Bioprodukte günstig einkaufen

Bastie und ich legen schon seit einiger Zeit viel Wert auf biologisch angebaute Produkte. Obwohl ich hierzu auch anführen muss, dass ich kein großer Fan vom EG Bio Siegel bin, sondern eher Demeter Lebensmittel bevorzugen würde.

Neben dem Bio Supermarkt vor Ort oder dem kleinen Bioladen nebenan gibt es natürlich auch die Alternative des Bio-Online-Shop. Ich hab mich mal bissle umgeschaut im Internet was es diesbezüglich zu bieten hat und mich gefragt was mir ein solcher Online-Shop bieten sollte.

Da ich neben einigen Lebensmittelallergien auch an einer Laktoseintolleranz leide, finde ich es wichtig das man gezielt nach Produkten suchen kann, welche man unproblematisch kaufen und genießen kann. Auch sollte das Angebot reichhaltig sein. Denn heutzutage gibt es ja nicht nur biologische Lebensmittel, auch Naturkosmetik und Naturwaren werden immer gefragter. Seitdem Amy auf der Welt ist liegt mir natürlich auch die Rubrik Baby und Kind sehr am Herzen.

Ein guter Bio-Online-Shop sollte natürlich auch günstiger sein als die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort, denn ansonsten würde ich ihn nicht nutzen. Denn das ich nach meiner Bestellung im Internet noch 1-2 Tage warten muss bis ich die Ware erhalte, muss sich doch auch lohnen 😉 Von Vorteil ist auch wenn es keinen Mindestbestellwert gibt, denn manchmal benötigt man einfach nicht’s für z.B. 40 EUR und wenn ich somit vom Kauf „ausgeschlossen“ werde ärgere ich mich auch ziemlich. Auch die Versandkosten sollten sich im Rahmen halten, denn wenn ich mit Porto mehr bezahle als im Laden, dann kaufe ich doch wieder vor Ort. Hierbei sind auch immer Aktionen der Online-Shops zu beachten, bei welchen man ab einem bestimmten Betrag versandkostenfrei bestellen kann und davor nur den minimalen Betrag von 4,95 EUR bezahlen muss.

Hilfreich finde ich auch wenn man zu den Produkten ein paar nützliche Informationen finden kann. Als ich gerade bei naturkost.com nach einer Kinder-Zahncreme gesucht habe (Amy’s erster Zahn ist ja schon da) habe ich mich auch gefreut das ich etwas mehr zu diesem Thema in Erfahrung bringen konnte. Eine Volldeklaration, auch bei Lebensmitteln, dem Käufer an die Hand zu geben ist meiner Meinung nach sehr hilfreich und wichtig.

Ein strukturierter Aufbau der Internetseite macht es dem Kunden ebenfalls einfacher das Gesuchte, oder natürlich auch das ein oder andere mehr, zu finden.

Alles in allem kann man einen solchen Bio-Online-Shop in naturkost.com finden. Ich habe doch auch das ein oder andere Schnäppchen gefunden und den Warenkorb gefüllt. Mal schauen wie es mit der Lieferung so klappen wird!

 

Salat für Experimentierfreudige

Als „Salat für Experimentierfreudige“ bezeichnete die Stuttgarter Zeitung den Postelein. Andere kennen ihn unter dem Namen Portulak, oder scheinbar (was ich noch nie gehört habe) als Kuba-Spinat. Ich muss gestehen ich liebe diesen Salat! Ich denke viele werden ihn gar nicht kennen, denn bislang gibt es ihn meist in Bio Läden oder hin und wieder auch auf Stadtmärkten. Daher dachte ich stell ich euch diesen Salat mal vor. Man kann ihn wohl auch wie Spinat kochen. Hab ich bislang noch nicht getestet. Wäre aber mal einen Versuch wert. Er hat einen eher neutralen bis nussigen Geschmack. Mir schmeckt er am Besten in einem Mischsalat oder allein mit Zwiebel und Balsamicoessig (so auch gestern gegessen :p ). Kennt ihr dieses Gemüse auch und habt vielleicht ein anderes Rezept dafür?

Blog-Parade: Industrielle Lebensmittel

Bei „Genuss-Test“ bin ich auf eine nette Blog-Parade zum Thema Industrielle Lebensmittel gestoßen. Da hab ich mir gedacht mach ich doch einfach mal mit. Es werden ein paar Fragen vorgegeben, welche es einfach zu beantworten gilt.

1. Welchen Anteil haben Fertiggerichte an Deiner Ernährung ? Welche sind das?
In meiner Ernährung haben Fertigprodukte einen sehr untergeordneten Anteil. Dies liegt zum einen daran, dass ich sehr gerne selbst koche. Aber auch das ich an Lebensmittelallergien- und Unverträglichkeiten leide und es mir meist gar nicht möglich ist Fertiggerichte zu kaufen.

2. Verwendest Du beim Kochen Hilfsprodukte wie z.B. *&$%-Fix oder Soßenpulver?
Gemüsebrühe aus dem Glas verwende ich schon und auch für die dunkle Soße hab ich immer ein Hilfsmittel da. Ansonsten wüsst ich jetzt nicht das wir irgendwelche „Hilfsprodukte“ verwenden. Bastie Du vielleicht?

3. Verwendest Du “Convenience”-Produkte wie z.b. vorgeschnippelte Salate aus der Tüte oder Tiefkühl-Gemüsemischungen?
Also diese Salate aus der Tüte finde ich ehrlich gesagt absolut nicht tragbar. Nicht einmal als ich noch in einem Singelhaushalt gewohnt habe hatte ich mir so etwas gekauft. Gemüse aus der Tiefkühltruhe haben wir schon ab und zu da. Aber keine bereits fertig gewürzten oder so.

4. Läßt Du Dich durch Werbung beim Einkaufen “inspirieren”?
Manchmal bestimmt. Durch TV Werbung zwar eher nicht. Aber durch Werbung in bestimmten Zeitschriften möglicherweise schon.

5. Bist Du einzelnen Marken treu oder eher experimentierfreudig?
Aufgrund meiner Unverträglichkeiten bin ich meist den Produkten treu die ich schon kenne.

6. Welchen Stellenwert haben Bio-Produkte für Dich?
Bio-Produkte haben für mich einen hohen Stellenwert. Hatten sie aber auch schon vor dem momentanen Bio-Wahn. Leider genügt unser Budget noch nicht in der Form das wir uns größtenteils mit Bio-Produkten versorgen können. Aber das kommt vielleicht auch noch.

Pinkes Essen

Zwergenwiese prod_streich_robe_meerr

Tatsächlich sieht dieser Aufstrich noch viel pinker aus. Was das ist? Das ist der Rote Beete-Meerrettich-Streich von Zwergenwiese. Aufgrund einer Lebensmittelunverträglichkeit kann ich leider keinen Käse mehr Essen und immer nur Wurst und Marmelade ist auch langweilig und daher kaufen wir immer mal wieder die veganen Aufstriche von Zwergenwiese. Die schmecken auch immer sehr lecker. Aber dieser Rote Beete-Meerrettich Aufstrich hat doch eine wahnsinnige Farbe. Sieht doch wirklich nach purer Chemie aus, ist es aber nicht, denn Zwergenwiese ist ein reines Bioprodukt. Sebastian vielleicht wäre das mal was für Dich nachdem Du ja jetzt der Wurst abgeschworen hast 😉

Was ist das EG Bio-Siegel wert

Wie wir ja alle wissen ist Bio „in“. Grundsätzlich finde ich das sehr gut, denn ich hatte bereits vor dem „Biowahn“ im Bioladen eingekauft. Was mich als echter Bio-Fan an diesem „Biowahn“ aber total stört das die Menschen einfach alles kaufen wo Bio drauf steht und sich überhaupt nicht mit dem Sinn von Bioprodukten auseinandersetzen sondern nur auf den Zug des gesunden Essens aufspringen. Die meisten „neu Bio Käufer“ kaufen ihre Ware in normalen Supermärkten, so dass es sich bei den Produkten größtenteils um Ware mit EG Bio-Siegel handelt. Dieses ist aber aus meiner Sicht einfach das Wort Bio nicht wert. Natürlich ist auch hier einiges besser als beim konventionellen Anbau, aber vieles ist hier einfach nicht geregelt oder viel schlechter geregelt als im alt her gebrachten Bio Sinn. Ich hab daher mal eine Vergleichstabelle dargestellt die einige Unterschiede zwischen der Bioland-Richtlinie und der EG-Öko-Verordnung aufzeigt. Man könnte sicher auch einen Vergleich zu Demeter-Richtlinien herstellen aber da würde die EG-Öko-Verordnung noch schlechter abschneiden.

Bioland Verband

EG-Öko-Verordnung

Allgemeines

Bewirtschaft- ungsform Gesamtbetriebsumstellung, ausschließlich ökologische Bewirtschaftung aller Betriebszweige vorgeschrieben Teilumstellung möglich, ökologische und konventionelle Bewirtschaftung in einem Betrieb möglich
Betriebs- umstellung Mindestumstellungszeit vor Vermarktung von pflanzlichen und tierischen Öko-Produkten vorgeschrieben Mindestumstellungszeit vor Vermarktung von pflanzlichen und tierischen Öko-Produkten vorgeschrieben

Dünger

Stickstoff- Düngung In der Landwirtschaft orientiert sich die Höhe der Düngung an dem zulässigen Tierbesatz je Fläche. Jährlich zugelassen sind max. 1,4 Dungeinheit (DE) pro ha, dies entspricht 112 kg N pro ha und Jahr. Der Gesamteinsatz ist beim Gemüse und Zierpflanzenbau auf 110 kg Stickstoff begrenzt (Gewächshaus 330 kg), im Obstbau und in Baumschulkulturen auf 90 kg, bei Hopfen auf 70 kg N. Im Weinbau ist die N-Menge auf insgesamt 150 kg/ha im 3jährigen Turnus begrenzt. Der Einsatz von Dünger aus der Tierhaltung (Wirtschaftsdünger) ist auf jährlich 170 kg N/ ha begrenzt. Die gesamte Stickstoffdüngermenge ist nicht begrenzt, der Bedarf muss von der Kontrollstelle aber anerkannt sein, damit die Bewirtschaftung auf Basis externer Düngerzufuhr möglich ist. Für Gartenbau und Sonderkulturen gibt es keine speziellen Regelungen.
Zukauf von Stickstoff- düngern Im landwirtschaftlichen Betrieb ist der Zukauf auf 40 kg N pro ha und Jahr limitiert. Der Zukauf ist nicht limitiert.
Konv. Wirtschafts- düngerzukauf Konv. Wirtschaftsdüngerzukauf ist nur in Form von Rinder-, Schaf-, Ziegen- und Pferdemist möglich. Konventionelle Gülle, Jauche und Geflügelmist sind als Dünger nicht zulässig. Konventionelle Gülle, Jauche und Geflügelmist sind als Dünger zulässig.
Organische Handels -dünger Nur wenige organische Handelsdünger sind zulässig. Verboten sind z.B. Blut-, Fleisch- , Knochenmehle und Guanodünger. Blut-, Fleisch- und Knochenmehle sowie Guano sind zugelassen.

Tierhaltung

Abweichungen in der Begrenzung der Anzahl der Tiere 140 Hennen, 280 Hähnchen oder 10 Mastschweine pro ha und Jahr 230 Hennen, 580 Hähnchen oder 14 Mastschweine pro ha und Jahr
Kuhtrainer Die Verwendung eines Kuhtrainers ist unzulässig. Nicht geregelt
Junghennen- aufzucht Für die Aufzucht von Junghennen gibt es spezielle Regelungen. Nicht geregelt, Entwurf z.Zt. in der Abstimmung

Futter

Futter vom eigenen Hof, Futterzukauf Ãœber 50% des Futters muss vom eigenen Betrieb stammen. Eigene Futtererzeugung nicht eindeutig vorgeschrieben, eine flächenunabhängige Tierhaltung ist möglich.
zugelassene konventionelle Futtermittel- komponenten Grundsätzlich 100% Biofutter. Nur wenn Ökokomponenten nicht verfügbar sind und Mangelernährung droht, sind Ausnahmen für die Eiweißfuttermittel Kartoffeleiweiß oder Maiskleber zulässig. Unter diesen Bedingungen dürfen bei Schweinen (säugende Zuchtsauen, Ferkel und Vormast) max. 5%, für die Geflügelaufzucht und Mastgeflügel max. 15%, für Legehennen max. 10% dieser konventionellen Futtermittel eingesetzt werden; bei Rindern und Ziegen sind konventionelle Komponenten verboten. Wanderschäfer dürfen ihre Tiere zu 5 % auf konventionell bewirtschafteten Flächen grasen lassen. Großzügigere Liste mit ca. 80 Produkten, z.B. sind konventionelles Soja, Trester aus Zitrusfrüchten und Importfutter aus der Dritten Welt zugelassen. Bei Schweinen und Geflügel beträgt der Höchst- Anteil an konventionellen Futtermitteln max. 15 %, bei Rindern, Ziegen und Schafen 5%.
Fischmehl ist als Futterbestandteil nicht zulässig. Fischmehl ist als Futterbestandteil zum Beispiel für die Geflügel zulässig.
Silage-Fütterung Die ganzjährige ausschließliche Fütterung mit Silage ist verboten. Nicht geregelt

Pflanzenbau

Risikofaktoren Der Standort muss auf Altlasten, Emittenten, Kontaminationsquellen usw. überprüft werden. Nicht geregelt
Pflanzenschutz Die Verwendung von Kupfer für den Pflanzenschutz ist geregelt und auf 3 kg je ha und Jahr (Hopfen 4 kg) beschränkt. Pyrethroide und Metaldehyd dürfen nicht eingesetzt werden. Pyrethroide (für Schädlingsfallen in Obstkulturen im Mittelmeerraum) und Metaldehyd dürfen eingesetzt werden. Kupfer-Einsatz: Max. 8 kg je ha und Jahr gemäß den Pflanzenschutzbestimmungen.
Pilzanbau Die Bestandteile des Pilzsubstrats landwirtschaftlichen Ursprungs müssen aus Bio-Erzeugung stammen Im Substrat darf konventioneller Mist bis zu 25 Vol.% eingesetzt werden, wenn kein Biomist verfügbar ist.

Verarbeitung

Kennzeichnung „Bio“ darf verwendet werden, wenn 100% der Zutaten ökologischer Herkunft sind. Bei nachweislicher Nichtverfügbarkeit von Zutaten in ökologischer Qualität kann der Verband eine Ausnahmegenehmigung für konventionelle Zutaten bis zu einem Anteil von maximal 5% genehmigen. „Bio“ darf verwendet werden, wenn 95% der Zutaten ökologischer Herkunft sind und die betreffenden konventionellen Zutaten nicht in Bioqualität verfügbar sind – geregelt in Anhang VI Teil C der EG-Öko-Verordnung.
Zusatzstoffe 26 Stoffe zugelassen 49 (je nach Auslegung) zugelassen.
Nitritpökelsalz nicht zugelassen bei Bioland, Demeter, GÄA Nitritpökelsalz bisher nicht geregelt, aber gemäß deutschem Lebensmittelrecht zulässig.
Enzyme/ Starterkulturen Enzyme und Starterkulturen sind nur produktgruppenspezifisch zugelassen. Enzyme und Starterkulturen sind allgemein zugelassen.
Verarbeitung Tier Die Verarbeitung von tierischen Produkten ist geregelt. Die Verarbeitung von tierischen Produkten ist noch nicht geregelt.
Verfahren Umstrittene Verfahren sind verboten (Negativliste). Nicht geregelt
Verpackung Vorgaben für die Verwendung von Verpackungen (Positivliste). Nicht geregelt

Vorsicht bei Mandarinenkauf

Ihr esst auch gern Mandarinen? Ist ja auch gut so. Jetzt gilt es aber ein wenig umsichtiger beim Kauf derselben zu sein. Denn Öko-Test warnt vor Mandarinen aus dem Supermarkt. Die getesteten Mandarinen haben teilweise erschreckend schlecht abgeschnitten. Besonders die Mandarinen von Aldi, Edeka, Lidl, Plus und Rewe sind belastet, die Tester fanden unter anderem Pestizide und Antischimmelmittel in der Ware. Den Mandarinen aus den aufgelisteten Geschäften konnten die Tester daher nur das schlechteste Testurteil “ungenügendâ€? geben. Am schlechtesten im Test schnitten ab Aldi Süd und Rewe, eine Probe von Rewe war so hoch belastet das diese vom Markt genommen werden müssen. Gewinner im Test waren die beiden Bio-Supermarktketten Alnatura und Basic Bio, an den sich dort im Angebot befindlichen Mandarinen gab es nichts zu bemängeln.
Die vollständige Untersuchung und deren Testergebnisse sind in der Dezember Ausgabe des Magazins Öko-Test nachzulesen.
Also beim Mandarinenkauf an die Gesundheit denken und Bio Mandarinen den Vorzug schenken

War Stern TV eigentlich schon immer so schlecht

Gerade läuft auf RadioTelevisionLuxemburg die Sendung SternTV. Thema Nummer 1: Filesharing. Jetzt frage ich mich ob die Informationen die dort verbreitet werden immer so oberflächlich und flau sind. Kommt mir vor wie das man einen agressiven Titel, in diesem Fall „Straftäter im Kinderzimmer“, und etwas halbgares Wissen gepaart mit dem Musikindustrie-Anwalt Rasch. Naja, mein Fall ist es nicht. Besonders wenn man sich mal intensiver damit beschäftigt.

Das Thema was heut auch noch kommt ist Bio vs. Fast-Food da bin ich eigentlich nur auf das Ergebnis gespannt. Der eigentlich Wettkampf war meiner Meinung nach von vorn herein für die Katz. Von wegen Bio, das war nur Gemüse. Bio ist aber eine ganze Menge mehr. Auch ne Tiefkühl-Pizza gibts in Bio-Qualität. Naja mal schauen wer The Winner wird.