Sachsen voller Nazis

Okay reißerischer Titel aber so ganz abwegig ist das nicht. Ich hab selbst 22 Jahre an der Grenze Thüringen-Sachsen gelebt. Und mindestens 5 Jahre davon in Sachsen’s Disco und Festen das Wochenende verbracht. Mir geht es mit diesem Beitrag um den Ãœberfall auf 8 Inder durch 50 Deutsche. Von denen ich behaupte das diese rechte Ansichten vertreten bzw. Nazis sind.

Besonders in ländlichen Gegenden Sachsens, und sicherlich auch in den anderen neuen Bundesländern, gibt es überwiegend Rechtsgesinnte. Die Gründe mögen verschiedenster Art sein. Einer ist meiner Meinung nach der das in den alten Bundesländern zum Beispiel Afroamerikaner einfach zum Stadtbild dazugehören. Die Menschen haben sich dort einfach daran gewöhnt. Anders in den neuen, dort sind Ausländer stellenweise immer noch ein befremdliches Bild.

Ein Bild das man bekämpfen muss. So wie es die 50 Verfolger getan haben. Vielleicht haben nicht alle von ihnen eine Hakenkreuzflagge im Zimmer hängen aber sicherlich hegen sie einen Gräuel gegen alles Fremde und Unbekannte. Also auch gegen Ausländische Mitbürger. Zusammen mit Alkohol rottet sich schnell ein Gruppe zusammen und beschließt dann das der „eine Inder hat mich grade schief angeschaut hat. Dem hau ich eine drauf..“

Für mich ist eindeutig das dieser Vorfall einen Ausländerfeindlichen Hintergrund hatte. Sicher waren auch ein paar Rechtsextreme dabei, genug waren sie ja.

Bleiben nur noch zwei Fragen:
Warum wurden nur 2 Angreifer festgenommen und diese nach paar Stunden wieder freigelassen?
Wann wird der erste NPD-Aufmarsch in den neuen Bundesländern durch eine friedliche Gegendemonstration von Bürgern verhindert?

2 Gedanken zu „Sachsen voller Nazis“

  1. Nun, soweit die Einschätzung nicht getrübt ist durch westliche Ãœberheblichkeit:
    Während eines Aufenthaltes in einer Klinik (NI) fiel mir ein Mitpatient durch sein Verhalten auf: Tschechische Grenzkneipen waren lt. seinen Telefonaten mit Freunden kein Tabu
    ; jedoch die Reinigungskraft wurde angeherrscht: „Aus dem Weg“. Kommentar zu ausländischen Mitbewohnern in Sachsen (seiner Heimat im Elbsandsteingebirge): „aber sie sind ja immer noch da“.
    Insoweit kann ich der Darstellung der Offiziellen nicht zustimmen; das klingt sehr nach Bereinigung der Statistik!

  2. Scheinbar gibt es im Fall „Mügeln“ jetzt auch anonyme Hinweise auf die rechte Szene. Das ist doch wohl lächerlich. Ich denke jeder normal denkende Mensch wusste das auch schon vorher, auch wenn der Herr Bürgermeister Gotthard Deuse (FDP) das nicht einsehen oder nicht zugeben will. Jetzt kann man sich nur noch überlegen warum er das alles abstreitet? Vielleicht weiß er mehr als es scheint…

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