Die Kirche setzt auf elektronischen Opferstock

Opferstock_1.JPG So oder so ähnlich kennen ihn die meisten, den Opferstock. Auch mir ist der Opferstock in dieser Form gut bekannt. Umso verwirrter war ich als ich gestern in den Kreuzgang der St. Anna Kirche in Augsburg trat, denn dort fand ich diesen elektonischen Opferstock vor:

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Im ersten Moment fand ich dies total unpassend und meine Freundin und ich sind dann erst einmal ohne den Opferstock zu beachten in die Kirche getreten (jedem Augsburg Besucher kann ich aber einen Besuch in dieser Kirche nur empfehlen, denn es ist eine wirklich schöne evangelische Kirche mit der Luther-Stiege). Aber als wir nach unserer Kirchenbesichtigung wieder in den Kreuzgang getreten sind musste ich mir den elektronischen Opferstock doch genauer anschauen. Dann stellte ich fest das dieser Opferstock extra neu aufgestellt wurde um die Sanierung der Kirche zu gewährleisten. Denn diese wird ca 6,8 Millionen Euro kosten und davon müssen ca. 1,9 Millionen Euro durch Spenden geleistet werden. Da ich diese Kirche wirklich gern habe und mir auch vorstellen könnte in den nächsten Jahren dort zu heiraten habe ich mich dann dazu hinreißen lassen und den elektronischen Opferstock getestet. Und es hat alles super geklappt. Ich denke aber das man an so einem elektronischen Opferstock viel mehr spendet als man dies tun würde wenn man das Geld in der Hand hätte. Denn so merkt man es einfach nicht so genau wie viel Geld das nun ist. Aber ich bereue nicht’s denn wie gesagt ich finde diese Kirche wirklich schön! Wer also auch mal einen elektronischen Opferstock testen möchte ab in die St. Anna Kirche in Augsburg, denn wie schon Martin Luther sagte: „Helden sind nicht Einzelne“.

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