Ihr Bayern, lasst euch nicht verarschen

Mal wieder Wahlkampf nur mit dem Unterschied das es sich diesmal nicht um Augsburg dreht sondern um den ganzen Freistaat Bayern. Unser ehrewerter Finanzminister Erwin Huber, seit Oktober letzten Jahres auch noch CSU Chef, belügt uns alle. Zumindest versuchen wollte er es. Bevor jetzt irgendwer daher kommt und was von Beleidigung und Rufmord brüllt kurz zur Definition von Lüge.

Eine Lüge ist eine Aussage, von der der Sender (der Lügner) weiß oder vermutet, dass sie unwahr ist, und die mit der Absicht geäußert wird, dass der oder die Hörer sie trotzdem glauben. Dies geschieht meist, um einen Vorteil zu erlangen oder um einen Fehler oder eine verbotene Handlung zu verdecken und so Kritik oder Strafe zu entgehen.

Warum hat aber nun Erwin Huber gelogen. Vor garnicht mal alzu langer Zeit hatte er Behauptungen das die BayernLB auch von der Kreditkrise betroffen ist als unwahr zurückgewiesen. Es gäbe kein finanzielles Problem. Gut wenigstens das hat er später noch revidiert und vorsichtig 100 Mio. Euro genannt. Die genauen Zahlen könne man erst nach dem Jahresabschluss offenlegen, im April, nach den Kommunalwahlen. Das doofe nur der Verwaltungsrat kannte die Zahl schon und die ist nicht ohne. 1,5 Milliarden Euro (ausgeschrieben: 1500000000). Nun sitzt Herr Huber als Finanzminister des Freistaats Bayern in diesem Verwaltungsrat. Kein Wunder die Hälfte davon gehört Bayern.

Weil er wusste wie hoch die Verluste seien und weil er verleugnet hat das es Probleme gibt hat er sich den Titel Lügner verdient. Kommen wir aber nochmal kurz zum Titel. Erwin Huber und damit die CSU wollte uns, für unser Heimatland, wichtige Fakten vorenthalten nur damit keiner an der Macht der CSU im Freistaat sägt. Hätte er mal schön bleiben lassen, denn mit dem jetzt losgetretenen Drama macht er sich sicher keine Freunde.

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