt Augsburg doch noch ein gutes Ende für die Sicherheit auf dem Herbstplärrer gefunden. Nachdem die Polizei ihre Ankündigung die Plärrerwache nicht zu besetzen wahr gemacht hat hatten sich die Beteiligten nochmal zu einem Gespräch zusammengefunden. Nun hat die Stadt sich dann doch aufraffen können, den Ordnungshütern eine Notunterkunft anzubieten. Die Plärrerwache wird daher für die Dauer des Herbstplärrers in zwei ehemalige Betriebscontainer des Tiefbauamts einziehen. Somit sind sowohl die Sicherheitsanforderungen der polizeilichen Arbeit gewährleistet wie auch die Möglichkeit der Besucher ihren Bedürfnissen auf dem Plärrer nach ausgiebigem Biergenuss nachzugehen. Angeblich konnte das Quartier bereits am Dienstag bezogen werden. Da kann man dann nur hoffen das dann nicht bald wieder ein anderes Problem auftaucht.