Gift im Ei

Momentan nimmt wieder ein Lebensmittelskandel Anlauf ins um ins öffentliche Interesse zu kommen. Ich meine auch durchaus zu Recht. Es dreht sich um Dioxin-verseuchte Eier, hervorgerufen durch verseuchtes Futter. Mittlerweile wurden heute, am Montag den 3.1.11, Höfe in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen geschlossen, weil dort Dioxin-belastete Futter- und Lebensmittel gefunden wurden.

Ausgangspunkt ist wohl ein Futtermittelproduzent aus Schleswig-Holstein welcher aus den Niederlanden vorbelastete Futterstoffe erhalten hat. Zur Zeit wird offenbar noch geprüft wie lange bereist Dioxin-verseuchte Futtermittel vertrieben worden sind. Neben den Eier die den Anfang gemacht hatten sind auch Putten und Schweinemastbetriebe betroffen.

Ich finde das ganze diesmal echt beunruhigend. Genau sagen wieso kann ich zwar auch nicht aber besonders die Tatsache das verseuchte Lebensmittel schon länger im Umlauf sein könnten bereitet mir schon Sorgen. Zwar hab ich jetzt keine Panik an einer Vergiftung dahin zusiechen aber ganz ohne ist Dioxin ja dann doch nicht. Wie geht es euch bei dieser Meldung? Meint ihr das man die Verseuchung „umgehen“ kann, vielleicht mit Fleich- und Ei-Verzicht?

3 Gedanken zu „Gift im Ei“

  1. Auf mein Frühstücksei werde ich nicht verzichten. Aber ich denke unsere Bio Eier vom Bio Gärtner oder auch mal aus dem Einkausladen werden schon nicht belastet sein!

  2. Für Dioxin gibt es ja nur einen Grenzwert. Was drunter liegt, ist „in Ordnung“. Nun ist einmal aufgeflogen, dass Grenzwerte überschritten wurden – dass sonst aber auch Dioxin (in geringeren Mengen) in Fleisch und Eiern enthalten ist, darüber macht sich keiner Gedanken. Und wer weiß, vielleicht waren die Werte bei bestimmten Produkten vor einem halben Jahr und sind in einem halben Jahr auch zu hoch und dann merkt es keiner, weil keine Stichproben gemacht werden…

  3. Nur mit einer umstellung der nahrungsgewohnheiten ist nichts gewonnen. Auch das politische system muss umgestellt werden, damit so etwas nie wieder passiert, wie wir hier ausführlich begründet haben.

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