Untergang der deutschen Sprache

Gleich vorweg, ich will nicht behaupten das ich das hochkarätigste deutsch spreche und auch schreibe. Manches könnte man sicher besser ausdrücken. Jedoch vermeide ich doch, besonders beim schreiben, Fehler zumachen. Fehler derart das Sinnfehler entstehen indem der falsche Artikel verwendet wird.

Bei der Stuttgarter Zeitung scheint man diesem Anspruch nicht immer nachzugehen. So kam es in den letzten Wochen öfters vor das ich beim morgendlichen Zeitungsstudium über grobe Schnitzer gestolpert bin. Da zweifelt man doch manchmal an dem Revisionwesen welches bei der StZ am Werke ist. Aktuell gehts mir um eine Ãœberschrift im Sportteil. Da heißt es dann „..sich in das Final Four“. Ich hoffe jetzt inständig das einige von euch auch verwundert über die Formulierung sind. Im Online-Newsticker hat man es offenbar richtig gemacht, warum schreibt man nicht einfach ab sondern macht solch einen Krampf?

Die, der oder das E-Mail

In letzter Zeit ist mir aufgefallen das einige Menschen um mich herum den Artikel das vor E-Mail stellen. Als neugieriger Mitmensch frag ich mich nun was denn nun richtiger ist.

Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen das E-Mail soviel wie elektronische Post heißt. Und vor Post setzte ich seit der zweiten Klasse ein die. Wie man das nun so macht befragt man Google einfach mal. Hier die Ergebnisse mit den ungefähren Gesamttreffern und jeweils die drei Werte aus den Suchmoden.

  1. der E-Mail“ – Gesamt: 8.140.00 (1.670.000 (Web), 3.680.000 (deutsche Seiten), 2.790.000 (Seiten aus Deutschland))
  2. die E-Mail“ – Gesamt: 4.322.000 (1.920.000 (Web), 552.000 (deutsche Seiten), 1.850.000 (Seiten aus Deutschland))
  3. das E-Mail“ – Gesamt: 1.265.000 (239.000 (Web), 604.000 (deutsche Seiten), 422.000 (Seiten aus Deutschland)

And the winner is – „der E-Mail„! Obwohl das ja auch wieder nicht sein kann. Es gibt ja genug Gelegenheiten Sätze zu bilden wie „In der E-Mail stand aber was anderes“ Also fällt das mal Weg und wir kommen zur Siegerehrung „die E-Mail“ führt mit einer überragenden Mehrheit vor „das E-Mail„. Demnach wird hiermit „die E-Mail“ für richtiger befunden, obwohl letzte Zweifel bleiben. Kann mich vielleicht ein/e Germanist/in aufklären? Büdde!