P52 – Kinderperspektive

Kinder sehen die Welt meist aus einem anderen Blickwinkel. Bedingt duch ihre begrenzte Körpergröße den Großteil ihres daseins sehen sie die Welt in gewisser Weise von unten. Da wirken selbst kleine Bäumchen wie Giganten. Aber auch für Erwachsene wird die Welt bei alten und großen Baumriesen wieder winzig klein. Eindrucksvoll zu begutachten bei folgendem Bildchen. Welches wir für’s Projekt 52 zum Wochenthema 12 „Kinderperspektiven“ einreichen wollen.

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Projekt 52: Fernweh nach Dänemark

Ein Thema bei Projekt 52 war Fernweh und als ich heute meine Bilder durchstöbert habe ist mir dieses Bild von der „Marup Kirke“ in Dänemark ins Auge gesprungen.  Meine Eltern, meine Schwester und ich waren früher sehr oft mit einer befreundeten Familie in Dänemark im Urlaub. Dort war es Erholung pur und wir Kinder hatten einen riesen Spaß. Nicht nur diese Unbeschwertheit dieser Tage ist mit dem Alter verloren gegangen, auch die Marup Kirke ist heute nicht mehr an ihrem ursprünglichen Platz zu finden. Bereits als wir vor einigen Jahren die Kirche besichtigt haben stand fest das die Naturgewalten die Kirche eines Tages mit sich reißen werden, wenn sie nicht rechtzeitig demontiert wird. Heute wurde die Kirche demontiert um sie zu retten (was dieses Bild hier zeigt). Als ich dies gerade gelesen habe ist mein Fernweh nach Dänemark noch um einiges angestiegen. Ich bin mir nun sicher das ich diesem wundervollen Land bald wieder einen Besuch abstatten muss bevor sich noch mehr verändert 🙂

marupkirke

P52: Sinnesflut

Sari hatte vorletzte Woche schon den Zettelchen mit Sinnesflut als Themenvorgabe gezogen. Irgendwie ist’s zurzeit etwas komplizierter immer am Ball zu bleiben, aber das ist eine andere Baustelle. Kommen wir wieder zum Thema.

Sinnesflut

Sinnesflut passt zu diesem Bildchen doch recht gut. Aufgenommen ohne Zoomen hat man das Kribbeln der Wasserbläschen an den Füssen gespürt, die salzige Luft geschmeckt und stellenweise die Gefahr gespürt wenn die Wogen doch etwas schneller ankamen. Ein, meiner Meinung nach schönes, Flutbild von der niederländischen Nordseeküste.

P52: Kirche

Diese Woche im Projekt 52 stand das Thema Kirchen auf dem Plan.

kirche

Das Bild zeigt die beiden Kirchen St. Ulrich und Afra (die große Basilika im Hintergrund) sowie St. Ulrich (unsere Hochzeitskirche im Vordergrund). Bemerkenswert daran ist das die Basilika katholisch ist und die kleinere evangelisch. Ich wage zu behaupten das es so etwas nicht noch einmal gibt. Da die Basilika schon das eine oder andere Jahrhundert auf dem Buckel hat ist die restliche Stadt drum herum gewachsen. Aufgrund es alters bröckelt es auch im Gebälck, nicht nur sprichwörtlich. Das Dach drohte einzustürzen und wird nun aufwendig restauriert.

Projekt 52: Zeit

Zum Thema Zeit hatten wir bislang noch keinen Beitrag veröffentlicht. Das lag daran das ich nicht einfach eine Uhr fotografieren wollte. Denn dabei handelt es sich ja eigentlich auch nur um eine Darstellung der Zeit. Was genau ist aber Zeit? Die Zeit wird in Sekunden, Minuten etc. gemessen, aber warum kommt einem eine Minute in einem Moment wie die Ewigkeit und im anderen Moment wie ein Augenzwinkern vor? Das liegt daran, dass die Zeit wird von unseren Gefühlen beeinflusst wird. Auch kann man die Zeit nicht greifen, nicht sehen, riechen oder schmecken. Mich erinnert die Zeit daher an die Luft. Denn auch diese kann man nicht einfach greifen oder sehen. Ich habe mich daher für ein Bild aus unserem Urlaub im Jahr 2008 entschieden. Wir haben dort eine schöne erholsame Zeit mit wundervoller Meeresluft geniesen dürfen. Das Bild soll genau diese zwei nicht greifbaren aber stetig anwesenden Komponenten darstellen.

Zeit ist nicht greifbar

Hier auch noch ein kleines aber feines Gedicht zum Thema Zeit:

Die Uhr zeigt heute keine Zeit

Die Uhr zeigt heute keine Zeit.
Ich bin so glücklich von deinen Küssen,
Dass alle Dinge es spüren müssen.
Mein Herz in wogender Brust mir liegt,
Wie sich ein Kahn im Schilfe wiegt.
Und fällt auch Regen heut ohne Ende,
Es regnet Blumen in meine Hände.
Die Stund‘, die so durchs Zimmer geht,
Auf keiner Uhr als Ziffer steht;
Die Uhr zeigt heute keine Zeit,
Sie deutet hinaus in die Ewigkeit.
Max Dauthendey, 1867-1918