Zum Warm werden – Was zu Pagerank

Offenbar ist Anfang Januar mal wieder ein Pagerank-Update gelaufen. Das zieht dann auch oft eine Diskussion mit sich was sich den geändert hat und was nicht. Kurz und knapp bei uns ist immer noch alles beim alten. Aber das soll auch nicht das Thema sein.

Mal angenommen diese seltsame Zahl, der manche Menschen hinterhereifern wie Saruman diesem einen Ring, hätte wirklich Einfluss auf irgendetwas. Sagen wir mal die Gewichtung einer Seite. Sprich sie würde etwas darüber aussagen wie wichtig eine Internetseite unter all den anderen sei. Dann dürften in den Suchergebnissen doch nur Seiten auftauchen die Pagerank 6 und mehr haben. Jeder der schon mal gegoogelt hat wird wissen das dem nicht so ist. Vielmehr wird einem stellenweise rechter Müll vorgeworfen. Oder anders, wie ist es möglich das ein popeliges Blog wie das unsere stellenweise auf Position 1 der Suchergebnisliste steht (Silvester bei Googles Bildersuche).

Ich meine das dieses PR Getue mehr eine Arbeitsplatzsicherung für die verschiedensten Webagenturen, die dann alle Suchmaschinen optimieren, ist. Die eigentliche Gewichtung einer Webseite wird hinter den Kulissen der Suchmaschinenhäuser gemacht. Damit die Netzgemeinde mindestens halbjährlich ein Thema hat das sie beackern kann.

Hättet ihr’s gewusst

Erstaunliche Dinge aus unserer Welt.

Am schönsten finde ich die Sache mit „B.G.“ (Before Google). Irgendwie erschreckend wahr, was hat man nur früher ohne Google gemacht? Hat jemand von euch jemals was anderes genutzt als Google? Ich kann mich nur dunkel erinnern aber am Anfang hatten wir daheim noch AOL (die mit den schrecklichen Werbe-CD die’s überall gab 😉 ) und später hab ich so ne fast leere Seite mit paar bunten Buchstaben, einer Eingabezeile und paar Knöpfe zum suchen genutzt. Was anderes war immer irgendwie doof.

Diagnose Internetsucht

In China gilt seit kurzem Internetabhängigkeit als psychologische Störung. Geheilt werden die Suchtkranken übrigens in Militärkrankenhäuser. Nach „Wissenschaftlern“ der Volksbefreiungsarmee ist man Internetsüchtig wenn man täglich mehr als sechs Stunden als Freizeitbeschäftigung über eine Zeitspanne von drei Monaten online ist und eines oder mehrere der folgenden Symptome zeigt: geistiger oder körperlicher Stress, Konzentrations- oder Schlafstörungen, Drang, wieder ins Internet zu gehen. Jetzt will ich nicht wissen wieviel der Bloggenden Surfer einen an der Klatsche haben. Die Therapie scheint nämlich auch nicht so ohne zu sein.

Internetkriminalität – Mord und Totschlag

Mord und Totschlag sind, solange man nicht selber betroffen ist, ein spannendes Thema. Das beweisen die vielen TV-Krimis und CSI:Irgendwas Serien recht deutlich. Und da war wohl im Netz eine Mordkarte für Deutschland mehr als überfällig. Doch dank moderner Web2.0 Technik im Google Earth Gewand kann man sich anschauen wo einem Menschen das Leben genommen wurde.

Weitere Hintergründe der Taten kann man bei Mordort nachlesen, dort wird dann auf einer Karte auch der genaue Tatort angezeigt. Und wer Lust hat, kann sich bei diesem neuen mörderischen Web 2.0-Projekt beteiligen, kann also aktuelle oder historische Morde eintragen lassen. Nur selbst begangene Morde sollte man lieber nicht melden, das könnte schlussendlich bös hinter Gittern enden. Gegründet wurde das Projekt Anfang des Jahres. Und nach Aussagen der Betreiber richtet es sich an Krimiliebhaber, Stadtteilforscher, Kulturhistoriker, Krimiautoren und allgemein an Menschen, die mehr über die Umgebung erfahren wollen, in der sie leben. Also an die üblichen Mordverdächtigen.

Natürlich hatte ich auch gleichmal in der Augsburger Gegend geschaut, doch nicht fündig geworden. Sollte man sich vielleicht doch mal überlegen was beizutragen.

ROFL LOL ich versteh nur Bahnhof

Ich gestehe das diese Chatzeug damals bei den ersten Schritten in der Netzwelt an mir vorbeigegangen ist. Unser erster Internet Provider war AOL. Und dort war das Chat Modul fester Bestandtiel, kennt man vielleicht muss man aber nicht. Nun ja, wie gesagt ist das Chatten an mir vorbeigegangen. Wahrscheinlich weil’s mich genervt hat das jeder mit dem man geschrieben hatte sofort nach nem Pic fragte.

Aber egal. Wie dem auch so sei. Mir fehlt deshalb jedwedes wissen über diese ganzen Abkürzungen. Ich fass mal zusammen was ich den weiß oder aber glaube zu wissen.

  • LOL – irgendwie laut lachen (laugh out loud)
  • BTW – nebenbei bemerkt (by the way)

Mehr weiß ich schon nicht mehr, das war’s. Ich dacht mir deshalb ich frag euch mal was es da für Abk. (<- die kenn ich) gibt und was sie bedeuten.

Wikis – eines für jeden

Wikipedia hat den Reigen eröffnet und nach und nach kamen neue hinzu. So gibts für jeden Geschmack ein eigenes Wiki.

Wikivoyage will Informationen zu Land und Leuten im zukünftigen Urlaubsland liefern. Wie das bei Wikis üblich sind die Texte oft aktueller als in Reiseführeren. Augsburg ist zwar vertreten aber bislang noch recht mager. Insgesamt gibt es ca 7000 Artikel.

Viele Rezeptesammlungen gibt es schon im Netz. War damit auch klar das es auch eine Rezepte-Wiki gibt. Mit 4000 Rezepten nicht rießig aber immerhin sind das paar Jahre kochen.

Kamelopedia, Stupidedia und Kartoffelpedia könnten fast den gleichen Datenbestand nutzen. Der Sinn ist zumindest gleich. Sinnloses und jede Menge Nonsens kann man sich dort zu gemüte führen.

Serienfans können ja mal versuchen den $Namen_ihrer_Serien + Wiki in die Adressleiste einzutippen. Mit ein wenig Glück landet man auf dem entsprechenden Wiki. Auswahl gefällig: Pokéwiki, Stargatewiki, Spongepedia, Simpsonspedia, Jedipedia, Memory Alpha.

Verschwörungstheoretiker werden natürlich auch durch Wikis bedient. Die Ausführungen zur Zahl 23 fingierten Mondlandungen oder Pyramiden aus Eindollarscheinen sind auch für Normalbürger spannend zu lesen.

Mehr Wikis findet man am einfachsten mit einem Wiki-Wiki. Also einem Wiki in dem neue Wikis eingetragen werden. Von den Nutzern natürlich. Wikiservice ist da eine Anlaufstelle, wobei es da sicher genug von im Netz zu finden gibt.

Nebenbei: Wir haben auch eines am laufen, wenn auch mit wenig Inhalten.