Pinguine auf der Blosgburg

Heidi berichtet auf der Blogsburg anlässlich des Augsburger Linux Tages am 29. März 2008 über ihre Erfahrungen als Linux-Nutzerin. Beitrag Nummer 1 dreht sich bissel um die Linux User Group Augsburg (LUGA) und in Nummer 2 beschreibt sie die Vorteile des Pinguins.

Meine Erfahrungen mit Linux beschränken sich auf die Knoppix Live CD’s und mehrere “Ich-versuchs-mal-Installationen” diverser Distributionen in vergangenen Zeiten. Das Projekt Debian Home Server war das letzte direkte aufeinandetreffen mit Tux. Aktuell läuft nur noch auf unseren vServer Debian. Besonders als Server Betriebssystem habe ich Linux lieben gelernt. Alles dabei und an jeder Ecke hilfsbereite Menschen. So wird auch der irgendwann mal geplante Heimserver auch wieder ein Linux zum Einsatz kommen.

Kindersalat ohne Kinder

Kindersalat die neuste Ausgeburt eine Marketing-Hirns bei Bonduelle macht uns beide echt ratlos. Was um Himmelswillen soll das sein. Die Beschreibung fördert es zu Tage.

Ganz neu für junge Hüpfer: Der erste Kindersalat der Welt! Mit mild-knackigem Eisbergsalat und lustigen Sternchenkarotten auf zum neuen Lieblingsessen.

Nun stellt sich die Frage ob denn die Eltern die ihren Kindern dieses irgendwie sinnlose Produkt einverleiben wollen auch mit guten Beispiel vorangehen. Sprich ob sie auch mal an einem Salatblatt kanbbern. Falls dies denn nicht der Fall sein sollte bringen auch die Salahasi Punkte nichts. Die kann man sammeln und gegen tolle Spielfiguren eintauschen. Außerdem werden Eltern die sich vor Salat und Grünzeug im allgemeinen angewidert abwenden auch diese Ausgeburt des Marketings sicher nicht kaufen.

Frage Nummero zwei betrifft den Preis. Für empfohlene 1,89 Euro bekommt man läppische 250g Eisbergsalat mit Karotten, die auch wenn sie als Sterne daherkommen popelige Karotten bleiben. Im Bio-Laden oder beim Hofladen um die Ecke bekommt man einen großen Kopfsalat für sagen wir man 1,50 Euro. Dazu noch Gurke (1,00 Euro) und Tomate (4 Euro/Kg). Für unser Rezepttipp für einen leckeren Salat braucht man einen halben Salatkopf (0,75 Euro) eine halbe Gurke (0,50 Euro) und eine Tomate (0,30 Euro). Macht zusammen 1,55 Euro. Von dem fertigen Salat können dann auch noch die Eltern was abbekommen. So haben alle was davon und von dem gesparten Geld kann man sich auch was zum spielen kaufen, wenn’s denn sein muss.

Bleibt also abzuwarten wann dieser Mist dieser Plastiktütensalat aus den Regalen verschwindet.

Postmindestlohn rechtswidrig

Das Verwaltungsgericht in Berlin hat der Klage von 3 Postkonkurrenten statt gegeben und den Postmindestlohn als rechtswidrig erklärt, weil das Bundesarbeitsministerium damit die Vorgaben des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes überschritten habe. Dieses Gesetz soll in bestimmten Fällen sicherstellen, dass für alle Beschäftigten einer Branche die gleichen Lohn- und Sozialbedingungen gelten. Nach Auffassung des Gerichts erlaubt es aber nur, einen Mindestlohn auf solche Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu erstrecken, die bislang in keiner Weise tarifgebunden sind. Das Ministerium hat aber die Tarifverträge der Postkonkurrenten einfach für unbeachtlich erklärt. Der Erlass der Verordnung habe daher die Kläger in ihrem Grundrecht auf freie Berufsausübung und Koalitionsfreiheit verletzt. Gegen dieses Urteil hat das Bundesarbeitsministerium nun Berufung eingelegt. Man darf also gespannt sein wie das Ganze noch so weiter gehen wird und wer denn dann was für einen Lohn erhalten wird.