Zweiklassensystem in der Blogosphäre

Ich hatte mir schon desöfteren Gedanken über den Aufbau unserer Sphäre gemacht das ich diese Gedankengänge endlich mal aufschreiben muss.

Ich meine es gibt nur zwei Arten von Blogs. Solche und solche, daher auch Zweiklassensystem. Beide haben miteinander nicht viel gemeinsam. So gibt es Blogs die sich (fast) ausschließlich mit Blogging Themen befassen und zweitens gibt es solche die sich (fast) ausschließlich mit mehr oder minder privaten Dingen beschäftigen. Diverse Fachthemenblogs beziehe ich da mal mit ein. Immerhin sind blogende Wissenschaftler auch aus privatem Interesse Wissenschaftler geworden.

Wenn man mal genauer hinschaut erkennt man das eine Verlinkung unter diesen beiden Gruppen so gut wie nie auftritt. Klingt zwar recht pauschal aber ich denke die handvoll Links die zwischen den zwei Klassen gesetzt werden gehen in der Gesamtzahl aller gesetzten unter.

Ich will auch mal behaupten das zum Beispiel Bloger die sich überwiegend auf ein Thema fokusiert haben nur Themenverwandte Blogs lesen, also abonniert haben. Es mangelt einfach an dem Interesse untereinander. So will ich mal behaupten das es eine Art Ignoranz zwischen den zwei Klassen gibt. Ist ja auch verständlich immerhin schreibt der/die eine etwas was die andere Seite rein garnicht juckt.

Aber so schlimm wie das vielleicht klingen mag ist das garnicht, so kann jeder sein Süppchen kochen und kann sich des Lebens freuen. Von daher kann das ruhig so bleiben. Immerhin hat sich die Blogosphäre in den letzten Jahren gut entwickelt.

3 Gedanken zu „Zweiklassensystem in der Blogosphäre“

  1. mmh da muss ich dir aber widersprechen… denn das Blog von meinem Freund (www.stadt-bremerhaven.de) spricht genau gegen deine These! 😉

    Ich habe auch Technikblogs verlinkt und lese sie auch – auch wenn ich damit nichts anfangen kann 😉 – genauso habe ich auch „Mädchenblogs“ in meiner Linkliste.

    Ich glaube es ist einfach gesagt, das es zwei Arten von Blogs gibt. Ich empfinde, dass es viele Arten von Blogs gibt. Ich interessiere mich nur für Blogs, deren Schreibe ich mag und ob mir die Person sympathisch ist! 😉

  2. Ich glaub auch mit nur 2 Schubladen oder eher Schränken ist es nicht getan. Die Bloggerwelt teilt sich eher in viele kleine themenbasierte Microcommunities.

    Die Grenzen sind aber nicht so klar wie bei vielen klassischen Mitteln. Durch die Interaktion mit dem Leser werden die Themen gerade für Laien interessanter, da sie nachfragen können, wenn es ein Verständnisproblem gibt. Bei einem Buch ist dies oft schwieriger und hat eine deutlich größere Hemmschwelle.
    Die Kategoriesierung, ähnlich dem Verlagswesen, ist daher kaum möglich.

    Mir selber fällt es bei Katalogen und Social-diensten immer schwer, eine Seite in eine bestimmte Kategorie zu pressen. Man hat nur selten den Fokus auf genau ein Thema…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.