Bissel mehr als ein Jahr Blogger – oder – Warum ich blogge

Am 6.Juni war es soweit ich durfte meinen ersten Geburtstag als Blogger feiern. Ich selbst hatte mir letztens mal die Frage gestellt warum ich das eigentlich tue. Nun will ich versuchen, mir und euch, darauf eine Antwort zu geben. Denn was wäre einfacher als das Blog wieder zu löschen.

Fangen wir ganz weit vorne an. Meine ersten Erfahrungen mit einer eigenen Homepage gehen zurück auf das Jahr 2003. Ein damaliger Freund der mit mir die FOS in Zwickau besuchte brachte mich auf die Idee mich mal an HTML zu versuchen. Zugegeben die ersten Schritte waren noch mit NetObjects Fusion, Version 5 glaube ich, aber fürs erste war ich zufrieden. Mit der Zeit wurde ich auch in HTML fitter und so kam irgendwann eine eigenhändig programmierte Seite ans Netz. HTML reichte irgendwann nicht mehr ddeshalb musste PHP/MySQL her. Schnell bestellt hatte ich nur kurz was selbstgeschriebenes online. Ich stieß, mehr aus Zufall auf Mambo, welches recht schnell die eigenen programmierten Seiten ersetzte. Nach Mambo kam Joomla bis ich im April letzten Jahres auf WordPress stieß. Ich denke mal über einen Artikel in der C’T wo auf die neue Version 2.0 hingewiesen wurde. Ich dachte mir nichts böses installierte es und entschloss mich, auch wegen etwas urheberrechtlich bedenklicher Inhalte auf der Joomla-Seite, diese zu schliessen und mit WordPress weiter zu machen.

Ich begann allmählich in das Web2.0 abzurutschen. Mittlerweile habe ich einen Account bei Flickr, Sevenload, YouTube, Qype, Zooomr, Ponce, Twitter und natürlich auch bei del.icio.us. Es ist jetzt nicht so das ich der große Experte geworden bin was die ganze Soziale Netzwerk Sache angeht aber ich will meinen das ich das wichtigste verstanden habe und gut damit umzugehen weiß.

Wollen wir aber die Frage „Warum ich blogge“ beantworten. Wie gesagt ich hatte lange überlegt warum ich mich jeden Abend hinsetze fremde Beiträge lese und mir dann selber auch noch ein oder zwei aus den Fingern sauge. Was besseres als „Weil es einfach Spaß macht“ ist mir aber beim besten Willen nicht eingefallen. Die Aussage trifft den Nagel aber auf den Kopf. Auch wenn ich nie solch Traffic-Raten wie die ganz großen haben werde mach ich weiter. Mich freut es wenn ich merke das meine Sachen gelesen werden, da wird man angespornt immer wieder etwas neues aufzugreifen. Und das werde ich auch tun, selbst wenn ich dann mal 70 bin. Genau, bloggen bis zur Rente. Und ich hoffe ihr alle haltet mir die Treue und erzählt vielleicht paar Freunden von mir.

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