Sehr übler „Scherz“

Man kann das was da geschehen ist eigentlich nicht als „Scherz“ bezeichnen, denn es handelt sich einfach nur um Tierquälerei. In Kaufbeuren hat ein 22jähriger Mann bei einem Bekannten die Katze dessen Freundin in den für eine Pizza vorgeheizten Backofen gestellt. Er hatte davor aber den Backofen noch auf die volle Leistung von 250 Grad aufgedreht. Die Katze hat dabei schwere Verbrennungen an den Pfoten erlitten und wahrscheinlich auch panische Angst ausstehen müssen. Diesen Typen sollte man doch auch grad malals kleinen „Scherz“ in den Backofen stecken. Wie krank kann man eigentlich sein frag ich mich da? [via]

Abartige Idee

Manche Menschen haben wirklich abartige Ideen. Einer davon ist der Künstler Guilleramo Vargas auf der Kunstmesse in Nicaragua. Er möchte auf dieser besagten Messe einen Hund verhungern lassen. Dies hat er auch schon vergangenes Jahr auf der Messe getan. Da hatte er Straßenkinder aus einem Armenviertel beauftragt, ihm einen abgemagerten Straßenhund zu fangen. Dieser wurde dann in einer Raumecke einer städtischen Galerie ohne Futter und Wasser angekettet und den Besuchern die Anweisung erteilt, ihn nicht zu füttern und frei zu lassen. Die Besucher hielten sich daran – der Hund starb während der Ausstellung an den Folgen der Unterernährung und Austrocknung. Wie kommt man auf so eine Idee? Der „Künstler“ versucht sich an unterschiedlichen Begründungen: Einmal hieß es, er wolle aufmerksam machen, dass unter den Augen der Öffentlichkeit täglich Straßenkinder verhungerten und ein anderes Mal verwies er auf den Nicaraguer Natividad Canda, der von Rottweilern getötet wurde, ohne dass Polizei oder Hundebesitzer eingriffen. Das rechtfertigt für mich aber nicht seine grausame und widerliche Idee! [via]
Und genau das will der „Künstler“ dieses Jahr auch wieder veranstalten? Welche Messe gibt sich denn bitte für so etwas her?

Aktuell läuft eine weltweite Internet-Petition, um Vargas von der „Bienal Centroamericana de Arte“ 2008 auszuschließen! Richtig so!!

Kinder als Toreros

Gleich zu beginn kann ich sagen das ich Stierkämpfe so oder so ablehne und diese als Tierquälerei erachte. Ich war aber noch mehr geschockt darüber, dass es tatsächlich auch Kinder gibt die diesen „Sport“ (oder was soll das sein?) ausüben. Seit gestern taucht sowohl im TV wie im Internet immer wieder ein Bericht über den 10-jährigen Michelito auf, der seit seinem 5. Lebensjahr Stierkämpfe durchführt und daher bereits gegen 56 Stiere gekämpft hat. Was bitte soll das? In Spanien sind Stierkämpfe wenigstens erst ab 16 Jahren erlaubt aber in Peru, wo die spanischen Eltern mit Michelito hin geflüchtet sind gibt es eine solche Altersgrenze wohl nicht. Ich kann nur sagen, da hat PETA vor kurzem doch wieder passend eine Kampagne gestartet und zwar in Sydney vor dem Opernhaus: „Bullfighting is cruel“!!

stierkampf

QS Siegel verdient kein Vertrauen

2001 haben Fleischlobbyisten, angeführt von der CMA, die Qualitäts- und Sicherheits-GmbH, kurz QS gegründet. Durch das gleichnamige QS-Siegel sollten die Verbraucher nach den BSE und MKS-Skandalen wieder mehr Vertrauen zu deutschen Lebensmitteln und insbesondere zum Fleisch gewinnen. Doch was die meisten Verbraucher nicht wissen: das viel umworbene QS-Siegel wird durch keine staatliche Stelle vergeben, somit findet keine unabhängige Kontrolle statt. Was dies für Auswirkungen hat kann man bei PETA sehen, denn hier wurden Bilder zu der eben nicht stattfindenden artgerechten Haltung veröffentlicht. Hier die Videos die PETA gemacht hat

Recherchen aus dem QS-ZERTIFIZIERTEN Heidemark-Betrieb in Vechta


Die erste Recherche aus QS-ZERTIFIZIERTEN Betrieben

Im übrigen wollte QS PETA diese Aussagen untersagen. Jedoch hatte diese Klage keinen Erfolg, so dass PETA weiter vor dem QS Siegel waren darf.

Schreckliches iPod Zubehör – Tierquälerei

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iPod-Zubehör der ganz anderen Art vertreibt die australische Tierhandelskette „Pets Paradise“. Ihr „iPond“ ist nicht nur ein Lautsprecher für den iPod, sondern zugleich auch ein Mini-Aquarium. Rund 70 australische Dollar – knapp 42 Euro – kostet die mobile Beschallungsanlage mit integriertem Aquarium inklusive eines siamesischer Kampffisches. Glücklich wird der Fisch in dem gerade mal 650 Milliliter fassendem Aquarium aber sicher nicht werden, denn für ein artgerechtes Leben würde der Fisch mindestens zehn Liter Wasser benötigen. Neben dem viel zu kleinen Wasserbehälter schadet dem Fisch sicher auch der Geräuschpegel des integrierten Lautsprechers.