keine Wahl für Rentner

Wenn es nach dem Vorschlag von Gottfried Ludewig (Bj. 82) geht dürfen Rentner und Arbeitslose bei der Bundes- und Landtagswahl zu Hause bleiben. Der „gute“ Mensch ist Vorsitzender einer Studentenvereinigung namens RCDS. Im Grunde ist der Verein ein Rekrutierungslager für neue Roland Kochs, sprich CDU Anhänger. Ich dachte ja immer das Studenten welche im vergangenen Jahrhundert durch diverse Proteste auf sich und Missstände in der Gesellschaft aufmerksam gemacht haben mehr Grips haben. Also zumindest soviel um solch dumme Suffideen für sich zu behalten. Oder war bei der letzten Wohnheimparty der Laptop des Herrn Ludewig für alle zugänglich und prompt dachten sich ein paar getarnte JUSO’s dem drücken wir eins rein.

Wenigstens hat eine Partei, im SPON Artikel ist nur von der FDP die Rede, die Forderungen strikt zurück gewiesen.

Die FDP wies den Vorstoß Ludewigs empört zurück. „Jede Stimme zählt gleich viel. Es gibt keine Wähler erster und zweiter Klasse“, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Jörg van Essen. „Es ist ärgerlich, dass ausgerechnet der Vorsitzende eines Studentenverbandes offenbar nicht mit unserem Grundgesetz vertraut ist.“

Die Vorschläge des RCDS seien „ein Schlag ins Gesicht der Rentner unseres Landes und verhöhnen Menschen, die nach Arbeit suchen“. Zwar teile die FDP die Sorge, dass dieses Land politisch nach links rutscht. „Entmündigung der Wähler ist aber die falsche Antwort“, erklärte van Essen.

Wäre doch mal interessant was denn die anderen Vereine so zu den Vorschlägen meinen. Soviel dummes Gedankengut sollte zwangsexmatrikuliert werden. Dann ist der wenigstens raus aus dem RCDS, hoffe ich mal. Dann darf Herr Ludewig sich ein Dorf in Bayern suchen und Bürgermeister Dorfvorsteher werden. Gewählt wird er dann nach seinen Vorschlägen von Mutti und Schwester.

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