Ich bin auch untergebracht

Wie die meisten von euch wissen habe ich im Februar mein Jura Studium mit einem großen Prädikat abgeschlossen und trotzdem hatte ich mich entschieden nicht ins Referendariat zu gehen. Denn ich habe für mich feststellen müssen, dass ich mich selbst einfach nicht als Anwältin oder Richterin sehe. Zunächst hatte ich zwar meine Referendariatsstelle angenommen aber dann doch bemerkt das es nicht das ist was ich möchte. Ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust mehr auf das ständige Lernen. Das habe ich jetzt Jahre lang getan. Dann hab ich gedacht versuchs doch einfach mal und bewerbe dich. Gesagt getan. Naja so einfach war es auch wieder nicht. Denn man muss sich erst mal schlau machen was man mit dem Ersten juristischen Examen so anfangen kann. In einer Zeitung hatte ich dann eine wirklich interessante Stellenanzeige als Sachbearbeiterin für das Mahn- und Zwangsvollstreckungswesen gefunden und mich darauf beworben. Relativ rasch wurde ich zu einem ersten Gespräch eingeladen. Ich war dann doch recht nervös. Insgesamt verlief das Gespräch aber sehr angenehm. Dann musste ich warten ob ich zu nem Zweitgespräch eingeladen werde oder nicht. Und ja ich wurde eingeladen. Am Montag hatte ich dann das Zweitgespräch. Auch dieses war wirklich positiv. Gestern hab ich dann die Zusage für die Stelle bekommen und ich freue mich sehr darüber. Bald gehöre ich also auch wieder zum arbeitenden Volk 🙂

4 Gedanken zu „Ich bin auch untergebracht“

  1. Hallo Silke, na dann meinen herzlichsten Glückwunsch das freut mich ja für dich… ^_^ in der heutigen Zeit ja leider nicht mehr selbstverständlich das man einen Job findet der einem auch wirklich gefällt.

    1. Danke für die Glückwünsche! Ja in der heutigen Zeit darf man sich wirklich freuen wenn man Arbeit findet die einem gefällt. Ich muss zugeben das es bei mir auch mit einer Bewerbung gleich geklappt hat. Darüber bin ich auch sehr erleichtert. Denn dieses ständige Absagen kassieren ist doch auch echt demotivierent.

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