Schwoba Flüche Teil 2
Heute ein anspruchsvollerer Teil der Schwoba Flüche. Die schwäbische, bilderreiche Sprache, mit vielen Entlehnungen aus dem bäuerlichen Bereich, bietet viel Raum für interessante, fast musikalisch anmutende Schöpfungen.
Kompliziert, vor allem sprachlich, wird es dann bei:
Huraglômbvarreggds
Hemmlarschondzwern
Jajedzleggmedochgleiamarsch
Hemmelarschondwolgabruch
Jadôkennschgladduffdrsaunaussreida
Soagrââsauereisoavrkommene
Jadôfahrdochgleiasiadichsdonnderweddrnei
Herrgoddskreizdonnderweddrabberau
Jawannôdeesganzeglômbdrdeifelholadäd
Goddverdammichhaidabimbamsaggzemend
JaihrôgschissaneôgnaagdeHennaköpfvarreggde
Fixhallelujaleggmeamarschscheissglombverregds Hemmelherrgoddsagramentleggmeamarschscheißglômbverreggts

Heiligsblechle
, Silke, du steigerst dich ja ins Unermessliche
, nicht nur was die Fluchlänge angeht, sondern auch in deiner Blogfrequenz! Damit wird euer Blog ja nahezu unschlagbar hier in Augsburg, wo die Blogosphäre sonst eher im Sommerschlaf versunken ist. Als Nichtschwäbin hoffe ich mal, das “Heiligsblechle” am Anfang ist hier angemessen, wenn nicht, verzeih’ mir. Soll bewundernd, nicht fluchend gemeint sein. Bisserl reingeschmeckt ins Schwäbische habe ich ja schon. Vom Teil 1 der Flüche nicht verstanden habe ich allerdings “Haidasaable”. Was drückt die Schwäbin denn damit aus?
Keep up the good work! (das fällt mir jetzt nur auf Englisch ein. Wie würde die Schwäbin denn derartige Aufmunterung ausdrückenk?)