Ossis kein eigener Volksstamm – Wessis dann etwa auch nicht?

Also so was. Jetzt hab ich doch immer gedacht ich wäre als Wessi teil eines eigenen Volksstammes das so ganz anders ist als die Ossis. Aber so ist das ja wohl gar nicht. So was aber auch. Da hab ich mir ja immer etwas vor gemacht ;-( . Ne Spaß bei Seite. Ich muss gestehen das ich die Sache „Ossi-Wessi“ nicht mehr hören kann und mich wundert es auch absolut nicht das das Stuttgarter Arbeitsgericht heute entschieden hat das Ossis kein eigener Volksstamm sind. Wen wundert es bitte? Wir sind ganz einfach Deutsche und das war es dann auch schon. Ich verstehe die gute Dame die ihre Bewerbung mit einem „(-) Ossi“ zurück bekommen hat. Ãœber eine solche Ablehung würde ich mich auch nicht freuen und das so etwas nicht passieren darf (warum auch immer dies nun tatsächlich geschehen ist) ist auch selbstverständlich. Aber das das Arbeitsgericht heute nun entscheiden musste ob Ossis als eigener Volksstamm angesehen werden ist für mich mal richtig sinnlos. Dann bin ich mal gespannt ob die gute Dame nun Berufung einlegen wird.

97-jährige klagt ihren Führerschein zurück

Einer 97-jährigen Rentnerin hatte man vor 2 Jahren die Fahrerlaubnis wegen Fahrerflucht entzogen. Die alte Dame wollte sich damit aber nicht abfinden und hat daher vor einem belgischen Gericht geklagt und ihren Führerschein zunächst bis zu ihrem 100. Geburtstag verlängert bekommen aber nur mit einigen Auflagen. Zunächst darf sie sich nicht mehr als 10 km von ihrem Wohnort entfernen und darf weder Nachts noch auf der Autobahn fahren. Das ist der rüstigen Dame aber nicht genug daher überlegt sie sich Berufung einzulegen.
Also da kann man ja nur erstaunt sein was eine 97-jährige noch so alles schaffen kann oder vielleicht kann man auch überrascht sein das eine 97-jährige noch so klagewütig ist.  :smile:  via

Klage gegen Studiengebühren

Seit gestern läuft in Bayern eine Klage von 1014 Klägern gegen die Studiengebühren. Mit dabei sind nicht nur Studenten sondern auch Rentner, Promis und Politiker. Die ehemaligen Studenten Babara Schöneberger und Claudia Roth der Uni Augsburg zum Beispiel.

Studenten die die Studienbeiträge über einen Kredit finanzieren, wie es ihn an jeder Ecke gibt, sind schlechter gestellt als solche ohne Kredit. Da sie durch die anfallenden Zinsen im Endeffekt mehr zahlen.

Einen Verhandlungstermin gibt es bislang noch nicht. Ich werde das, auch aus persönlichem Interesse, auf jeden Fall weiterverfolgen.

Auch ganz gut zum Thema passt eine Aufsatz von Stefan Lorenzmeier welchen er schon vor längerer Zeit geschrieben hat. Den genauen Inhalt kenne ich garnicht ich weiß nur soviel das er juristisch die Rechtmäßigkeit von Studiengebühren anzweifelt. Und zwar auf Grundlage eines Völkerrechtlichen Abkommens aus den 60er Jahren. Muss ich da noch mal genauer schlau machen, wann und wo der steht und ob das stimmt was ich da schreibe.[tags]Studium, Gebühren, Klage[/tags]