Sicherlich wird nach und nach die Erinnerung an manches von diesem Tag verblassen, aber ich bin mir trotzdem sicher, dass ich unsere Hochzeit nie vergessen werde. Die standesamtliche Trauung hatten wir ja sehr kurz gehalten, da die kirchliche Trauung am darauffolgenden Tag folgte und wir noch viel vorzubereiten hatten.
Begonnen hatte der Tag (wie bei den meisten Bräuten) mit dem Stecken der Brautfrisur. Meine Frisur hatte eine Studienfreundin gemacht. Wir hatten uns davor einige Male zum üben getroffen und am großen Tag hatte alles ohne Probleme geklappt. Einzig die Zeit wurde etwas knapp. Dann noch schnell ins Kleid “springen” und los gings um die Fotos zu machen. Da ich nicht so gerne fotografiert werde war ich bissle nervös. Aber auch da hat alles gut geklappt. Plötzlich musste ich feststellen, dass ich ja noch gar nix gegessen hatte und mir so langsam flau im Magen wurde. Also noch die Fotosession überstanden und schnell was zu essen besorgt. Was darf man eigentlich gar net erzählen, aber ich mach es trotzdem
Meine Wenigkeit ist im Auto geblieben und es wurde mir ein Hamburger gereicht. Als wir an der Ampel standen und eine Dame mich im Brautauto mitsamt Brautkleid und Hamburger sah, mussten wir alle lachen. Natürlich hatte ich überall Servietten liegen, den ein Ketchupfleck hätte grade noch gefehlt.
Dann ging es auf in die Kirche. Die Trauung war wirklich toll. Auch Basties Familie, welche nicht wirklich etwas mit Kirche am Hut hat, war begeistert.
Anschließend ging es dann noch schön feiern
Wie gesagt, diesen Tag werde ich sicher nie vergessen!!