Ausgrenzung von Hartz-4-Empfängern

Mal was ganz neues 😉

Wie wohl jedem aus diversen Sendungen im deutschen Privatfernsehen bekannt sein sollte sind Arbeitslosengeld 2 Empfänger eine ganz besondere Spezies. Gemeinhin bezeichnen sie sich selbst als Hartz-4-Empfänger oder Hartz-4er. Ebenso ist es auffallend dass, aus welchem Grund auch immer, sie sich in einer Sonderstellung sehen, meist am Rande der Gesellschaft. So ist es doch sicherlich für jeden sehr verständlich das man dieser besonderen Gruppierung auch besondere Behandlungen zukommen lässt. So dachte sich das sicherlich auch der Centermanger, des Jobcenters (eine absurde Bezeichnung wie ich übrigens finde) wohlgemerkt, und verbietet die Benutzung der Rolltreppe die zu eben diesem führt. Das Jobcenter befindet sich im neueröffneten Neuköllner Einkaufszentrum Kindl-Boulevard in Berlin.

Sinn des ganzen soll die Unfallverhütung sein. Und wie ja jeder weiß: „Unfallschutz geht alle an“. So könnte es ja zu Tumulten kommen oder Auffahrunfällen weil ankommende hereinströmende Besucher Kunden Hartz-4er zu doof sind und einfach oben stehen bleiben und die nachkommenden hinten drauf rollen (mittels Rolltreppe). Ãœberwacht werden muss das Verbot ja auch, das übernehmen dann Wachmänner die sicherlich teuer bezahlt werden müssen. 1-Euro-Jobber kommen ja auch nicht in Frage weil die könnten ja verbotenerweise Ausnahmen machen. Die Hilfe- und Ratsuchenden Jobcenterbesucher werden vielmehr auf eine poppelige Steintreppe oder die profanen Fahrstühle verwiesen.

Der Clou ist aber die geniale Lösung die sich die Verantwortlichen überlegt haben. Die lassen ab nächster Woche, also dann wenn das Jobcenter voll eröffnet ist, die Treppen einfach nur noch abwärts laufen. [Quelle]

Ein Gedanke zu „Ausgrenzung von Hartz-4-Empfängern“

  1. gibt es denn niemanden, der mal schnell einen flash mob orgnisieren kann?? „rolltreppe fahren in neukölln“ schlafen alle??

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