Wer lange sucht wird endlich fündig

Ein jeder der schon mal umgezogen ist wird es kennen. Die Frage ob die vorhandenen Möbel alle in die neue Wohnung passen. Idealerweise werden Vermietern diverse Grundrisspläne vorenthalten oder aber nur in einer miserablen Qualität übergeben. Kurz gesagt entweder es gibt keine oder diese wurden sinnfreier Weise unmaßstäblich ausgedruckt, dreimal kopiert und ebenso oft hin und her gefaxt. So bleibt am Ende zwar etwas über das nach Grundrissplan aussieht aber eigentlich weit davon entfernt ist. Dabei wäre es für Mieter doch eine wahre Erleichterung wenn die Wände bemaßt oder die Position von Fenstern und Türen Zentimetergenau bekannt sind. So kann schon im vornherein geplant werden wo das Wasserbett und wo der Schrank hinpasst.

Doch selbst wenn man diese ganzen Maße beisamen hat, spätestens nach der Wohnungübergabe, kann man sich vielleicht nicht so recht entscheiden wo was hin soll. Abhilfe schaffen da ja unzählige Einrichtungsplaner. Die können sicher auch richtig gut sein. Aber um einmal zu planen welche Möbel wo hin sollen Geld ausgeben? Uns gings ähnlich, seit Ewigkeiten suche ich nach einem kostenlosen Einrichtungsplaner der etwas taugt. Heute, ein Tag vor der Ãœbergabe, bin ich fündig geworden. Das nette Teil nett sich Sweet Home 3D und reicht vollkommen aus um zu testen ob neben dem Sofa noch Platz für die DVD Deponie ist.

Das besondere ist das man die eigenen Möbel importieren kann. Dazu braucht man vielleicht etwas mehr Geduld aber es funktioniert. So gibt es bereits eine stattliche Anzahl von User-Generated-Möbelstücken. Aber keine Sorge, es werden schon 75 Stücke mitgeliefert so das die Palnung auch geht wenn der voll Umzugslaster schon vor der Türe steht.

2 Gedanken zu „Wer lange sucht wird endlich fündig“

  1. Ich vertrau da eher auf das kostenlose Programm „Papier & Schere“ 🙂

    Es ist zwar auch etwas arbeit und man wirft alles nach dem Umzug in den Container, aber die Wohnungsutensilien sind recht schnell ausgeschnitten. Man kann Sie dann wunderbar, auf einem Blatt papier herumschieben und sieht dann schnell, dass die Wohnung hier und da nicht ideal geschnitten ist … zumindest nicht für die vorhandenen Möbel 🙂

  2. Die Papier & Schere Methode hatte ich auch schon angedacht. Aber ich bin eher der „virtuell designen“ Typ. Wohl auch Ausbildungsbedingt 😉

    Wir haben unsere Möbelaufstellung dann nach der neuen Methode „Klebeband auf Boden“ geplant. Hat auch gut funktioniert, auch wenn die Möbel plötzlich so riesig waren.

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