Tag Archives: Essen

Pinkes Essen

9 Mrz

Zwergenwiese prod_streich_robe_meerr

Tatsächlich sieht dieser Aufstrich noch viel pinker aus. Was das ist? Das ist der Rote Beete-Meerrettich-Streich von Zwergenwiese. Aufgrund einer Lebensmittelunverträglichkeit kann ich leider keinen Käse mehr Essen und immer nur Wurst und Marmelade ist auch langweilig und daher kaufen wir immer mal wieder die veganen Aufstriche von Zwergenwiese. Die schmecken auch immer sehr lecker. Aber dieser Rote Beete-Meerrettich Aufstrich hat doch eine wahnsinnige Farbe. Sieht doch wirklich nach purer Chemie aus, ist es aber nicht, denn Zwergenwiese ist ein reines Bioprodukt. Sebastian vielleicht wäre das mal was für Dich nachdem Du ja jetzt der Wurst abgeschworen hast ;-)

Kindersalat ohne Kinder

8 Mrz

Kindersalat ohne Kinder

Kindersalat die neuste Ausgeburt eine Marketing-Hirns bei Bonduelle macht uns beide echt ratlos. Was um Himmelswillen soll das sein. Die Beschreibung fördert es zu Tage.

Ganz neu für junge Hüpfer: Der erste Kindersalat der Welt! Mit mild-knackigem Eisbergsalat und lustigen Sternchenkarotten auf zum neuen Lieblingsessen.

Nun stellt sich die Frage ob denn die Eltern die ihren Kindern dieses irgendwie sinnlose Produkt einverleiben wollen auch mit guten Beispiel vorangehen. Sprich ob sie auch mal an einem Salatblatt kanbbern. Falls dies denn nicht der Fall sein sollte bringen auch die Salahasi Punkte nichts. Die kann man sammeln und gegen tolle Spielfiguren eintauschen. Außerdem werden Eltern die sich vor Salat und Grünzeug im allgemeinen angewidert abwenden auch diese Ausgeburt des Marketings sicher nicht kaufen.

Frage Nummero zwei betrifft den Preis. Für empfohlene 1,89 Euro bekommt man läppische 250g Eisbergsalat mit Karotten, die auch wenn sie als Sterne daherkommen popelige Karotten bleiben. Im Bio-Laden oder beim Hofladen um die Ecke bekommt man einen großen Kopfsalat für sagen wir man 1,50 Euro. Dazu noch Gurke (1,00 Euro) und Tomate (4 Euro/Kg). Für unser Rezepttipp für einen leckeren Salat braucht man einen halben Salatkopf (0,75 Euro) eine halbe Gurke (0,50 Euro) und eine Tomate (0,30 Euro). Macht zusammen 1,55 Euro. Von dem fertigen Salat können dann auch noch die Eltern was abbekommen. So haben alle was davon und von dem gesparten Geld kann man sich auch was zum spielen kaufen, wenn’s denn sein muss.

Bleibt also abzuwarten wann dieser Mist dieser Plastiktütensalat aus den Regalen verschwindet.

13 Tonnen Reisgericht für Waisenhäuser

2 Mrz

13 Tonnen Reisgericht für Waisenhäuser

Reisgericht

Jeder hat im TV doch sicher schon gesehen wie die größte Pizza der Welt oder das größte Schnitzel der Welt hergestellt wurde. Diese wurden dann meist vor Ort von den hungrigen Zuschauern gegessen, welche stundenlang nur darauf gewartet hatten kostenlos was zu essen zu bekommen. In Indien hat man da einen besseren Weg gefunden das “Rekordreisgericht” los zu werden und zwar wurde das von 60 Köchen gekochte Biryani und eine riesige Menge Karotten und 750 Kilo Joghurt an Waisenhäuser verteilt. Das nenn ich doch mal ne gute Idee. Das wohl größte Reisgericht aller Zeiten beinhaltet 3.000 Kilo Basmati-Reis, 85 Kilo Chilischoten, 1.200 Liter Öl, 6.000 Liter Wasser, 3.650 Kilo Gemüse, 86 Kilo Salz und 10 Kilo von einer ultra-scharfen Gewürzmischung. Am erschreckensten finde ich die Menge an Chilischoten, obwohl es im Verhältnis zu den restlichen Zutaten ja nicht viel ist aber wenn ich mir mal vorstelle 85 kg Chilischoten dann ist das doch ne ganze Menge scharfes Zeugs.

Was ist das EG Bio-Siegel wert

27 Jan

Was ist das EG Bio-Siegel wert

Wie wir ja alle wissen ist Bio “in”. Grundsätzlich finde ich das sehr gut, denn ich hatte bereits vor dem “Biowahn” im Bioladen eingekauft. Was mich als echter Bio-Fan an diesem “Biowahn” aber total stört das die Menschen einfach alles kaufen wo Bio drauf steht und sich überhaupt nicht mit dem Sinn von Bioprodukten auseinandersetzen sondern nur auf den Zug des gesunden Essens aufspringen. Die meisten “neu Bio Käufer” kaufen ihre Ware in normalen Supermärkten, so dass es sich bei den Produkten größtenteils um Ware mit EG Bio-Siegel handelt. Dieses ist aber aus meiner Sicht einfach das Wort Bio nicht wert. Natürlich ist auch hier einiges besser als beim konventionellen Anbau, aber vieles ist hier einfach nicht geregelt oder viel schlechter geregelt als im alt her gebrachten Bio Sinn. Ich hab daher mal eine Vergleichstabelle dargestellt die einige Unterschiede zwischen der Bioland-Richtlinie und der EG-Öko-Verordnung aufzeigt. Man könnte sicher auch einen Vergleich zu Demeter-Richtlinien herstellen aber da würde die EG-Öko-Verordnung noch schlechter abschneiden.

Bioland Verband

EG-Öko-Verordnung

Allgemeines

Bewirtschaft- ungsform Gesamtbetriebsumstellung, ausschließlich ökologische Bewirtschaftung aller Betriebszweige vorgeschrieben Teilumstellung möglich, ökologische und konventionelle Bewirtschaftung in einem Betrieb möglich
Betriebs- umstellung Mindestumstellungszeit vor Vermarktung von pflanzlichen und tierischen Öko-Produkten vorgeschrieben Mindestumstellungszeit vor Vermarktung von pflanzlichen und tierischen Öko-Produkten vorgeschrieben

Dünger

Stickstoff- Düngung In der Landwirtschaft orientiert sich die Höhe der Düngung an dem zulässigen Tierbesatz je Fläche. Jährlich zugelassen sind max. 1,4 Dungeinheit (DE) pro ha, dies entspricht 112 kg N pro ha und Jahr. Der Gesamteinsatz ist beim Gemüse und Zierpflanzenbau auf 110 kg Stickstoff begrenzt (Gewächshaus 330 kg), im Obstbau und in Baumschulkulturen auf 90 kg, bei Hopfen auf 70 kg N. Im Weinbau ist die N-Menge auf insgesamt 150 kg/ha im 3jährigen Turnus begrenzt. Der Einsatz von Dünger aus der Tierhaltung (Wirtschaftsdünger) ist auf jährlich 170 kg N/ ha begrenzt. Die gesamte Stickstoffdüngermenge ist nicht begrenzt, der Bedarf muss von der Kontrollstelle aber anerkannt sein, damit die Bewirtschaftung auf Basis externer Düngerzufuhr möglich ist. Für Gartenbau und Sonderkulturen gibt es keine speziellen Regelungen.
Zukauf von Stickstoff- düngern Im landwirtschaftlichen Betrieb ist der Zukauf auf 40 kg N pro ha und Jahr limitiert. Der Zukauf ist nicht limitiert.
Konv. Wirtschafts- düngerzukauf Konv. Wirtschaftsdüngerzukauf ist nur in Form von Rinder-, Schaf-, Ziegen- und Pferdemist möglich. Konventionelle Gülle, Jauche und Geflügelmist sind als Dünger nicht zulässig. Konventionelle Gülle, Jauche und Geflügelmist sind als Dünger zulässig.
Organische Handels -dünger Nur wenige organische Handelsdünger sind zulässig. Verboten sind z.B. Blut-, Fleisch- , Knochenmehle und Guanodünger. Blut-, Fleisch- und Knochenmehle sowie Guano sind zugelassen.

Tierhaltung

Abweichungen in der Begrenzung der Anzahl der Tiere 140 Hennen, 280 Hähnchen oder 10 Mastschweine pro ha und Jahr 230 Hennen, 580 Hähnchen oder 14 Mastschweine pro ha und Jahr
Kuhtrainer Die Verwendung eines Kuhtrainers ist unzulässig. Nicht geregelt
Junghennen- aufzucht Für die Aufzucht von Junghennen gibt es spezielle Regelungen. Nicht geregelt, Entwurf z.Zt. in der Abstimmung

Futter

Futter vom eigenen Hof, Futterzukauf Über 50% des Futters muss vom eigenen Betrieb stammen. Eigene Futtererzeugung nicht eindeutig vorgeschrieben, eine flächenunabhängige Tierhaltung ist möglich.
zugelassene konventionelle Futtermittel- komponenten Grundsätzlich 100% Biofutter. Nur wenn Ökokomponenten nicht verfügbar sind und Mangelernährung droht, sind Ausnahmen für die Eiweißfuttermittel Kartoffeleiweiß oder Maiskleber zulässig. Unter diesen Bedingungen dürfen bei Schweinen (säugende Zuchtsauen, Ferkel und Vormast) max. 5%, für die Geflügelaufzucht und Mastgeflügel max. 15%, für Legehennen max. 10% dieser konventionellen Futtermittel eingesetzt werden; bei Rindern und Ziegen sind konventionelle Komponenten verboten. Wanderschäfer dürfen ihre Tiere zu 5 % auf konventionell bewirtschafteten Flächen grasen lassen. Großzügigere Liste mit ca. 80 Produkten, z.B. sind konventionelles Soja, Trester aus Zitrusfrüchten und Importfutter aus der Dritten Welt zugelassen. Bei Schweinen und Geflügel beträgt der Höchst- Anteil an konventionellen Futtermitteln max. 15 %, bei Rindern, Ziegen und Schafen 5%.
Fischmehl ist als Futterbestandteil nicht zulässig. Fischmehl ist als Futterbestandteil zum Beispiel für die Geflügel zulässig.
Silage-Fütterung Die ganzjährige ausschließliche Fütterung mit Silage ist verboten. Nicht geregelt

Pflanzenbau

Risikofaktoren Der Standort muss auf Altlasten, Emittenten, Kontaminationsquellen usw. überprüft werden. Nicht geregelt
Pflanzenschutz Die Verwendung von Kupfer für den Pflanzenschutz ist geregelt und auf 3 kg je ha und Jahr (Hopfen 4 kg) beschränkt. Pyrethroide und Metaldehyd dürfen nicht eingesetzt werden. Pyrethroide (für Schädlingsfallen in Obstkulturen im Mittelmeerraum) und Metaldehyd dürfen eingesetzt werden. Kupfer-Einsatz: Max. 8 kg je ha und Jahr gemäß den Pflanzenschutzbestimmungen.
Pilzanbau Die Bestandteile des Pilzsubstrats landwirtschaftlichen Ursprungs müssen aus Bio-Erzeugung stammen Im Substrat darf konventioneller Mist bis zu 25 Vol.% eingesetzt werden, wenn kein Biomist verfügbar ist.

Verarbeitung

Kennzeichnung “Bio” darf verwendet werden, wenn 100% der Zutaten ökologischer Herkunft sind. Bei nachweislicher Nichtverfügbarkeit von Zutaten in ökologischer Qualität kann der Verband eine Ausnahmegenehmigung für konventionelle Zutaten bis zu einem Anteil von maximal 5% genehmigen. “Bio” darf verwendet werden, wenn 95% der Zutaten ökologischer Herkunft sind und die betreffenden konventionellen Zutaten nicht in Bioqualität verfügbar sind – geregelt in Anhang VI Teil C der EG-Öko-Verordnung.
Zusatzstoffe 26 Stoffe zugelassen 49 (je nach Auslegung) zugelassen.
Nitritpökelsalz nicht zugelassen bei Bioland, Demeter, GÄA Nitritpökelsalz bisher nicht geregelt, aber gemäß deutschem Lebensmittelrecht zulässig.
Enzyme/ Starterkulturen Enzyme und Starterkulturen sind nur produktgruppenspezifisch zugelassen. Enzyme und Starterkulturen sind allgemein zugelassen.
Verarbeitung Tier Die Verarbeitung von tierischen Produkten ist geregelt. Die Verarbeitung von tierischen Produkten ist noch nicht geregelt.
Verfahren Umstrittene Verfahren sind verboten (Negativliste). Nicht geregelt
Verpackung Vorgaben für die Verwendung von Verpackungen (Positivliste). Nicht geregelt

Fingerabdruck für Essen in der Mensa

29 Okt

Fingerabdruck für Essen in der Mensa

fingerabdruck.jpg An einer Mittelschule in Portland bezahlen Kinder ihr Essen in der Cafeteria mit einem Fingerabdruck. Einige Eltern laufen Sturm: Sie fürchten Missbrauch und die Folgen, wenn die Fingerabdrücke einmal gestohlen werden. Persönlich finde ich diese Hysterie der Leute nervig. Denn nicht hinter jeder Ecke will jemand Deinen Fingerabdruck klauen. Ich denke aber das es wohl an der Uni oder an Schulen in Deutschland eine ähnliche Möglichkeit zur Bezahlung nicht geben wird. Oder?!

Schnitzel aus dem Toaster

18 Okt

Schnitzel aus dem Toaster

toasty.jpg

Ich bin net so der Fan von Fertigessen aber für manch anderen wird das hier sicher ne interressante Neuerung sein; Dank “Tillman’s Toasty”, einer Kreation der Fleischfabrik Tönnies, wird es Fertigkost-Fans nämlich bald möglich sein das geliebte Schnitzel im Toaster zu backen (oder was sagt man da, toasten, erhitzen…?!). Das Toaster-Schnitzel wurde gerade auf der Allgemeinen Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung (Anuga) in Köln der Weltöffentlichkeit vorgestellt. via