regionale Rückständigkeit

Jetzt muss ich mich doch mal etwas aufregen. Es fing ja schon bei er Abschrift meines Geburtenbuches an. Um dies zu bekommen sollte ich ernsthaft eine Kopie meines Ausweises einschicken, Geld überweisen und dann warten das es endlich, nach telefonischer Nachfrage, weggeschickt wird. Jetzt dachte ich mir das ich für unsere bevorstehende Hochzeit eine Heiratsanzeige in der Schmöllner Tageszeitung aufgebe. Nach zwei drei Klicks hatte ich den richtigen Punkt gefunden. Man meint doch das eine Zeitung etwas moderner ist und man Anzeigen dieser Art auch online aufgeben kann, oder zumindest Beispiele präsentiert bekommt. Damit man sich schonmal ein Bild machen kann. Aber Pustekuche, ich soll doch bitte eine 0180er Nummer anrufen um dann über die Gestaltung zu sprechen. Scheinbar kann der gegenüber am Telefon dann bildhaft beschreiben wie es denn aussehen wird.

Beides ist aus meiner Geburtsstadt Schmölln. Eigentlich eine eigentliche modernisierte Stadt im Osten Thüringens. Sind denn die Regionen in Osten Deutschlands etwas rückständig. Ich hätte erwartet das dem nicht so ist, aber so täuscht man sich wohl doch. Leider!

2 Gedanken zu „regionale Rückständigkeit“

  1. Die Anzeigen sind die einzige Geldquelle an denen Tageszeitungen noch was Verdienen. Die Preise für die Zeitung sind fast nur Papier, Farbe und Transportgebühr, da bleibt nicht viel hängen.

    Die Zeitungsbranche ist aber im Moment, dank Wirtschaftskrise verstärkt, im Umbruch und erschließt das Internet mehr und mehr. Die klassischen Abteilungen sehen sich da in einem internen Konkurenzkampf und versuchen durch Blockade von neuen Techniken ihren Stellenwert im Unternehmen zu halten.
    Sicherlich nicht toll für den Kunden, aber irgendwann wird es dort auch das Erwachen geben und mehr über das Internet erledigt.

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