Abartige Idee

Manche Menschen haben wirklich abartige Ideen. Einer davon ist der Künstler Guilleramo Vargas auf der Kunstmesse in Nicaragua. Er möchte auf dieser besagten Messe einen Hund verhungern lassen. Dies hat er auch schon vergangenes Jahr auf der Messe getan. Da hatte er Straßenkinder aus einem Armenviertel beauftragt, ihm einen abgemagerten Straßenhund zu fangen. Dieser wurde dann in einer Raumecke einer städtischen Galerie ohne Futter und Wasser angekettet und den Besuchern die Anweisung erteilt, ihn nicht zu füttern und frei zu lassen. Die Besucher hielten sich daran – der Hund starb während der Ausstellung an den Folgen der Unterernährung und Austrocknung. Wie kommt man auf so eine Idee? Der „Künstler“ versucht sich an unterschiedlichen Begründungen: Einmal hieß es, er wolle aufmerksam machen, dass unter den Augen der Öffentlichkeit täglich Straßenkinder verhungerten und ein anderes Mal verwies er auf den Nicaraguer Natividad Canda, der von Rottweilern getötet wurde, ohne dass Polizei oder Hundebesitzer eingriffen. Das rechtfertigt für mich aber nicht seine grausame und widerliche Idee! [via]
Und genau das will der „Künstler“ dieses Jahr auch wieder veranstalten? Welche Messe gibt sich denn bitte für so etwas her?

Aktuell läuft eine weltweite Internet-Petition, um Vargas von der „Bienal Centroamericana de Arte“ 2008 auszuschließen! Richtig so!!

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