Das damals und heute

Zustand gestern bzw. Sonntag: Huber (CSU-Chef) bleibt trotz Wahlschlappe im Amt. Er sähe einen Rücktritt als Flucht aus der Verantwortung.

Zustand heute: Huber (Ex-CSU-Chef) tritt von seinem Amt zurück.

<satire>
Irgendwie hab ich das Wahlgedöns nie so ganz verstanden. Da wird zuerst alles mögliche versprochen. Jede Menge heiße Luft bewegt. Die Konkurrenz machen dem Wähler die Top-Spitzen-Kandidaten und Stoibernachfolger sowas von richtig madig. Und die beiden „Witzfiguren“ hören nur auf irgendwen. Hätten sie sich lieber mal paar Tips von Ede holen sollen, der hätte sicher was interessantes dazu sagen können. Und nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist. Oder anders ausgedrückt die absolute Mehrheit flöten ging ringt man nach Erklärung. Man habe es nicht geschafft die Bürger hinter sich zu versammeln und noch mehr so heiße Luft. Eigentlich so wie schon vor der Wahl.

Aber nochmal kurz zu den Mitbewerbern für einen Landtagsstühlchen. Die haben ja mit Parolen ala „Das beste an Huber und Beckstein ist, man kann sie abwählen“ oder „Geht mit Gott. Aber geht“ die Wähler aber sowas von mobilisiert. Da sieht doch ein Blinder das die versammelte Bürgerschaft die beiden Herrschaften los werden will. Dann stellt sich der Chef von dem hellblauen Verein vor Kameras und verkündet trotzig wie ein kleines Kind das es für ihn nicht in Frage käme zurückzutreten, es wäre ja eine Flucht vor der Verantwortung. Aber das schrieb ich ja schon.

Und nun will er doch nicht mehr. Da muss ich doch mal nachfragen ob die Meinungsforscher im hellblauen Verein plötzlich doch was drauf haben. Denn so schnell den Missmut über Hubers bleibenwollen in der Bürgerschaft zu bemerken ist doch schon enorm. Wie dem auch sei, ich seh schon folgendes kommen:

Der Seehofer Horst wird erstmal den Chefposten übernehmen nur damit der Stuhl für den Stoiber Edmund nicht kalt wird. Dieser wird einmal angekommen auch den Beckstein absägen, da muss aber noch etwas die Säge geschärft werden.
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2 Gedanken zu „Das damals und heute“

  1. Das ist alles nicht witzig. Was macht man, wenn man am Abgrund steht und einem schwindelig wird? Man greift um sich, versucht sich festzuhalten … Und wie das in einer Partei aussieht, sehen wir gerade an der CSU.

    Dass aber Edmund Stoiber sich noch einmal durchsetzen könnte, glaube ich nicht. Der hat meines Erachtens auch seinen Kredit verspielt. Auf jeden Fall ist niemand in Sicht, der wirklich führen könnte. Und deshalb, so meine Meinung, wird auch diese Partei den Weg allen Fleisches gehen.

  2. @Matthias Stöbener: Witzig ist das nur auf den ersten Blick. Politik ist leider nur ein Randinteressengebiet von mir so das ich auch keinen wüsste der die CSU wieder auf Kurs bringen könnte. Die Frau Pauli war doch vor einer ganzen Weile recht energisch, aber das würde dann wohl doch zu weit gehen.

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