Nachhilfe in Mathematik

Nicht nur die HRE Bad Bank, welche sich um 55 Milliarden Euro verrechnet hat, sondern auch die Kollegen in Irland, diese haben sich nunmehr bei den Staatsschulden 2010 nur knapp um 3,6 Milliarden Euro verrechnet, könnten mal ein bisschen Nachhilfe in Mathematik gebrauchen. Und da beschwere sich nochmal einer über unsere Schüler 😉

Verfassungsgericht wegen Griechenland-Hilfe angerufen

Dieses Mal möchten sich die Deutschen nicht so einfach etwas durch die Politiker aufzwingen lassen und ich muss sagen „Gut so!“. 5 Kläger haben gegen die Griechenland-Hilfe nun Verfassungsbeschwerde wegen Verstoßes gegen das Sozialstaatsprinzip und Verstoßes gegen Art. 125 des Vertrages von Lissabon eingeleitet. Auch einen Eilantrag haben sie gestellt um zu verhindern das Horst Köhler heute Abend das Gesetz zur Griechenland-Hilfe unterschreiben kann. Da bin ich mal gespannt ob bzw. was dies bewirken wird.

Mordsstundenlohn – 25000Euro/Stunde

25.000 Euro pro Stunde verlangt die Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt. Die gute Behörde kümmert sich darum CO2 Verschmutzungsrechte an Unternehmen zu verteilen. Auf gut deutsch, sie entscheidet wer wieviel Dreck in die Luft blasen darf. Pro Stunde Arbeitsaufwand berechnet die Behörde dann im Extremfall 25.000 Euro, so berichtet es das „Handelsblatt“. Wenn man das mit dem hochgerechneten Stundensatz von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann von „nur“ bei 4782 Euro vergleicht schon ein Mordsunterschied. Wobei die 25.000 ja auch nur in seltenen Fällen erhoben werden und außerdem damit die Behörde mit ihren 100 Mitarbeitern finanziert werden muss.

Nicht schlecht, würde ich auch nicht nein zu sagen. Immerhin paar Nullen mehr hinten dran als ich jetzt bekomme.

Wie kommt man aber auf diesen Stundensatz? Dazu muss man sich mal anschauen wie die DEHSt arbeitet. Um in Deutschland CO2 in  die Luft zu blasen braucht man Zertifikate. Die werden an der Energiebörse gehandelt und sind etwas günstiger. „Die DEHSt veranschlagt pro Zuteilungsbescheid 19 Stunden Personalaufwand“, sagt Rechtsanwältin Ines Zenke im „Handelsblatt“. „Einer unserer Mandanten sollte eine halbe Million Euro Gebühren bezahlen.“ So komme man auf einen Stundensatz von über 25.000 Euro. Das Verwaltungsgericht Berlin hat sich auf die Seite der Unternehmen gestellt und die Gebührenbescheide der Jahre 2005 bis 2007 für ungültig erklärt.

Eigentlich ist das mit der Höhe der Gebühren schon recht heftig und ich frage mich ob es dafür noch keinen Gebührenkatalog gibt. Ich meine nur das alles was eine Behörde an Geld verlangt doch irgendwo festgeschrieben steht. So muss doch für die DEHSt so etwas auch vorhanden sein. Oder wie kommt man sonst auf so einen Betrag. Für 25.000 schuften gerne  62,5 400-Euro-Jobber. Denen macht man etwas Druck und alles geht innerhalb von 30 Minuten anstatt 19 Stunden. [via]

Das kommt davon das man keinen Euro hat

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3308 britische Pfund sollen die Inselbewohner bezahlen wenn sie sich Suse 10.3 vorbestellen wollen. In der Euro-Zone sind es 51.68 Euro. Das kommt also davon das man den Euro abgelehnt hat.

Mittlerweile ist das Problem gelöst, bleibt also nur das Bild als Beweis. Kostet dann dort auch nur 33.08 GBP. Wer nix für Suse zahlen will, für den gibts aber weiterhin eine kostenlose Community-Version.