Beiträge mit tag "Studium
BWL Studium im Sonderangebot
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Was zuerst wie Werbung für einen Handytarif klingt entpuppt sich beim genauer Betrachtung als BWL-Studium. Seit 9. November bietet nämlich der Kaffeeröster Tschibo in seinen Fillialen auch ein BWL-Studium an der privaten Fachhochschule Göttingen.
“Käufer” dieses Schnäpchen’s können sich die Anmeldegebühr in Höhe von 650 Euro und monatlich 50 Euro sparen. Zu zahlen sind dann 248 statt 298 Euronen. Der Bildungsmarkt ist im kommen. Ausgelegt ist der Studiengang als Fernstudium und wird vielleicht nicht der einzige bleiben. Irgendwann kann man dann beim Discounter seines Vertrauens ein Lebensmitteltechnik-, Jura- oder Mechatronik-Studium zum Sonderpreis erwerben. Und falls es doch wichtig wäre was die Neu-Studenten auf dem Kasten haben wird das ganze dann bei ebay versteigert.
Da bleibt abzuwarten wann sich die Uni Augsburg eine Preisschlacht mit der FH liefern wird. Der mit den meisten Inklusivminuten erhält dann den Zuschlag der potentiellen Studenten
Studienbeiträge an der FH Augsburg
2Ich will jetzt mal der FH auf die Schulter klopfen. Habe zwar keine Ahnung wie das anderorts gehandhabt wird aber wir Augsburger Studenten bekommen einen umfangreichen Einblick in die Verwendung der Studienbeiträge.
Dieses Semester wurden 635.918,00 Euro eingenommen die folgenderweise auf die Fakultäten verteilt wurden:
- Zentrale Hochschule 190.775,40
- Fakultät für Allgemeinwissenschaften: 22.257,13
- Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen: 55.809,09
- Fakultät für Elektrotechnik: 70.761,71
- Fakultät für Gestaltung: 54.018,99
- Fakultät für Informatik: 63.706,60
- Fakultät für Maschinenbau: 89.821,04
- Fakultät für Wirtschaft: 88.768,04
Der für meine Wenigkeit wichtige Brocken, der der Fakultät für Elektrotechnik wird großteils zur Erweiterung der Laborausstattung und den Kauf von elektrischen Maschinen verwendet. Im allgemeinen merkt man als Student das Geld da ist. So soll es ja auch sein, ob dadurch das Studium qualitativ hochwertiger wird wie sich manche erhoffen muss man noch abwarten aber ein Schritt in die richtige Richtung ist immerhin schonmal gemacht. Fehlen vielleicht noch ein zwei Tutorien und die Einplanung von Vorlesungen die die vielgeforderten Soft-Skills vermitteln aber das kann ja noch werden. Man soll ja immer Steigerungsfähig bleiben.
Die Zahlen stammen übrigens aus einem PDF-File welches per Passwort geschüützt ist. Drum kommen da nur FH Studis ran. Wer jetzt Abmahnfutter erwartet der sei enttäuscht. Das ganze kann man auch mit etwas Rechnerei rausbekommen. [tags]Augsburg, FH, Studium[/tags]
Studiengebühr in Hessen verfassungswidrig
0Diese Frage wird, so wie in vielen anderen Bundesländern auch, in Hessen gerade heftig diskutiert. Der einzige Unterschied ist wohl, dass es in Hessen momentan so aussieht, wie wenn das Studiengebührengesetz gegen die Landesverfassung von Hessen verstößt und daher verfassungswidrig wäre. Auch Ute Sacksofsky, die Landesanwältin am Hessischen Staatsgerichtshof welche als “öffentliche Klägerin” beim Staatsgerichtshof über die Vereinbarkeit von Landesgesetzen mit der Landesverfassung wachen soll hat nach Informationen des SPIEGEL das umstrittene “Studienbeiträge”-Gesetz in einer 33-seitigen Stellungnahme an das Gerichtspräsidium als verfassungswidrig bezeichnet. Die Landesanwältin hat daher einen eigenen Antrag gestellt um das Gesetz für nichtig zu erklären, darüberhinaus hält sie eine bereits eingebrachte Klage von rot-grüne Klage für zulässig und begründet. Begründet wird ihre Auffassung mit Art. 59 der hessischen Landesverfassung, welcher unentgeltlichen Unterricht an Hochschulen verlangt und “Schulgeld” nur dann zulässt, wenn es die wirtschaftliche Lage des Schülers oder seiner Eltern erlaubt. Diese Verfassungspassage gibt es nur in Hessen (bringt also nix für andere Bundesländer). Ob die Erhebung von Studiengebühren in Hessen tatsächlich unterbunden wird, wird der Staatsgerichtshof voraussichtlich erst 2008 entscheiden.
Studiengebühren bezahlt? Uni Hamburg wirft 1110 Studenten raus
0Wie Spiegel-Online berichtet hat die Uni Hamburg es tatsächlich in die Tat umgesetzt und 1110 Studenten exmatrikuliert, weil sie die Studiengebühren in Höhe von 500 Euro nicht gezahlt haben. Ende Juli verschickte die Uni knapp 2000 Exmatrikulations-Bescheide, was ca. 5 Prozent der Studenten ausmacht. Die Universität Hamburg räumte den Studierenden die Möglichkeit ein, die Exmatrikulation zu vermeiden. Bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des Bescheides konnten sie die Gebühren noch begleichen. Diese Frist ist nun am 14. August verstrichen, bis dahin überwiesen noch 534 Studenten das Geld. Laut Präsidium werden wohl derzeit bei weiteren 245 Studenten geprüft, ob ihre Gründe für eine Befreiung, Stundung oder einen Erlass der Studiengebühren akzeptiert werden. Für die restlichen Studenten jedoch ist die Exmatrikulation entgültig denn für das kommende Wintersemester ist keine Rückmeldung mehr möglich – wer also jetzt exmatrikuliert wurde, kann sich erst zum Sommersemester 2008 wieder einschreiben.
Dazu kann ich nur sagen, dass genau das der Grund ist weshalb wohl auch der Gebührenboykott der Uni Augsburg und anderer Uni’s gescheitert ist, denn genau davor hatten die Studenten Angst. Leider hat es nun neben den Studenten der Kunsthochschule Hamburg auch die Studenten der Uni Hamburg erwischt.
3D-Drucker aus Dipl.Ing.-Sicht
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Ich hatte vor einer Weile schon mal von einem 3D-Drucker gelesen welcher für 5000USD auf den Markt kommen soll. Dem Desktop Factory 3D Printer und vor gut 5 Minuten bin ich wieder dort gelandet. Diesmal hat aber ein Bausatz für einen 3D-Drucker die Aufmerksamkeit erregt. Als Bastelfan muss ich quasi davon berichten und als angehender Praktikant in einem Ingenieurbüro mit Profi-3D-Drucker sowieso. Ich dacht aber mal so aus Sicht eines Ingenieurs. Was erwartet man von so einem Gerät? Mittels Rapid Prototyping sollen schnell Prototypen hergestellt werden. Man will also das was man im Konstruktionsprogramm gezeichnet hat mal in die Hand nehmen und evtl. überprüfen ob es irgendwo hineinpasst. Oder man braucht etwas was man einem Kunden vorlegen kann.
Soviel zur Vorrede. Die Frage die man sich stellen sollte ist ob der Bausatz Drucker überhaupt was taugt? Ich denke mal die im Wiki angegebene Genauigkeit von 25 Mikrometer sollte reichen um grob Form und Gestalt zu prüfen, ausreichend für eine Kundenhand ist es allemal. Das die “Tinte” nicht festgelegt ist kann man das nehmen was man gerade günstig bekommt. Und mit der Möglichkeit auch mit Schokolade zu drucken macht man kleine Präsente für Firmenbesucher die sich sowas verdient haben. Die denkbaren Einsatzmöglichkeiten sind recht weit gesteckt. Sicher sind professionelle Maschinen schneller, genauer, können mit mehr Materialien drucken und sind insgesamt für den industriellen Einsatz gedacht. Aber sie kosten ein Haufen Geld.
Wenn man öfters Prototypen benötigt und mit den”Einschränkungen” des Bausatzes leben kann sollte sich überlegen ob er sich nicht 10 Bausatz 3D-Drucker anstelle eines zweiten Industrie-3D-Druckers ins Labor stellt. Seinen Dienst verrichtet er sicherlich auch. Man kann dann nur nicht mit 10 Profi-Druckern angeben.[tags]Ingenieur, 3D-Drucker, Studium[/tags]
Was heißt eigentlich gute Office Kenntnisse
0Zurzeit bin ich dabei mich für einen Praktkantenplatz fürs nächste Semester zu bewerben und bei den Stellenanzeigen stand recht oft das gute MS-Office Kenntnisse vorrausgesetzt werden.
Ich frage mich wann ich denn da beherzt Nicken darf. Also ab wann kann ich behaupten das mein Umgang mit Word und co. nicht durch Zufälle gesteuert werden sondern ich genau weiß worauf ich klicken muss. Das ich MVP sein muss um meine Kenntnisse als sehr gut einzustufen kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich wünscht das könnt mir mal ein Personalverantwortlicher erklären. Das wäre voll nett.
Bis es keiner getan hat bezeichne ich mich ab sofort als Profi in Sachen Excel und Word. Powerpoint muss ich mir noch einverleiben aber danach bin ich darin auch Spitze.[tags]Studium, Praktika, Bewerbung, Office[/tags]
Schavans zweites Gesicht
0Sehr lesenswerter Artikel über die deutsche Bildungspolitik.
Die heutige Bildungsministerin Schavan [extern] erklärte der Öffentlichkeit 2002, über Studiengebühren rede sie “ausschließlich im Zusammenhang mit einem umfassenden Bildungsfinanzierungskonzept, das auch z.B. Stipendien vorsieht.” Ein solches Konzept ist die Politik jedoch bis heute schuldig geblieben. Ja, ein solches – “umfassendes” – schien nicht einmal je angedacht gewesen zu sein.
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Streik erfolgreich ?!
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So sah es gestern halb 4 auf dem Augsburger Rathausplatz aus. Waren immerhin ne ganze ganze Menge. Offensichtlich kann man den Streik als Erfolg ansehen. Wenn man sich erfolgreich fühlt wenn man einfach paar Türen verbaut oder Professoren die Türen zu Hörsäälen verschließen müssen um ungestört Vorlesung zu halten. Dann mit Sicherheit.
Aber was ist mit dem Thema, den Studiengebühren.
Wird es sich die Uni nochmal überlegen oder nicht? Wohl eher nicht!
Werden nur noch 300 Euros fällig wie beim Wahlkampf der Präsidenten der Uni nachgefragt? – Wohl eher nicht!
Letzten Endes bleibt nur die Forderung das man eine vernünftige Regelung für die Studenten findet die schon vor bekannt werden das Studiengebühren nicht Verfassungswidrig sind studierten oder vor Einführung von ebensolcher. Oder aber eine vernünftige Finanzierungsmöglichkeit der doch recht hohen Beträge über zinslose Darlehen, sozusagen studieren auf Pump. Mit so einer Möglichkeit wäre ich auch bereit mehr zu zahlen als noch Studenten.
Aber wer hört schon auf nen kleinen Mechatronik Studenten.

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