Schwoba Flüche Teil 1

Der Schwabe flucht gern und gut, findet sich doch immer ein Umstand, über den man die Hände ringen und seinem Herzen Luft machen muss.
Der Schwabe flucht sicherlich öfter über sich, als über andere, weil er in seiner ambivalenten Natur (so isch nô hald au wiedr), stets auch die Gegenseite bedenkt und so in ständigem (unguten) Dialog mit sich selbst steht.

Fast immer beginnen die einfacheren Flüche mit dem Wort soen, also so ein, zum Beispiel:
soen Scheiß
soen Sausoich
soen Scheißdregg
soen Bäbb
soen Schoofscheiß
soa Huraglômb
soa Läddagschwädz
soen Käsdregg
soa Mischdzuigs
soa Allmachdsglômb
soa Granadasauerei
soa absoluds Ôôdeng
soa Lombagruuschd
soa verreggds

Gerne genommen werden auch:
Haidanei
Ha no !
Heiligsblechle
Haidasaabl
Hailandzagg
Jasoaglombsoaelends
Zôm Donnderweddr abber au
Ikenndgleiuffdrsaunausfahra
Heiligsblechle abber au
Heidabimbam
Jaschlagmisblechle
JaômdrHemmelswilla

Sollten Fragen zu bestimmten Wörtern aufkommen einfach fragen, ich werde dann als im Umkreis Stuttgart geborene Urschwäbin versuchen eine Hochdeutsche Ãœbersetzung zu liefern.

2 Gedanken zu „Schwoba Flüche Teil 1“

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