Free Burma: Lebensgefährliche Fotos und Videos

friedenfuerburma.pngDieser Artikel ist ein Beitrag zur Free-Burma Aktion.

Nicht nur Mönche und Demonstranten die sich für eine Demokratie stark machen bringen sich selbst in Lebensgefahr. Auch diejenigen die die Weltöffentlichkeit auf die Zustände in Burma aufmerksam machen. So gibt es unzählige Bilder und eine Handvoll Video von den friedlichen Demonstrationen und der brutalen Vorgehensweise der Militär-Junta.

Da die Machthaber im Zuge der Aufstände die Verbindung ins Internet gekappt hatten war es nicht mehr ohne weiteres möglich aus dem Krisenherd zu berichten. So musste sämtliches Material über Satellitentelefone versandt werden. Was zum einem langsam und gefährlich ist, da man eine freie Sicht zum Himmel benötigt. Die unabhängige Anbindung der Botschaften wurden sicher auch für das Versenden von Material genutzt aber der Großteil kam über von Bewohnern des Landes.

Eigentlich, so will man meinen, ist es doch garnicht sinnvoll sich so in Gefahr zu bringen. Doch gerade die Aktuallität der Daten bringt den Widerstand voran. Bei dem Aufstand von 1988 gab es solch Technik nicht und so waren Nachrichten aus  Burma stellenweise Tagelang unterwegs bis sie bei Nachrichtenagenturen oder ähnlichem ankamen.

Ich bin mir sicher das ohne dieses aktuelle Material der Aufstand nicht in der jetztigen Form ins Licht der Öffentlichkeit gerückt wäre. So ist es meiner Meinung nach auch wichtig den Menschen zu danken die sich freiwillig den Gefahren ausgesetzt haben um uns allen Informationen zu liefern.

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