Archiv für 21. Dezember 2007

349 Dinge die keiner Wissen muss (2)

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  • Die Chance zu sterben, indem man aus dem Bett fällt, liegt bei 1 : 2.000.000.
  • In Indien sind Spielkarten rund.
  • Es gibt über 30.000 Rosenarten.
  • Das Nashorn gehört zur selben Familie wie das Pferd.
  • Eine Katze hat 32 Muskeln in jedem Ohr.
  • Der Schmetterling hat 12.000 Augen.
  • Damit kann er Farben sehen, die ein Mensch nie in der Lage sein wird zu sehen.
  • 1933 prägte die britische Königliche Münze lediglich vier Penny-Stücke.
  • Schlangen haben bis zu 300 Rippenpaare.
  • Gorillas schlafen bis zu 14 Stunden pro Tag.
  • Die Astronauten im Space-Shuttle schweben, weil sie sich im freien Fall um die Erde befinden.
  • Schafe trinken niemals aus fließenden Gewässern.
  • Schweine können nicht in den Himmel sehen.
  • Die Augen der Hühner liegen so weit auseinander, dass sie ihren Kopf drehen müssen wenn sie etwas auf der anderen Seite sehen wollen.
  • Ein Chamäleon kann mit seinen Augen gleichzeitig in zwei verschiedene Richtungen sehen.
  • Mandeln gehören zur Familie der Pfirsiche.
  • Erdbeeren gehören zu den Nüssen.
  • In Peru gibt es keine öffentliche Toilette.
  • Krokodile töten pro Jahr etwa 2.000 Menschen.
  • “Stewardessesâ€? ist das längste englische Wort, das nur mit den Tasten der linken Hand (nach dem Zehnfingersystem) getippt wird.
  • Der Atlantische Ozean ist salziger als der Pazifik.
  • Die Tragzeit einer Rhinozeros-Kuh dauert 560 Tage.
  • Das durchschnittliche Stachelschwein hat 30.000 Stacheln.
  • Es gibt auf der Welt mehr Hühner als Menschen.
  • Zikaden vibrieren mit ihrem Körper bis zu 500 mal pro Sekunde.
  • Die erste Bombe der Alliierten, die im 2. Weltkrieg über Berlin abgeworfen wurde, tötete den einzigen Elefanten im Berliner Zoo.
  • 1997 hatte Microsoft über eine halbe Milliarde Dollar Telefonkosten, um Anfragen von Usern zu beantworten, die Probleme mit der Software hatten – mehr Geld, als für die Entwicklung der Software ausgegeben wurde, derentwegen die Leute anriefen.
  • 1935 kam das erste Dosenbier auf den Markt.
  • Kung Fu heißt Freizeit.
  • Mexiko hatte einmal drei Präsidenten an einem einzigen Tag.
  • Jede Zehe einer Mumien wurde einzeln eingewickelt.
  • Die Erde wiegt ungefähr 6.588.000.000.000.000.000.000.000.000 Tonnen.
  • Das arabische Zahlensystem wurde 1202 in Europa eingeführt, aber das römische System wurde noch ca. 300 Jahre lang weiterverwendet.
  • In Gefängnissen sitzen durchschnittlich 30 mal so viele Männer wie Frauen.
  • Fliegen springen rückwärts, wenn sie starten.
  • Die Bibel ist in mindestens 275 Sprachen gedruckt worden.
  • Die Wachstumsrate bei Massenmord im Büro lag in den USA in den Jahren 1988-1998 bei 200.000 Prozent.
  • In Iowa flog 1962 eine Kuh im Sog eines Tornados fast 1 km weit.
  • Die Chancen, von einem Hai angegriffen zu werden, stehen 1 zu 30.000.000.
  • Eine Ameise riecht genauso gut wie ein Hund.
  • Der Durchschnittsmensch braucht sieben Minuten um einzuschlafen.
  • Al Capones Visitenkarte wies ihn als Gebrauchtmöbelhändler aus.
  • Etwa 80% aller Tiere auf der Erde haben sechs Beine.
  • Ein Nilpferd kann schneller laufen als ein Mensch.
  • Ein Mensch von 68 kg reicht gerade zu einer Mahlzeit für 40 Kannibalen.
  • In nur äußerst seltenen Fällen ist die nächste, lebendige Spinne mehr als drei Meter von einem entfernt.
  • Eine Milliarde Sekunden sind etwa 31,7 Jahre.
  • Frauen zwinkern ungefähr doppelt so oft wie Männer.
  • Küchenschaben gab es schon, ehe die Dinosaurier auf der Erde erschienen.
  • Wenn Schnecken oder Schlangen mit zwei Köpfen geboren werden, kämpfen die beiden Köpfe gegeneinander um Futter.

Schokoroulette als Geschenk für die(den) Süße(n)

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Sieht aus wie Käse? Ist aber keiner, denn hierbei handelt es sich um echte Schweizer Schokolade die man eben wie ein Käse “abschaben” kann. Ich finde die Idee total witzig. Und für Schokofreaks ist das doch ne schöne Geschenkidee. Für die Liebste gibt es das ganze auch mit Herzchen. Aber auch sonst wird sicher jeder Schokoladenfan seine Lieblingsschoki finden.

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Erfundene Personen und die GEZ

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Eine nicht existierende Personen zu erfinden kannte ich bislang nur vom Augsblog. Sascha hat Sven erfunden um zu prüfen welche Wege eine Mailadresse im Netz nehmen kann. Doch auch Aktionskünstler können ähnliches. So hat Herr Ruppe Koselleck Billy Baypack “erfunden”. Alles weitere lässt sich mit dem zugehörigem Telepolis Artikel besser schildern.

2005 erschuf Kosellek die Figur Billy Baypack, eine “frei erfundene Person, die weder in Deutschland, der EU noch den USA gemeldet ist.” Der Name des “organisierten Werbelisten- und Datenschrotplatzes” ist eine erkennbare Anspielung auch die Payback-Karte. Dort und auf vier weiteren Werbelisten ließ Kosellek den Namen auch eintragen: Von McDonalds, Beate Uhse, Happy Digits und der Rewe Handelgruppe. Wie nicht anders zu erwarten, erhielt Billy Baypack daraufhin jede Menge Post von “Werbefirmen, Agenturen und sonstigen Netzwerken der freien Wirtschaft.” Als Kosellek seinen Billy zum Doktor promovierte, erhielt dieser auch Post von Banken, die ihm Kredite anboten.

So weit, so berechenbar. Doch am 17. November 2006 geschah etwas, womit Koselleck nicht gerechnet hatte: Die GEZ meldete sich ohne jedes Zutun seinerseits mit einem Anmelde- und Überweisungsformular bei Billy Baypack. Ein gefundenes Fressen für den Aktionskünstler: Er meldete seine Figur wie von der GEZ verlangt an. In der Anmeldung teilte er neben der Nichtexistenz auch mit, dass Billy Baypack weder über ein Konto noch über einen Pass oder ähnliches verfügt. Dann gönnte sich Koselleck den Spaß und beglich die Radiogebühren – in kleinen Münzen.

[...]

Bei der nächsten Zahlung kürzte der neue Radiohörer Dr. Billy Baypack die Gebühren – mit der Begründung, dass ihm das Programm nicht mehr gefiel. Die GEZ reagierte darauf mit einer Mahnung. Darauf wollte Koselleck Billy Baypack als Radiohörer abmelden. In einem ersten Versuch schickte er der Behörde, die seit einigen Jahren dafür bekannt ist, Abmeldungen nach Möglichkeit zu verweigern, zusammen mit einer formalen Kündigung eine abgebrochene Radioantenne zu. Die Reaktion überraschte selbst den Aktionskünstler: Die GEZ schrieb zurück, dass sie die Abmeldung nicht akzeptieren würde, weil Billy Baypack ja weiterhin über ein Empfangsgerät verfüge – mit allerdings schlechtem Empfang.

Diese behördliche Steilvorlage nahm Koselleck auf und bereitete für heute 14 Uhr die “fachgerechte” öffentliche Zerstörung eines Radiogeräts in einer “kurzen und nachhaltigen Aktion” vor der Hauptpost am Domplatz zu Münster an. Anschließend will er das zerstörte Gerät per Paket der GEZ zustellen und dadurch versuchen, die Gebühreneintreibung “final zu unterbinden”.

[...]

Positiv wertet Kosellek, dass die GEZ Billy Baypack trotz seines offenbar illegalen Aufenthalts nicht an die Ausländerbehörde oder die Polizei meldete – zumindest bekam er von dort bisher weder Besuch noch Post. Bei der Weitergabe scheint die Behörde also möglicherweise den Datenschutz etwas ernster zu nehmen, als bei der Beschaffung. Andererseits wäre die Abschiebung von Billy Baypack natürlich auch der Verlust eines Gebührenzahlers – was offenbar nicht im Interesse der zentralen Einnahmestelle liegt.

Es ist doch interesant wenn auch erschreckend das Unternehmen mit staatlichem Auftrag auch mal die angepriesenen Adressdaten erwerben. Auch wenn das meiner Meinung rechtlch grenzwertig ist. Es sollte doch machbar sein, das ich einer Weitergabe meiner Daten explizit zustimmen müsste. Platz im BGB ist ja noch etwas, da kann man doch so etwas gut verankern. Aber wer weiß welche Institution sich noch Adressverkäufern bedient. Immerhin geben die Bürger an allen Ecken und Enden ihre Adressen für Gewinnspiele und sonstwelchen Kram bereitwillig her.

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