HSV-Fan bis in den Tod dank Fan-Friedhof

Nein, weder Bastie noch ich sind HSV-Fan. Aber ich denke mal davon wird es wohl auch einige geben und diese werden bald die Möglichkeit haben sich auf dem Fan-Friedhof des HSV begraben zu lassen. Denn ab September entsteht nur einen Steinwurf von der Westtribüne der HSV Nordbank Arena entfernt der erste Fan-Friedhof der Bundesliga. Den HSV-Friedhof werden Besucher dann durch ein stilisiertes Fußballtor betreten. Wie in einem Stadion wird man zuerst eine Stufe hinunter auf eine Art Spielfeld treten, an dessen Rändern sich drei Tribünenränge erheben. Nur wird es auf den rund einen halben Meter hohen Stufen keine Stehplätze sondern Gräber geben. Zwischen 300 und 500 HSV-Fans können sich dann im Schatten des Stadions zur letzten Ruhe betten lassen – je nachdem, wie viele sich für kleinere Urnengräber entscheiden. Der Fan-Friedhof wird etwas einzigartiges darstellen, in Argentinien können sich zwar Anhänger der Boca Juniors in Buenos Aires auf einem Vereinsfriedhof zur letzten Ruhe betten lassen, jedoch nicht wie bei dem HSV Fan-Friedhof in unmittelbarer Nähe des Stadions.

Na dann ihr HSV-Fans, wenn ihr Eurem Verein bis in den Tod und darüber hinaus treu bleiben wollt, dann ran an die Gräber.

Studiengebühren bezahlt? Uni Hamburg wirft 1110 Studenten raus

Wie Spiegel-Online berichtet hat die Uni Hamburg es tatsächlich in die Tat umgesetzt und 1110 Studenten exmatrikuliert, weil sie die Studiengebühren in Höhe von 500 Euro nicht gezahlt haben. Ende Juli verschickte die Uni knapp 2000 Exmatrikulations-Bescheide, was ca. 5 Prozent der Studenten ausmacht. Die Universität Hamburg räumte den Studierenden die Möglichkeit ein, die Exmatrikulation zu vermeiden. Bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des Bescheides konnten sie die Gebühren noch begleichen. Diese Frist ist nun am 14. August verstrichen, bis dahin überwiesen noch 534 Studenten das Geld. Laut Präsidium werden wohl derzeit bei weiteren 245 Studenten geprüft, ob ihre Gründe für eine Befreiung, Stundung oder einen Erlass der Studiengebühren akzeptiert werden. Für die restlichen Studenten jedoch ist die Exmatrikulation entgültig denn für das kommende Wintersemester ist keine Rückmeldung mehr möglich – wer also jetzt exmatrikuliert wurde, kann sich erst zum Sommersemester 2008 wieder einschreiben.

Dazu kann ich nur sagen, dass genau das der Grund ist weshalb wohl auch der Gebührenboykott der Uni Augsburg und anderer Uni’s gescheitert ist, denn genau davor hatten die Studenten Angst. Leider hat es nun neben den Studenten der Kunsthochschule Hamburg auch die Studenten der Uni Hamburg erwischt.