3D-Drucker aus Dipl.Ing.-Sicht

3D-DruckerIch hatte vor einer Weile schon mal von einem 3D-Drucker gelesen welcher für 5000USD auf den Markt kommen soll. Dem Desktop Factory 3D Printer und vor gut 5 Minuten bin ich wieder dort gelandet. Diesmal hat aber ein Bausatz für einen 3D-Drucker die Aufmerksamkeit erregt. Als Bastelfan muss ich quasi davon berichten und als angehender Praktikant in einem Ingenieurbüro mit Profi-3D-Drucker sowieso. Ich dacht aber mal so aus Sicht eines Ingenieurs. Was erwartet man von so einem Gerät? Mittels Rapid Prototyping sollen schnell Prototypen hergestellt werden. Man will also das was man im Konstruktionsprogramm gezeichnet hat mal in die Hand nehmen und evtl. überprüfen ob es irgendwo hineinpasst. Oder man braucht etwas was man einem Kunden vorlegen kann.

Soviel zur Vorrede. Die Frage die man sich stellen sollte ist ob der Bausatz Drucker überhaupt was taugt? Ich denke mal die im Wiki angegebene Genauigkeit von 25 Mikrometer sollte reichen um grob Form und Gestalt zu prüfen, ausreichend für eine Kundenhand ist es allemal. Das die „Tinte“ nicht festgelegt ist kann man das nehmen was man gerade günstig bekommt. Und mit der Möglichkeit auch mit Schokolade zu drucken macht man kleine Präsente für Firmenbesucher die sich sowas verdient haben. Die denkbaren Einsatzmöglichkeiten sind recht weit gesteckt. Sicher sind professionelle Maschinen schneller, genauer, können mit mehr Materialien drucken und sind insgesamt für den industriellen Einsatz gedacht. Aber sie kosten ein Haufen Geld.

Wenn man öfters Prototypen benötigt und mit den“Einschränkungen“ des Bausatzes leben kann sollte sich überlegen ob er sich nicht 10 Bausatz 3D-Drucker anstelle eines zweiten Industrie-3D-Druckers ins Labor stellt. Seinen Dienst verrichtet er sicherlich auch. Man kann dann nur nicht mit 10 Profi-Druckern angeben.[tags]Ingenieur, 3D-Drucker, Studium[/tags]

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