Bundespolizei Virus treibt sein Unwesen im Internet

Die kriminellen Aktivitäten im Internet haben sich seit 2006 verdreifacht. Betriebssysteme und Programme laufen immer größerer Gefahr, von Schädlingen angegriffen zu werden. Das Online-Portal Bundespolizei-Virus.de warnt derzeit vor einem neuen Virus, dem sogenannten Bundespolizei Virus. Der Virus behauptet dass die Bundespolizei oder Gema Raubkopien auf dem System gefunden hat und sperrt das komplette Computer-System. Gegen eine Zahlung von 100 Euro via Ukash oder Paysafecard könne man das System wieder entsperren und gleichzeitig einer Strafverfolgung entgehen.

Wenn euer Computer vom Bundespolizei Virus bzw. BKA-Virus oder Gema-Virus befallen ist, solltet ihr auf der bereits erwähnten Internetseite Bundespolizei-Virus.de schauen. Auf der Internetseite findet ihr eine einfache Anleitung, um euren PC wieder zu entsperren. Zahlt unter keinen Umständen das geforderte Geld. Das Geld geht sonst geradewegs in die Hände der Betrüger und euer System bleibt gesperrt!

Wenn mal wieder alles nichts werden will

Ich denke mal jeder kennt das Gefühl das einen beschleicht wenn man an etwas wichtigem sitzt und nicht vorwärts kommt. Die Motivation fehlt irgendwie. Bemerken tut man das noch recht schnell aber was man dagegen unternehmen könnte ist dann schon bedeutend schwieriger. Abhilfe könnte da der Willenstest der Fernuni Hagen liefern. Ein paar Fragen beantworten und man erhält eine Einschätzung seiner persönlichen Motivationsfähigkeiten und obendrauf noch ein PDF mit Tipps zur Motivationssteigerung.

Erwachsenenstrafrecht für die mutmaßlichen Mörder von Yvan Schneider

Sicher hat letztes Jahr jeder von Euch von dem schrecklichen Mord an dem 19-jährigen Yvan Schneider gehört. Solltet ihr Euch nicht mehr daran erinnern hier der wahrscheinliche Tathergang: Yvan Schneider wurde am 21.08.07 auf bestialische Weise ermordet. Er wurde abends nach dem Handball-Training von einem jungen Mädchen (16 Jahre alt) unter einem Vorwand aus dem Haus gelockt. Sie sind gemeinsam zu einem Wiesenstück am Ortsrand von Kernen-Rommelshausen gegangen – dort wurde Yvan von drei jungen Männern (18, 18 und 23 Jahre alt) erwartet, die ihn brutal erschlagen haben – er hatte nicht die geringste Chance! Anschliessend brachten sie ihn in eine Lagerhalle und später in eine Wohnung, um ihn zu zerstückeln, in Gefässe einzubetonieren und anschliessend im Neckar zu versenken. Diese Tat hat mehrere Tage beansprucht, an denen die Täter immer wieder zu ihren täglichen Geschäften, in ihren Alltag zurückgekehrt sind.

Ich denke ich muss keinem von Euch sagen das es sich dabei um ein schreckliches Verbrechen handelt. Meiner Meinung nach und auch der Meinung von „Initiative Yvan Schneider“ sowie bereits auch von 15.452 anderen Menschen (Stand 09.02.08) die für die Initiative unterschrieben haben, soll für die Täter nicht das Jugendstrafrecht sondern das Erwachsenenstrafrecht angewandt werden. Wenn ihr auch der Meinung seid und dies zeigen wollt unterschreibt doch auch für die Anwendung des Erwachsenenstrafrechts und schickt die Liste dann wieder an die „Initiative Yvan Schneider“. Die 55 Cent für ne Briefmarke sollten doch drin sein.

Warum ich mich dafür einsetze fragt ihr Euch? Dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens finde ich es richtig wenn solch brutale junge Menschen nicht mehr wie Kinder sondern wie Erwachsene behandelt werden denn genau so haben sie auch gehandelt und zweitens gebe ich auch zu das ich gebürtig aus der Nähe des Tatorts komme und die Sache mich selbst so noch etwas betroffener macht. Drittens sollte endlich gezeigt werden das das jüngere Alter nicht vor härteren Strafen schützt.

Prozessauftakt war zwar bereits am 11.02. aber die Initiative sammelt die Unterschriften natürlich noch weiter! Zu Beginn des Prozesses wurde auch gegen Gewalt demonstriert, denn „Gewalt hilft niemals weiter“

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Kommunalwahl Augsburg 2008 – Wahlhilfe

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Eine Kommunalwahl so wie sie uns Augsburgern am 02.03.2008 bevorsteht ist eine ganz besondere Wahl. Denn es werden sowohl der Bürgermeister als auch die Stadträte gewählt. Während die Wahl des Bürgermeisters doch einfach ist so ist die Wahl des Stadtrats etwas komplexer. Die Begriffe Kumulieren und Panaschieren haben viele sicher schon mal gehört und genauso schnell auch wieder vergessen (könnte ich zumindest gut verstehen) und daher dacht ich schreib ich hier mal etwas zu den Stadtratswahlen.

Der Augsburger Stadtrat besteht aus 60 Stadträten. Dementsprechend hat jeder Wähler 60 Stimmen.

Jeder Wähler hat folgende Optionen um seine 60 Stimmen „los zu werden“:

1. Eine Liste einzeln ankreuzen (Listenkreuz)
Dann bekommt jeder Kandidat auf der Liste genau eine Stimme. Hierfür muss man ein Kreuz in den Kreis vor dem Namen der Partei oder der Wählergruppe des ausgewählten Wahlvorschlags machen.

2. Man kann bestimmte Kandidaten bevorzugen (Kumulieren)
Will die wählende Person nur einem Wahlvorschlag Stimmen geben, aber nicht die ganze Liste unverändert annehmen, kann sie einzelnen Personen bis zu drei Stimmen geben. Zum Kumulieren kann sie in das Viereck vor dem Namen eine 2 oder 3 setzen. Drei Stimmen ist die höchste Stimmenzahl, die eine Person bekommen kann, auch wenn sie mehrmals aufgeführt ist.

3. Man kann auch Kandidaten aus verschiedenen Listen wählen (Panaschieren) und insgesamt bis zu 20 Mal drei Stimmen vergeben.Wichtig ist, dass nie mehr als 60 Stimmen verteilt werden, denn sonst ist die gesamte Wahl ungültig.

4. Man kann auch eine Liste ankreuzen und zusätzlich einzelne Kandidaten mit zwei oder drei Stimmen bevorzugen oder auch Kandidaten streichen.
In diesem Fall werden erst alle bevorzugten Stimmen gezählt. Die verbleibenden Stimmen erhalten alle Kandidaten auf der angekreuzten Liste. Ungültig wird der Stimmzettel aber, wenn mehr als zwei Listen angekreuzt werden oder eine Liste ankreuzt und mehr als 60 Stimmen vergeben werden.

Wer mehr wissen will beim Bayerischen Staatsministerium des Innern gibt es eine hilfreiche Broschüre.

Fakten und Vorurteile zur Stammzellenspende bei Leukämie

Heute habe ich bei Sebastian auf dem magdeblog einen interessanten Beitrag zum Thema Stammzellenspende gelesen und hab natürlich auch gernen meine Kommentare hinterlassen. Ich war aber etwas erstaunt, dass noch immer viele Leute Vorurteile und Angst vor der Stammzellenspende haben. Gut ich muss zugeben ich habe mich schon vor langer Zeit intensiv mit dem Thema beschäftigt und bin bereits viele Jahre bei der DKMS registriert. Um aber mal mit ein paar Vorurteilen zu dem Thema aufzuräumen hier 3 Vorurteile und die tatsächlichen Fakten dazu. Ich kann jeden nur ermuntern sich bei der DKMS registrieren zu lassen.

1. Vorurteil:
Stammzellen werden dem Rückenmark entnommen.

Fakt:
Nein. Rückenmark und Knochenmark werden häufig verwechselt. Das Rückenmark des Spenders bleibt unberührt. Das Knochenmark bzw. die Stammzellen werden – wenn die Entnahme mit dem operativen Eingriff erforderlich ist – aus dem Beckenkamm entnommen. Die Entnahme erfolgt unter Vollnarkose.

2. Vorurteil:
Für die Stammzellspende ist immer eine Operation nötig.

Fakt:
Nein. Seit einigen Jahren wird zur Stammzellgewinnung die Vermehrung der Stammzellen durch die Gabe eines so genannten Wachstumsfaktors genutzt. Mittlerweile wird dieses Verfahren bereits in rund 80% der Fälle angewandt.

3. Vorurteil:
Wenn ich Stammzellen weggebe, dann fehlen sie mir irgendwann einmal.

Fakt:
Nein. Der Körper bildet die Stammzellen innerhalb von zwei Wochen neu. Man kann also Leben spenden, ohne letztlich auf etwas zu verzichten.

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Nur Schrott im TV – Hilfe ist da

Kennt ihr das? Man setzt sich abends, erschöpft vom harten 10 Studen Tag, vor die Glotze. Blättert kurz in die Fernsehprogrammzeitschrift des Vertrauens. Mangels einer wohl klingenden Empfehlung für das abendliche Programm schaltet man den Kasten mal ein. Vielleicht findet sich beim zappen ja doch noch etwas.

Doch das einzige was man findet ist verdummender Stuss. Da wird über junge Menschen gelästert bis die Werbung kommt, woanders werden Kinder in ein Camp gesteckt um sich zu bessern oder aber man wird von hektisch flimmernden Bildern völlig apatisch und weiß garnicht mehr was die Frau hinter dem ganzen Flimmerkram eigentlich wissen will. Kurz gesagt ist das deutsche Fernsehprogramm echt nur noch dumm. Zugegeben diverse Casting-Shows schauen wir uns auch an. Diese aber erst wenn es um etwas geht, also keine Malorca-Casting oder ähnliches. Doch bei vielen wird weitergeschaltet. In der Hoffnung das der nächste Sender was vernünftiges bringt.

Abhilfe lässt eine Initiative der Landesmedienanstalt des Saarlands erhoffen. Auf www.programmbeschwerde.de kann man über ein Formular seine Beschwerde einreichen. Diese wird an die zuständige Medienanstalt und den betreffenden Sender weitergeleitet. Konkrete Auswirkungen sollte man sich zwar nicht erhoffen aber man ist seinen Ärger losgeworden.

Das ganze klingt eigentlich sehr vielversprechend. Wenn da nicht diese kleine Randbemerkung „privaten Rundfunkangeboten“ wäre. Der komplette Absatz liest sich folgendemaßen.

Zuschauerinnen und Zuschauer erhalten die Möglichkeit, über eine zentrale Stelle Beschwerden zu privaten Rundfunkangeboten zu äußern, die an die jeweils zuständige Landesmedienanstalt oder bei Programmkritik an den entsprechenden Sender weitergeleitet werden. Die Landesmedienanstalten sind nicht für die Aufsicht über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zuständig. Werden diesbezügliche Beschwerden dennoch abgegeben, gehen sie an die betreffende öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt.

Gut es wird netterweise erwähnt das die ÖR nicht mit den Landesmedienanstalten zu tun haben. Aber irgendwie klingt der Satz auch so komisch. Meinte man damit vielleicht folgendes?

„Naja, wir sind zwar nicht zuständig. Aber da das sowieso keinen juckt schicken wir die Beschwerden halt weiter.“

Wenn die Menschen nicht dafür da sind Beschwerden entgegenzunehmen und zu bearbeiten dann wäre ein Hinweis auf den richtigen Ansprechpartner noch ganz nett.

Der Link wird auf jeden Fall gleich mal zu del.icio.us geschoben. Wer weiß wann ich meinem Ärger mal Luft machen muss.

Wie bedient man Blogs

Beim verfolgen diversen Links auf diversen Seiten, beim ziellosen surfen also, bin ich auf das Taxi-blog gestossen. Dort gibt es eine interessante Seite über die Bedienung von Blogs. Da dacht ich mir gerade eben das doch so etwas in jedes gut geführte Blog gehört. Da werde ich mich mal ransetzen und was schreiben.

Derweile gibt es denn Link zur Seite Blog-Bedienung, viel Spaß damit.

Großelterntaugliches Fernwartungstool für lau

Vielleicht hat der ein oder andere es schon einmal erlebt das Freunde oder Verwandte mit dem Wissen über die Kenntnisse in Sachen Computerei anrufen und um Hilfe bitten. Dann kann man sich selbst vor dem Rechner setzen und jeden Schritt drei mal erklären. Obwohl am Ende das Problem auch noch nicht wirklich gelöst wäre.  Die andere Möglichkeit wäre natürlich ein Fernwartunsgtool. In Windows XP und Windows Vista ist ja die Remotedesktopverbindung mit dabei. Die meiner Meinung nach eigentlich nur dafür gut ist um zusammen zu arbeiten weniger für das lösen von Problemen. Da irgendwie kompliziert einzurichten.

Letztens habe ich ein Tool namens TeamViewer gefunden. Welches genau das ist was man eigentlich braucht. Die eigene Oma startet selbiges gibt einem am Telefon eine Nummer und ein vierstelliges Passwort durch und schon öffnet sich der Desktop der Oma. Jetzt kann man das versehentlich gelöschte Rezept wiederhergestellen. Thats all.  Dazu kommt das das Tool noch für den privaten Einsatz kostenlos ist, klein und schnell installier. Wie gesagt genau das was man braucht. Zudem werden die übertragenen Daten mittels RSA verschlüsselt und auch der Zugriff über Proxys und Firewallshinweg soll problemlos funktionieren.