Wohnung nach Auszug streichen?

Wär hätte es gedacht. Man muss seine Wohnung streichen wenn man auszieht und auch die Tapete entfernen?! Wie ich da jetzt drauf komme? Am Freitag ist ein Mitarbeiter unserer Vermieter bei uns vorbei gekommen und wir dachten das der vorbei kommt um mit uns zu klären ab wann wir ausziehen bzw. ab wann in der Wohnung Arbeiten von unserem Vermieter vorgenommen werden. Aber weit gefehlt. Denn dieser Typ kam vorbei um eine Vorabnahme der Wohnung (oder so was ähnliches) zu machen. Da hat er uns doch gesagt, dass wir unsere Türen säubern, Wände streichen und Tapete weg machen müssen. Ach nein das hätte ich ja nie und nimmer gedacht! Ich hätte wirklich ausflippen können!! Das ist doch wohl jedem klar. Dafür warte ich einen Vormittag hier zu Hause das der Typ auftaucht um mir sagen zu lassen das ich streichen soll wenn ich ausziehe? Da weiß man für was die Gemeinde ihr Geld rauswirft. Aber das ist noch nicht alles. Wir wissen von diesem netten Herrn, dass hier neue Türen und Heizungen rein kommen und das erst ab dem 01.10.. Okay wir haben zum 30.09. gekündigt aber wir sind bereits zum 15.08. hier raus und hätten doch damit gerechnet, dass die in der Zeit renovieren in der wir schon weg sind. Aber nein so kullant ist wohl niemand mehr auf der Welt. Aber ich frag mich auch warum wir streichen sollen wenn die dann die Heizungen von den Wänden reißen und neue ranmachen. Das verursacht ja kaum Dreck… Aber die Sache ist für mich noch nicht beendet. Ich werde da wohl noch nen „netten“ Brief hinschicken.

5 Gedanken zu „Wohnung nach Auszug streichen?“

  1. Es sollte generell so sein, dass der Neue streicht. Vielleicht gefällt einem, was vorher drin war oder man will generell alles ganz anders haben …
    Außerdem ist es auch ein logistisches Problem, wenn man in eine andere Stadt zieht. Die Wohnung kann erst dann gestrichen werden, wenn man alle Möbel raus hat, man muss also irgendwo anders unterkommen oder hin und her fahren …

    Bei meiner Schwiegermutter war auch eine super verputzte Wand drin, als wir die Wohnung besichtigt haben, die Wand war fast schon nen Grund die Wohnung zu nehmen. Als sie dann rein ist, war die Wand natürlich weg … Verschwendung.

  2. hätt ich dir sagen können, was bei so einer vorababnahme vonstatten geht. stattdessen an dieser stelle eine kleine lektion über ein altes deutsches sprichwort – „wie man in den wald hineinruft, so schallt es heraus“.
    ich habe ebenfalls jüngst einen umzug hinter mir, dito vorababnahme, und wenn man es versteht sich auf gleicher wellenlänge wie der vermieter zu verständigen, ist das kein thema sich in diesen dingen gütlich zu einigen. in meinem fall hat das bedeutet, daß ich in meiner alten wohnung absolut NICHTS machen muss. ursprünglich hätte ich zumindest noch den teppichboden rausreißen sollen (was völlig ok gegangen wäre, da der wirklich alt ist), aber mittlerweile hat sich eine nachmieterin gefunden, die die butze DRINGEND haben will und daher froh ist, wenn die wohnung schon bezugsfertig daherkommt – also soll ich nun sogar den boden drin lassen – und komme obendrein nun auch noch nen monat eher aus meinem alten mietvertrag raus.

    und wie macht man sowas? man behandelt den ansprechpartner des vermieters nicht wie dreck, der einem grad extrem lästig die zeit stiehlt, sondern versteht sich auf diplomatisches handeln und freundliche umgangsformen, denn die leute machen letztlich auch nur ihren job.

  3. @CountZero; Glaub mir ich habe niemanden wie Dreck behandelt.Jedoch ist das ganze etwas schwieriger wenn nicht ein privater Vermieter dahinter steht sondern eine Behörde die an ihrem alten Zopf festhält und sich für keinen Vorschlag Zeit nimmt um darüber zu sprechen!

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