Esoterische Programmiersprachen

Ich hatte mich ja schon mal über Brainfuck lustig gemacht. Allerdings wurde ich durch die letzte C’T (22/2007) eines besseren belehrt. Es gibt einen Haufen esoterische Programmiersprachen welche es Wert sein sollten mal einen Blick drauf zu werfen.

Brainfuck als erstes Beispiel, bei der der Quellcode ausschließlich aus den den acht Symbolen <, >, +, , ., ,, [, ].. So das der „Hello World“ Klassiker in etwa folgendemaßen ausschaut.
++++++++[>++++[>++>+++>+++>+<<<<-]>+>->+>>+[<]<-]
>>.>>---.+++++++..+++.>.<<-.>.+++.------.--------.>+.>++.

Als fast schon genial sehr ich Whitespace an. Ein Programm aus den nicht sichtbaren Zeichen Leerzeichen, Tabulator und Zeilenumbruch. So kann man innerhalb eines Codeabschnitts Whitespace-Code verstecken. Eine Quellcode-Datei würde nur aus nicht sichtbaren Zeichen bestehen. Ein Beispiel schenke ich mir an dieser Stelle, verständlicherweise.

Auch schön finde ich INTERCAL. Schon die Idee das man dem Compiler ab und an auch mal bitten (PLEASE) sollte das zu tun was man will. Aber übertreiben soll man es dann auch wieder nicht. Beispielsweise addiert man zwei Zahlen folgendermaßen.

DO WRITE IN .1
DO WRITE IN .2
DO (1) NEXT
DO READ OUT .1
PLEASE GIVE UP
PLEASE STOP GIVING UP
(1) DO COME FROM (3)
(3) DO (2) NEXT
(2) DO .3 <- "?!.1$.2'"-'#0$#65535'
DO .2 <- "&'.1$.2'"-'#0$#65535'
PLEASE .2 <- '.2$#0'-'#65535$#1'
PLEASE DO .1 <- .3
DO .3 <- '.2-.2'-#1
DO .3 <- "?'.3$#1'"-#1
PLEASE DO FORGET .3
DO RESUME #1

Das Beispiel addiert zwei Zahlen. Und keine Sorge ich verstehs auch nicht wirklich.

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