Das war es also mit dem Studium

Gestern hatte ich meine letzte universitäre Prüfung meines Studiums. Ein total komisches Gefühl das nun alles rum ist. Aber ich bin ehrlich gesagt momentan erst mal nur fertig und müde. Richtig freuen kann ich mich noch gar nicht. Erst muss mal die ganze Anspannung der letzten Wochen, Monate bzw. bald 2 Jahre Examensvorbereitung und Examensphase abfallen und dann kann ich es hoffentlich auch wieder geniesen das ich erst mal frei habe. Die mündliche Prüfung gestern war ganz in Ordnung. Passieren konnte mir ja nichts mehr. Angst hatte ich aber trotzdem. Was aber auch daran lag das ich einfach fertig war. Insgesamt kann ich mit meinen Leistungen wirklich zufrieden sein. Nachdem ich mich im mündlichen Staatsexamen leider etwas verschlechtert hatte konnte ich gestern die Gesamtpunktzahl wieder etwas heben, so dass ich nun (wenn wir uns nicht verrechnet haben) eine Gesamtpunktzahl von 9,13 Punkten erreicht habe. Dies ermöglicht mir auch eine Promotion. Ob ich dies tatsächlich machen werde weiß ich aber noch nicht. Momentan schwirren mir die Gedanken noch etwas wirre durch den Kopf. Mal schauen was sich so in den nächsten Tagen aus meinen Gedanken ergeben wird. Euch allen auch noch vielen Dank fürs Daumen drücken 🙂

Das Ende rückt näher

Nein ich möchte hier keine Weltuntergangsgeschichte erzählen, von wegen das Ende der Welt rückt näher oder so. Nein das Ende meines Studiums rückt näher. Am Freitag hatte ich meine mündliche Staatsexamensprüfung. Sie ist eher durchwachsen verlaufen. Hätte quasi besser sein können. Aber insgesamt bin ich zufrieden. Nun muss ich noch am 08.02. eine mündliche Prüfung ablegen und dann bin ich endlich fertig mit dem universitären Studium. Was genau ich danach mache weiß ich momentan ehrlich gesagt noch nicht. Ich warte noch die eine Prüfung ab und dann nehme ich mir erst mal ein wenig Zeit für mich und meine Freunde. In den letzten 2 Jahren ist da einiges zu kurz gekommen. Momentan bin ich wirklich nur noch froh wenn endlich alles vorbei ist und das Leben wieder in etwas geregelteren Bahnen verlaufen kann.

Kein Zurück mehr

Nachdem ich mich kürzlich Onlie für’s erste Staatsexamen angemeldet habe, ist nun heute meine Zulassung im Briefkasten gewesen. Zunächst gab es Zulassungsschwierigkeiten. Denn meine alten Scheine von der Uni lauten natürlich noch auf meinen Geburtsnamen. Ich hatte zwar extra beim Ministerium nachgefragt wie ich die Namensänderung anzeigen soll. Aber scheinbar herrscht da unterschiedliche Ansicht darüber wie man das nun machen soll. Aber was soll’s, jetzt wurde das Problem auch geklärt und nun gibt es kein Zurück mehr. Jetzt steht also das erste Examen tatsächlich bald vor der Tür. Oh je. Die Nervosität steigt dann doch langsam an.

Das Examen kann kommen

Wie die meisten von euch wissen studiere ich Jura und bereite mich gerade auf mein erstes Staatsexamen vor. Heute hab ich mich nun auch verbindlich zum Examen im September angemeldet. Oh was ein komisches Gefühl :/ . Morgen muss ich nur noch beim Ministerium anrufen und fragen wie das zwecks Schreibzeitverlängerung abläuft. Denn ich kann ja über längere Zeit nur mit Schiene schreiben und da reichen mir die 5 Stunden nicht aus, denn ich schreibe dann nicht nur wie ein Erstklässler sondern auch wie ne Schnecke 😉 Jetzt heißt es also: Noch mehr lernen, denn jetzt wird’s absolut ernst!

Mail vom Anwalt

Aber nicht wie man befürchten könnte. Eine sehr nette Mail von RA Frank Hoffmann. Er hat die von Silke zusammengetragenen Links zu Juraskripten gefunden und fragt nun ob wir seine auch verlinken würden.

Er bietet ein juristisches Repetitorium, in Insiderkreise auch Rep genannt, an. Zu diesem hat er auch paar interessante Sachen (O-Ton von Silke) erstellt. Die werde ich auch gleich noch im entsprechenden Bereich verlinken. Erwähnenswert finde ich auch das er vieles unter eine freie Lizenz gestellt hat. Ein leider noch seltenes Vorgehen.

Jura stresst manchmal ganz schön

Momentan versuche ich mindestens eine, wenn möglich zwei, 5stündige Klausuren die Woche zu schreiben. Diese wird dann auch korrigiert und bewertet. Natürlich ist dies „nur“ zu Ãœbungszwecken. Aber das ist trotzdem ganz schön stressig. Am Abend hat man dann das Gefühl als würden einem die Finger abfallen und die Augen kann man kaum mehr offen halten. Bislang hab ich noch keine bewertete Klausur zurück bekommen. Gespannt bin ich aber mal was so für Punkte raus springen werden. Hoffentlich bin ich danach nicht so frustriert. Naja egal was kommen wird, morgen werd ich wieder ne Klausur schreiben. Soll mir ja nicht langweilig werden, gell 😉

Juristische Fakultät in Augsburg hat ein neues Aushängeschild

Bislang hat die Juristische Fakultät in Augsburg noch nicht wirklich von sich reden gemacht. Doch jetzt hat sie endlich ein Aushängeschild bekommen. Dieses hat sie sich aber nicht wirklich selbst zu verdanken, sondern den Studenten und zwar genauer Christian Odehnal, Melanie Ortlieb, Maximilian Widmann und Sarah Schumann. Denn diese 4 haben bei der europäischen Ausscheidung des internationalen juristischen Wettbewerbs „Manfred Lachs Space Law Moot Court“ den ersten Platz belegt. Der englischsprachige Wettbewerb, der vom 16. bis zum 18. April 2008 in der lettischen Hauptstadt Riga stattfand, wird von der europäischen Weltraumorganisation (ESA) ausgerichtet und genießt international hohes Ansehen. Durch diesen Sieg hat sich das Team der Uni Augsburg einen Platz für die Weltausscheidung im kommenden September in Glasgow gesichert und ich bin mir sicher das sie da auch wieder als Sieger heimkehren werden. :lol_ks:

Das Augsburger Siegerteam mit (v.l.) Christian Odehnal, Sarah Schumann, Melanie Ortlieb und Maximilian Widmann

Mein neues Leben

 

gesetz_schluesselSeit Montag hat für mich ein neues Studienzeitalter begonnen und zwar die Examensvorbereitung. Ich denke die meisten werden sich nun fragen wann ich denn mein Examen schreiben werde und sich dann wundern wenn ich sage, das schreibe ich im März 2009. Aber das ist bei nem Jura Studium normal. Man bereitet sich zumeist 1 Jahr in einem Repetitorium vor und trotzdem fallen noch immer durchschnittlich 38% durchs 1. Staatsexamen. Der nette Repetitor hat uns dann am Montag erzählt das sich unser Leben ab sofort ändern wird, da wir neben unserem Rep nun jeden Tag 6 1/2 Stunden nachbearbeiten müssen und pro Woche eine 5-stündige Klausur schreiben „dürfen“. Daher kann es durchaus sein das ich in Zukunft leider nicht mehr ganz so oft dazu kommen werde Beiträge zu schreiben. Aber ich werde versuchen mein Bestes zu tun!