Personensuchmaschine

Mit der neuen Metasuchmaschine kann man nach Personen suchen. Informationen über Personen stammen vorwiegend aus allgemeinen Suchmaschinen, YouTube, Telefonbüchern und Social Networking Sites wie Facebook, LinkedIn oder Xing. Das österreichische Projekt zielt zu Beginn auf Deutschland, Österreich, die Schweiz und Großbritannien. Angezeigt werden Bilder, Videos, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Weblinks, die zu dem jeweils gesuchten Namen passen. Außerdem wird versucht, mit einer „Tagcloud“ Attribute und Eigenschaften der gesuchten Person darzustellen.

„Wir wollen nicht die sein, die eine Datenbank über alle Menschen aufbauen“, erklärt CEO Stefan Kalteis. „Es ist ein Problem, dass die Googles viel zu viel wissen.“ Markus Wagner vom Risikokapitalgeber i5invest, der bei dem Startup auch operativ involviert ist, möchte mit der neuen Suchmaschine nicht nur einen Dienst zur Verfügung stellen, sondern auch „Awareness“ schaffen: „Die Generation Facebook und StudiVZ hinterlässt irre Datenspuren.“

123people ist allerdings nicht der erste Versuch eine Personensuchmaschine zu starten. Seit 2006 durchsucht bereits wink.com Profile von Nutzern sozialer Netzwerke und lädt die Menschen auch ein selber eine Seite über sich anzulegen. Zoominfo konzentriert sich mehr auf den Unternehmenssektor. Weitere Personenssuchmaschinen hören auf Namen wie Streakr, ProfileLinker oder Upscoop. Und mit yasni startete Ende vergangenen Jahres auch eine Personensuchmaschine in Deutschland. Datenschützer sehen alle diese Personensuchmacheinen als zumindest äußerst problematisch an. [via]

5 Gedanken zu „Personensuchmaschine“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.