Archiv für 17. September 2007

Infos für “Wiesn-Neulinge”

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Kurz vor Start des 174. Münchner Oktoberfests hat Welt-Online einen Schnellkurs für die Wiesn in’s Netz gestellt. Hier einige Auszüge davon. (Wer noch weitere Tipps hat einfach im Kommentar mitteilen)

Was anziehen?

Für Frauen gilt: Natürlich Dirndl. Aber bitte ein klassisches, nicht eins von diesen aufgemotzten Teilen, die sich gern Dirndl-Coutureoder Designertracht nennen. Auch die sackleinene Landhausmode ist tabu. Für die Schürze zum Dirndl gilt: Sitzt die Schleife rechts, bedeutet das, dass Sie nicht mehr zu haben sind. Sitzt sie links, signalisiert sie: “Ich bin frei.” Anders als bei Hochzeitskleidern ist secondhand keine Schande.
Für Männer wird es schwieriger, denn die Anschaffung einer Lederhose ist kostspielig. Eine gebrauchte ist auch keine Alternative, weil sich so ein Stück dem Körper seines Trägers anpasst. Es müssen also nur passionierte Wiesngänger Krachlederne tragen. Allgemein gilt: Von lustigen Kopfbedeckungen aus Plüsch ist abzusehen.

Welches Zelt?

Immer wieder fallen die Namen “Hippodrom”, “Schottenhamel” und “Schützen-Festzelt”. Das wissen alle, außer den Touristen. Die sitzen im “Hofbräuzelt”. Weniger zünftig geht es in “Käfer’s Wiesn-Schänke” zu, dafür feiern dort der FC Bayern und alle, die ihre Gesichter gern vor Kameras halten. Weiterer Pluspunkt: Hier (und im “Weinzelt”) darf bis 1 Uhr gefeiert werden, alle anderen schließen schon um 23.30 Uhr.

Alkohol

Es hilft nichts, wer auf der Wiesn sitzt, muss trinken. Aber die Wiesnbiere haben gut ein Prozent Alkohol mehr als gewöhnliches Bier, da heißt es vorsichtig sein! Denn wer einmal aus dem Zelt geht, weil er “frische Luft schnappen” musste, kommt garantiert nicht wieder rein.
Eins noch: Eine Maß (Kostenpunkt 7,30 bis 7,90 Euro) wird folgendermaßen gehalten: mit der Hand so durch den Griff greifen, dass er zwischen Daumen und Zeigefinger lagert, die Finger liegen am Krug. Sie werden Muskelkater im Oberarm bekommen, aber Sie haben getrunken wie ein Profi.

Traditionelle Fahrgeschäfte

Die Wiesn hat wunderbare Fahrgeschäfte mit Tradition. Ein anarchisches Vergnügen ist zum Beispiel der Besuch des Teufelsrads. Dort geht es darum, sich möglichst lange auf einer rotierenden Scheibe zu halten. Erschwert wird das durch einen hin- und herschwingenden Ball, der auch den Hartnäckigsten irgendwann purzeln lässt.
Gesitteter geht es bei der Krinoline zu: Das sich im moderaten Tempo drehende Karussell gibt es seit 1924 auf der Wiesn, seit den 30er-Jahren sorgt eine Blaskapelle für die musikalische Untermalung.
Der fast 90 Jahre alte Toboggan ist im Prinzip eine Rutschbahn. Die Gäste werden mit einem Förderband auf den Rutschenturm transportiert. Vorsicht: Das Fahren auf dem Förderband ist nach ein paar Maß eine echte Herausforderung.

David Guetta – Love is gone

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Irgendwie wirkt das Video befremdlich mit der Frau die Männerstimme singt. Allerdings groovt das ganze.

Geburtenrückgang in Deutschland

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Wen wunderts?

geburtenrueckgang in deutschland

[von][tags]Funny, Bilder, Deutschland[/tags]

Schon wieder Kruzifixstreit

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Ich denke jeder der sich schon mal mit der Religionsfreiheit beschäftit hat durfte sich mit dem Kruzifixurteil auseinandersetzen. Scheinbar hat Herr Pofalla, CDU-Generalsekretär, davon noch nicht wirklich was gehört, denn er möchte “Als Partei, die das Christliche im Namen trägt, (…) dass das Bekenntnis zum Christentum im öffentlichen Raum erhalten bleibt“. Will heißen es sollen doch Kruzifixe in öffentlichen Räumen wie Schulen, Gerichte oder Behörden aufgehängt werden. Ich denke dieses Thema wurde bereits genug behandelt und wenn es in bayrischen Gerichtssäälen und Schulen so ist das da ein Kruzifix hängt dann ist das eben so, aber wer kommt bitte auf die Idee in andern Bundesländern den Leuten so etwas aufzuzwängen?! Wen wundert es da das die Mehrheit der Deutschen das genauso sieht.

ARD, ZDF & Co. bei jungen wenig populär

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Wie die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtet würden 45 Prozent der 20- bis 29-jährigen das gebührenfinanzierte Radio und Fernsehen am liebsten abschaffen.

So besagt es eine Studie die der Spiegel in Auftrag gegeben hatte und ich frage mich wen das wundert. Welche Interessen hat eine junger Mensch? Sicher will er keine Volksmusiker beim beschwipsten Schländern über eine Bühne zusehen die dabei noch irgendwelche Schnulzen zum besten geben. Selbst das Studiopublikum welches seine besten Tage auch schon hinter sich gebracht hat zeugt doch davon das junge Menschen was anderes sehen wollen. Ganz abschaffen würde ich das öffentlich-rechtliche zwar nicht aber manchmal würde ich mir, als 25-jähriger, bei der Programmzusammenstellung auch berücksichtigt zu werden. Was ich aber auch fordere ist die Abschaffung der TV-Werbung bei den öffentlichen. Die “kurz-vor-20-Uhr-Werbeblöcke” mögen einen vielleicht errinnern das es jetzt 20 Uhr ist aber eigentlich nutzen diese nichts.

Einzig des polittische Kabarett ist in meinen Augen eine feste Größe im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und in der Form nicht Massentauglich. Sonst wären die privaten Sender auch schon auf den Zug gesprungen. Gänzlich abschaffen würde ich es also nicht vielmehr sollte es sich seinen Aufgaben bewusst werden.[tags]TV, Fernsehen, Studie[/tags]

Bitte keine Sachen angezogen auf dem Körper bügeln

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Die britischen Hüter der englischen Sprache haben es sich zum Ziel gemacht unsinnige Schilder und Hinweise abzuschaffen.

Sie würden allen mangelnde Intelligenz unterstellen und keinen Informationsgehalt bieten. Verständlich denn welcher Verbrecher würde sich von einem Schild mit der Aufschrift “Begehe kein Verbrechen” abschrecken lassen. Ähnlich wird es sich mit Hnweisschildern auf Bahnhöfen verhalten welche mit “Achtung: Bahnsteig endet hier” das sichtbare Ende des Bahnsteigs verkünden wollen.

Zugeben etwas ähnliches wie “Achtung! Wasser auf der Straße, wenn es regnet” gibts es bei uns auch allerdings warnt es in Deutschland auf Autobahnen vor Aqua-Planing. Allerdings “Achtung: Enthält Nüsse” auf einer Packung Erdnüsse ist wieder völlig falsch. Den Erdnüsse sind keine Nüsse. Besonders der Warnhinweis eines Fahrradherstellers “Entfernen der Räder kann die Performance des Fahrrads beeinflussen” zeugt davon das den Menschen nichts zugetraut wird. Für besonders dumm müssen wohl Menschen gehalten werden die Bügeln, denn “Bitte keine Sachen angezogen auf dem Körper bügeln” ist eigentlich nur sinnlos.

Bleibt nur noch zu hoffen das die Hinweise schnell verschwinden bevor jemand auf dei Idee kommt soetwas auch in Deutschland einzuführen. Die EU und ihr stellenweise Regulierungswahn wäre da ein potentieller Übeltäter. Mir reicht schon der Hinweis auf Kaffeebechern das der Inhalt heiß sein könnte völlig aus. [via][tags]Schilder, Sinnlos, England[/tags]

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