Vorsicht: Wucherpreise bei Feinstaubplaketten

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Man kann ja über die Feinstaubplaketten halten was man will aber das schießt meiner Meinung nach jetzt den Vogel echt ab. Bislang dachte ich das diese Plaketten überall gleich viel kosten. Aber dem ist wohl nicht so. Denn der Automobilclub von Deutschland (AvD) hat Fahrzeughalter vor Abzockerei bei den neuen Feinstaubplaketten gewarnt. Vereinzelt seien  schon fünfzehn Euro für den Aufkleber verlangt worden. Also die haben doch den A**** offen. Es reicht doch wohl die Tatsache das ich diese Plakette überhaupt kaufen und mein Auto damit verschandeln muss, aber das die Kommunen damit jetzt auch noch Geld machen wollen ist doch wohl der Wahnsinn. Mehr als 5 Euro werde ich dafür sicher nicht zahlen. Das ist übrigens auch die Grenze was der AvD noch für angemessen erachtet. Also schaut wo ihr eure Feinstaubplaketten kauft und zahlt auf keinen Fall mehr als 5 Euro!!

Ein Gedanke zu „Vorsicht: Wucherpreise bei Feinstaubplaketten“

  1. Feinstaubplaketten und unbeachtete Restlaufzeiten der Parkvignetten – ein klassischer Fall rechtswidrigen Staatshandelns in Berlin

    Kaum eine Zeitung hat darüber bis jetzt geschrieben: Die Restlaufzeiten der bezahlten und vom Bezirksamt Mitte ausgegebenen Parkvignetten im sog. Hundekopf (innenhalb des S-Bahn-Ringes) blieben unberücksichtigt !
    Wer keine Feinstaub-Plakette bekommt, darf in der Innenstadt nicht parken, trotz bezahlter Parkvignette mit einem noch lange nicht erreichtem Enddatum der Ausstellungsdauer.
    Das ist regelrechter Betrug (!), jawohl schnöder Betrug auch im strafrechtlichen Sinne am Bürger !
    Sie, die betroffenen Bürger der Berliner Innenstadt, mußten für etwas bezahlen in diesem Fall, was sie nicht zeitmäßig vollständig bekommen – eine Zufahrt zu irgendeinem Parkplatz im Hundekopf und zwar so voraussetzungslos, wie zu dem Zeitpunkt, als die Vignette rechtmäßig erworben wurde.
    Es wurden den Bürgern auch keine Erstattungen angeboten. Die Bezirksamter hätten ja alle Daten einschließlich der Adressen der Betroffenen zur Erstattung nutzen können. Nichts geschah.
    Und da die Pläne für diese Willkühr jahrelang vorher ausgeheckt werden und keineswegs von heute auf morgen mal so vom Himmel fallen, hätte eigentlich ein Staatsanwalt auch kein Problem, eine Täuschung über Tatsachen zum Verkaufszeitpunkt der Parkvignette
    zu ermitteln. Aber die Verantwortlichen frohlocken, dazu muß erst mal der Wille vorhanden sein. Die Feinstaubplakettenwirtschaft in Berlin ist ein klassischer Fall rechtswidrigen Staatshandelns.
    Ich kann nur die Betroffenen ermuntern, diese Widersprüche im staatlichen Handeln den Gerichten auf den Tisch zu packen.
    Leider beschäftigten sich die verantwortlichen Verkehrspolitiker von der Partei Die Linke (Lompscher, Dr. Hoff, Menzner) offenbar nicht mit solchen kleinen, aber überaus bedeutsamen Details. Man sollte wohl einige von ihnen aus ihrem Dornröschenschlaf wecken und die sofortige Aufhebung des bürger-und fremdenfeindlichen Unsinns fordern.

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