Ungewisse Zukunft

Momentan ist bei uns so einiges los. Ich bin in den letzten Zügen meiner Examensvorbereitung und Bastie ist groß am Bewerbungen schreiben. Was mich aber irgendwie total stresst, dass wir nicht wissen wie genau unsere Zukunft so aussehen wird. Bastie bewirbt sich nicht nur hier in Augsburg, sondern auch in meiner alten Heimat Stuttgart. Nicht wirklich zu wissen wie es weiter geht finde ich doch ziemlich belastend. Hoffen wir das wir bald Gewissheit haben und wissen wo hin es uns verschlägt und wie es so weitergehen wird…

Was mal richtig witzig wäre

Letztens waren hier in Bayern ja Wahlen. Man merkt es daran da die CSU ganz schön ins rudern gekommen ist und dringend neue Männer an der Spitze braucht. Da kann man nur gespannt sein was da noch folgen wird. Aber darum soll’s mir garnicht gehen.

Ich hab mir letztens mal überlegt das die CSU ihre MAcht vielleicht verlieren könnte. Es müssten sich doch nur die anderen 4 Parteien zusammentun und schon darf die CSU nur zuschauen. Das wäre doch mal was, dann hätten sich die Herren der CSU den ganzen Stress sparen können. Aber das wird wohl nur ein Gedankenspiel bleiben, immerhin muss das so sein das wir als Bayern von der CSU angeführt werden. Es ist ja nicht alles schlecht gewesen was die da so verzapft haben.

Zweiklassensystem in der Blogosphäre

Ich hatte mir schon desöfteren Gedanken über den Aufbau unserer Sphäre gemacht das ich diese Gedankengänge endlich mal aufschreiben muss.

Ich meine es gibt nur zwei Arten von Blogs. Solche und solche, daher auch Zweiklassensystem. Beide haben miteinander nicht viel gemeinsam. So gibt es Blogs die sich (fast) ausschließlich mit Blogging Themen befassen und zweitens gibt es solche die sich (fast) ausschließlich mit mehr oder minder privaten Dingen beschäftigen. Diverse Fachthemenblogs beziehe ich da mal mit ein. Immerhin sind blogende Wissenschaftler auch aus privatem Interesse Wissenschaftler geworden.

Wenn man mal genauer hinschaut erkennt man das eine Verlinkung unter diesen beiden Gruppen so gut wie nie auftritt. Klingt zwar recht pauschal aber ich denke die handvoll Links die zwischen den zwei Klassen gesetzt werden gehen in der Gesamtzahl aller gesetzten unter.

Ich will auch mal behaupten das zum Beispiel Bloger die sich überwiegend auf ein Thema fokusiert haben nur Themenverwandte Blogs lesen, also abonniert haben. Es mangelt einfach an dem Interesse untereinander. So will ich mal behaupten das es eine Art Ignoranz zwischen den zwei Klassen gibt. Ist ja auch verständlich immerhin schreibt der/die eine etwas was die andere Seite rein garnicht juckt.

Aber so schlimm wie das vielleicht klingen mag ist das garnicht, so kann jeder sein Süppchen kochen und kann sich des Lebens freuen. Von daher kann das ruhig so bleiben. Immerhin hat sich die Blogosphäre in den letzten Jahren gut entwickelt.

Sinn und Unsinn von WordPress 2.5

In nahezu jedem Blog liest man in den letzten Tagen darüber das WordPress in einer neuen Version vorliegt. Vollgestopft mit tollen neuen Funktionen und überhaupt soll alles besser geworden sein. Doch macht so eine neue Version überhaupt Sinn. Ich meine die aktuelle Version funktioniert doch wunderbar.

Eigentlich ist keine Funktion hinzugekommen die man nicht auch schon vorher mit der Hilfe von Plugins bekommen hätte. Sie sind zwar cool, keine Frage, aber stellenweise nicht ganz durchdacht. So fehlt zum Beispiel immer noch die Type-Ahead Funktion beim verschlagworten so wie es das Plugin SimpleTags schon länger bietet. Auch die Pseudogallerie die nun eingebaut mitkommt schlägt meiner Meinung nach nicht das um längen bessere NextGenerationGallery Plugin.

Mag sein das die Entwickler garkeine Eierlegendewollmichsau programmieren wollten, aber warum dann so eine „Krüke“? Wäre es nicht besser sich auf das wesentliche zu konzentrieren und den Rest Plugins zu überlassen. Davon gibt es ja immerhin ne ganze Menge. Ein abgespecktes WordPress und eine ausgereifte Suche in einer händisch gepflegten Plugindatenbank wären doch eine bessere Lösung.

Naja, waren ja nur so paar Gedanken von mir.

Bissel mehr als ein Jahr Blogger – oder – Warum ich blogge

Am 6.Juni war es soweit ich durfte meinen ersten Geburtstag als Blogger feiern. Ich selbst hatte mir letztens mal die Frage gestellt warum ich das eigentlich tue. Nun will ich versuchen, mir und euch, darauf eine Antwort zu geben. Denn was wäre einfacher als das Blog wieder zu löschen.

Fangen wir ganz weit vorne an. Meine ersten Erfahrungen mit einer eigenen Homepage gehen zurück auf das Jahr 2003. Ein damaliger Freund der mit mir die FOS in Zwickau besuchte brachte mich auf die Idee mich mal an HTML zu versuchen. Zugegeben die ersten Schritte waren noch mit NetObjects Fusion, Version 5 glaube ich, aber fürs erste war ich zufrieden. Mit der Zeit wurde ich auch in HTML fitter und so kam irgendwann eine eigenhändig programmierte Seite ans Netz. HTML reichte irgendwann nicht mehr ddeshalb musste PHP/MySQL her. Schnell bestellt hatte ich nur kurz was selbstgeschriebenes online. Ich stieß, mehr aus Zufall auf Mambo, welches recht schnell die eigenen programmierten Seiten ersetzte. Nach Mambo kam Joomla bis ich im April letzten Jahres auf WordPress stieß. Ich denke mal über einen Artikel in der C’T wo auf die neue Version 2.0 hingewiesen wurde. Ich dachte mir nichts böses installierte es und entschloss mich, auch wegen etwas urheberrechtlich bedenklicher Inhalte auf der Joomla-Seite, diese zu schliessen und mit WordPress weiter zu machen.

Ich begann allmählich in das Web2.0 abzurutschen. Mittlerweile habe ich einen Account bei Flickr, Sevenload, YouTube, Qype, Zooomr, Ponce, Twitter und natürlich auch bei del.icio.us. Es ist jetzt nicht so das ich der große Experte geworden bin was die ganze Soziale Netzwerk Sache angeht aber ich will meinen das ich das wichtigste verstanden habe und gut damit umzugehen weiß.

Wollen wir aber die Frage „Warum ich blogge“ beantworten. Wie gesagt ich hatte lange überlegt warum ich mich jeden Abend hinsetze fremde Beiträge lese und mir dann selber auch noch ein oder zwei aus den Fingern sauge. Was besseres als „Weil es einfach Spaß macht“ ist mir aber beim besten Willen nicht eingefallen. Die Aussage trifft den Nagel aber auf den Kopf. Auch wenn ich nie solch Traffic-Raten wie die ganz großen haben werde mach ich weiter. Mich freut es wenn ich merke das meine Sachen gelesen werden, da wird man angespornt immer wieder etwas neues aufzugreifen. Und das werde ich auch tun, selbst wenn ich dann mal 70 bin. Genau, bloggen bis zur Rente. Und ich hoffe ihr alle haltet mir die Treue und erzählt vielleicht paar Freunden von mir.