Blog-Parade: Industrielle Lebensmittel

Bei „Genuss-Test“ bin ich auf eine nette Blog-Parade zum Thema Industrielle Lebensmittel gestoßen. Da hab ich mir gedacht mach ich doch einfach mal mit. Es werden ein paar Fragen vorgegeben, welche es einfach zu beantworten gilt.

1. Welchen Anteil haben Fertiggerichte an Deiner Ernährung ? Welche sind das?
In meiner Ernährung haben Fertigprodukte einen sehr untergeordneten Anteil. Dies liegt zum einen daran, dass ich sehr gerne selbst koche. Aber auch das ich an Lebensmittelallergien- und Unverträglichkeiten leide und es mir meist gar nicht möglich ist Fertiggerichte zu kaufen.

2. Verwendest Du beim Kochen Hilfsprodukte wie z.B. *&$%-Fix oder Soßenpulver?
Gemüsebrühe aus dem Glas verwende ich schon und auch für die dunkle Soße hab ich immer ein Hilfsmittel da. Ansonsten wüsst ich jetzt nicht das wir irgendwelche „Hilfsprodukte“ verwenden. Bastie Du vielleicht?

3. Verwendest Du “Convenience”-Produkte wie z.b. vorgeschnippelte Salate aus der Tüte oder Tiefkühl-Gemüsemischungen?
Also diese Salate aus der Tüte finde ich ehrlich gesagt absolut nicht tragbar. Nicht einmal als ich noch in einem Singelhaushalt gewohnt habe hatte ich mir so etwas gekauft. Gemüse aus der Tiefkühltruhe haben wir schon ab und zu da. Aber keine bereits fertig gewürzten oder so.

4. Läßt Du Dich durch Werbung beim Einkaufen “inspirieren”?
Manchmal bestimmt. Durch TV Werbung zwar eher nicht. Aber durch Werbung in bestimmten Zeitschriften möglicherweise schon.

5. Bist Du einzelnen Marken treu oder eher experimentierfreudig?
Aufgrund meiner Unverträglichkeiten bin ich meist den Produkten treu die ich schon kenne.

6. Welchen Stellenwert haben Bio-Produkte für Dich?
Bio-Produkte haben für mich einen hohen Stellenwert. Hatten sie aber auch schon vor dem momentanen Bio-Wahn. Leider genügt unser Budget noch nicht in der Form das wir uns größtenteils mit Bio-Produkten versorgen können. Aber das kommt vielleicht auch noch.

Man kann’s auch übertreiben

Ich finde es ja eigentlich gut das viele Lebensmittel nun gekennzeichnet werden wenn sie laktose- und/oder glutenfrei sind. Denn als Betroffene macht es mir das oft einfacher das passende Produkt zu finden ohne die ewig lange Zutatenliste lesen zu müssen. Was ich aber dann doch etwas hirnverbrannt sinnlos finde, ist das unser Lieblingsdiscounter auf die Maisdosen „vegan“ und „glutenfrei“ druckt. Aber das ist noch nicht alles, auch auf dem Mineralwasser steht „vegan“ und „glutenfrei“. Ich mein das ist doch wohl mehr als klar. Bei Wurst, Käse oder Brot finde ich die Sache wirklich hilfreich. Aber doch nicht bei Minneralwasser. Sorry aber da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Da bin ich mal gespant wie lange sie für diese Kennzeichnung des Wassers noch Druckerfarbe verschwenden werden. 9|

95g Schoki statt 100g

Bald muss man eventuell etwas genauer hinschauen wenn man sich zB eine Tafel Schokolade kauft. Bislang hatte eine Tafel Schokolade 100g. In nächster Zeit könnten es aber 95g, also 5g weniger, aber natürlich zum gleichen Preis sein. Warum? Weil die Einheitsgrößen (auf Druck der Europäischen Union) für Lebensmittel nicht mehr gelten. Ich finde das total nervig. Das macht das Preise vergleichen doch nochmal schwieriger.  Da muss man dann zweimal hinschauen um zu sehen ob versteckte Preiserhöhungen stattgefunden haben oder welches Produkt nun wirklich das günstigere ist. Naja was solls, damit muss man sich wohl mal wieder einfach nur abfinden. [via]

Lecker Breze(l) mit Butter

Diese Woche war das Thema von Projekt 52 "Lebensmittel richtig präsentieren". Als richtige Schwaben (naja zumindest einer von uns 🙂 ) haben wir uns natürlich die Brezel (oder Breze wie sie hier in Augsburg heißt) als Motiv ausgesucht und dazu passend lecker salzige Butter. Wie man bei der Butter sehr schön sehen kann hat die wirklich so richtig Salz drin und drum herum bildet sich dann immer Wasser. Sieht echt witzig aus und laut Bastie schmeckt die Butter auch richtig gut. Also genießt unser Bild 😉

p52-lebensmittel