Debakel um Augsburger Hauptbahnhof

Sie war als gesamtstädtisches Konzept geplant und wurde auch so genehmigt und mit Fördergelder in Höhe von 156 Mio Euro beglückt. Die Mobilitätsdrehscheibe Augsburg. Sie sollte den Umbau des überforderten Königsplatzes, Neubau der Linie 5 und 6, Verlängerung der Linie 1 und der überfällige Umbau des Hauptbahnhofs umfassen.

Dank der Wahlkampftaktik der hiesigen CSU wird aus den eigentlich guten Plan nun nichts. Es sei denn das Bürgerbegehren Mobilitätsdrehscheibe bekommt schnell die notwendigen Unterschriften zusammen. Dann könnte das Jahrhundertprojekt noch gerettet werden.

Um was geht’s eigentlich. Im Unternehmertum stellt man für alles was man großes anpacken will eine Kosten-Nutzen Rechnung auf. Das ganze ist eine Standard-Verfahren. Das kommt selbstredend auch bei der MDS zum Einsatz. Durch den Wegfall der Königsplatzmodernisierung lohnt sich der Umbau des Hauptbahnhofs nicht mehr wirklich. Für etwas was sich rechnerisch nicht lohnt gibt’s auch kein Geld, da können Herr Gribl und seine CSU Freunde behaupten was sie wollen. Mit dem Wegfall des Hauptbahnhofumbaus wird es auch eng für die Linie 6. Die wird zwar momentan als Einzelprojekt weitergebaut und kommt mit 100%iger Sicherheit auch wenn sich ganz Hochzoll auf den Kopf stellt. Doof nur wenn die Gleise ungenutzt bleiben müssen weil die Trams der Linie 6 nirgends Platz finden.

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