Archiv für 30. September 2007
Virtuelles Haustier adoptiert
5Wie ihr vielleicht schon gesehen habt, haben wir ein virtuelles Haustier adoptiert. (solltet ihr es noch nicht gesehen haben, dann schaut doch mal unter den Wochencharts) Wir haben uns für einen kleinen Hundi entschieden, denn wir hätten ja auch in der Realität gerne so nen kleinen Racker aber leider haben wir dafür nicht genug Zeit. Und wenn wir ein Hundchen haben wollen wir uns ja auch richtig kümmern können. Daher wie gesagt eben dieser virtuelle WuffiWuff
Man kann auch ein klein wenig mit ihm spielen wenn man mit der Maus über das Bild fährt und ein Leckerchen kann man ihm auch geben wenn man ihn erst mal dazu gebracht hat aufzustehen. Ist ja natürlich kein Ersatz für ein echtes Haustier, aber niedlich ist es trotzdem.
Das ultimative Wiesn Quiz
0Nachdem Silke schon mit ihrem Beitrag “Infos für Wiesn’ Neulinge” aufwarten konnte kommt von mir heute das Wiesn Quiz. Das ganze stammt übrigens aus der Satire Ecke von Welt-Online.
Da es etwas viel Text ist folgt das ganze nach dem Sprung.
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Rucksackwissen: Bäume und Sträucher, Obst und Gemüse
2Nicht die Größe sondern die Art der Verzweigung entscheidet darüber, ob man von einem Baum oder einem Strauch spricht. Ein Baum besitzt normalerweise einen zentralen Stamm, von dem die Äste abgehen. Ein Strauch wächst hingegen vom Boden an in mehreren Ästen hoch.
Die Größe ist daher kein zuverlässiges Kriterium. Die sibirische Sitkafichte ist zweifellos ein Baum, obwohl sie nur 25 cm hoch wächst. Der Holunderstrauch kann demgegenüber bis zu acht Meter hoch werden. [Illustrierte Wissenschaft, Nr. 2, Februar 1996]
Zwar wissen alle, dass Gurken Früchte sind. Dennoch bezeichnen wir Gurken als Gemüse. In manchen Fällen ist die Zuordnung gar nicht so leicht. Worin besteht der Unterschied?
Im Alltag trennen wir nur sehr unscharf zwischen Frucht zumeist im Sinne von Obst und Gemüse. Dies erklärt sich vor allem daraus, dass die beiden Wörter eine Mischung aus botanischen Fachbegriffen und Handelsbezeichnungen sind.
Für Botaniker ist eine Frucht das, was aus dem Fruchtknoten entsteht, nachdem die Blüte bestäubt worden ist. Dies gilt für Äpfel, Birnen, Bananen, Orangen und verschiedene Beeren.
Komplizierter ist die Abgrenzung beim Gemüse. Die Bezeichnung Gemüse ist kein botanischer Begriff; sie ist vielmehr ein handelstechnischer Ausdruck für jene essbaren Pflanzenteile, die keine Früchte sind.
Dazu gehören Wurzeln wie Kartoffeln, Radieschen und Möhren, aber auch Blätter wie Kohl und Salat. Außerdem bezeichnen wir als Gemüse ganze Pflanzen wie Lauch und Blattsellerie oder Blütenstände und Knospen wie Brokkoli und Kapern. Problematisch wird es, wenn wir Früchte in die Kategorie Gemüse einreihen: Beispiele sind Zucchini, Kürbisse und Gurken.
Diese Begriffsverwirrung tritt zumeist dann auf, wenn die Namen der Alltagsfrüchte mit ihren botanischen Bezeichnungen unter einen Hut gebracht werden sollen.
So operieren Botaniker mit mehreren, aber völlig verschiedenen Fruchtbezeichnungen. Beeren etwa sind saftig und enthalten viele kleine Samen; Steinfrüchte sind ebenfalls saftig, haben im Kern jedoch nur einen einzelnen großen, harten Samen. Kapseln enthalten viele Samen, Nüsse nur einen einzelnen Samen.
Leider ist das “Fruchtvokabular” der Umgangssprache reich an Ungereimtheiten und Widersprüchlichem: So sind Bananen, Melonen und Gurken im botanischen Sinne Beeren.
Bei den Erdbeeren handelt es sich im botanischen Sinne nicht um Beeren sondern um Sammelnussfrüchte. Die eigentlichen Früchte der Erdbeerpflanze sind nämlich die kleinen, braunen Nüsse, die an der Oberfläche der roten Beere sitzen.
Dagegen ist weder die Kokos- noch die Walnuss eine Nuss, sondern eine Steinfrucht, bei der aber nicht das Fruchtfleisch, sondern der Samen verspeist wird. [Illustrierte Wissenschaft, Nr. 10, November 1992]
Zähne bei Zeno – oder kostenlose Online-Bibliotheken
1Beginnen wir den Beitrag mal mit einem Zitat.
[776⇒] Zähne heißen die kleinen, sehr harten Knochen, welche in den Zahnfächern der obern und untern Kinnladen des Menschen festsitzen, außerdem besonders bei den Säugthieren, vielen Amphibien und Fischen sich finden.
Dem aufmerksamen Leser werden sicher die orthografischen und grammatikalischen Fehler aufgefallen sein. So schreibt man heute Säugthieren ein wenig anders. 1837 war das aber noch alles richtig zumindest wenn man davon ausgeht das die erste Auflage des Brockhaus vor der Veröffentlichung nochmal Korrektur gelesen wurde.
Das kleine Zitat stammt aus eben diesem Buch. Eines von vielen die man auf Zeno.org durchlesen kann. Folgendes sagt der Service über sich, diesmal in (aktuell
) richtiger Schreibweise.
Zeno.org ist die größte Online-Bibliothek im deutschen Sprachraum. Ihr Inhalt reicht über viele Wissensbereiche. Zeno.org präsentiert eine viele Epochen und Kulturen umspannende Sammlung literarischer Texte und eine Fülle von hochberühmten Lexika, Handbüchern und Nachschlagewerken.
Zeno.org ist eine Bildersammlung mit mehr als 40.000 Gemälden, Zeichnungen und Grafiken.
Zeno.org ist eine Suchmaschine. Intelligente Suchmuster wie Schreibweisentoleranz, Arbeit mit Platzhaltern usw. und ein durchdachtes System von Kategorien sorgen für einen schnellen Weg zur gewünschten Information.
Bislang war der Markt der deutschen kostenlos verfügbaren Online-Bibliotheken sehr überschaubar. Zeno.org bietet ab heute einige der bisher auf CD oder DVD verkauften Werke der Digitalen Bibliothek kostenlos an. Darunter befinden sich hochauflösende Bilder bekannter Maler aber auch alte Lexika wie das Brockhaus von 1809.
Zeno sieht sich als Konkurrent/Alternative zum Gutenberg Projekt. Und will mit 600 Millionen Wörtern der größere der beiden sein. Das Gutenberg Projekt gibt an das 100 Millionen Seiten digitalisiert wurden. Bei geschätzten 400 Wörter pro Seite scheint also Zeno recht zu haben. Aber wer will das denn so genau wissen. Wichtig ist im Endeffekt ob das gesuchte Werk auch verfügbar ist. In diesem Punkt gibt es sicher bei beiden stellenweise Unzulänglichkeiten, was jedem klar sein sollte.
Aber nicht nur das Gutenberg Projekt und Zeno bieten Urheberrechtfreie Werke zum kostenlosen Betrachten an. Das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte kann mit einer kostenlos verfügbaren Sammlung aufwarten. Das Archiv umfasst zwar “nur” rechtsgeschichtliche Literatur. Aber besonders diese oftmals nur noch sehr begrenzt verfügbaren Bücher sind an jeder Rechtswissenschaftlichen Fakultät mit einem Institut für Rechtsgeschichte hoch begehrt.
Noch ein Hinweis an die Fans von Büchern aus den nordischen Ländern. Das Projekt Runeberg geht einen ähnlichen Weg und digitalisiert Bücher aus eben den nordischen Ländern. Aber nicht nur schwedische, norwegische oder finnische Schriftstücke sind dort zu finden. Im Katalog findet man auch die eine oder andere Sprache.

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